49. Noch nicht in Deutschland erschienen (Angel Eyes) (2019)

Begonnen von Seamus, Apr 20, 2019, 23:05

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Seamus

Die Konversation ging sogar noch etwas weiter, aber wollte nicht den kompletten Text hier reinkopieren. Das Buch ist ja auch vor Erscheinen des Films veröffentlicht worden, da kannte man auch den Trailer noch nicht...denke mal das keiner der Beteiligten auch Ace nicht wusste, was da auf uns zu kommt.

Was ded gute alte Spenser wieder für Ideen hat - Sammelkarten mit berühmten Privatdetektiven wie Sam Spade, Philip Marlowe und natürlich ihm selbst. Ich würd's kaufen. :totlach:

Salzman und Samuelson sind nicht die einzigen wiederkehrenden Figuren in dem Roman, denn nun hat auch Chollo sich die Ehre gegeben. Spenser hat durch ihn nun einen Mann mehr an seiner Seite und erfuhr auch viel über Del Rio, zB das dieser fast gar nichts mehr ohne Bobby Horse unternimmt. Ich gehe daher davon aus, dass er auch noch auf die beiden treffen wird.

Victor (Parker nannte ihn des öfteren auch mal Vincent) Del Rio hat übrigens die Hälfte seines Territorium's verloren und scheint nicht mehr einer der einflussreichsten Gangsterbosse in Los Angeles zu sein.

Mit HELIOS hat eine weitere Sekte einen Platz in der Romanreihe erhalten. Als Spenser deren Zentrum am La Brea besuchte konnte er über vieles nur den Kopf schütteln, was da gepredigt. Er wollte jedenfalls nicht "zu sich selbst" finden. :D Super fand ich die Erwähnung eines früheren SciFi Autoren der eine ähnliche Organisation gegründet hatte - an diese hat mich HELIOS nämlich auch stark erinnert.

25 Kapitel sind gelesen, werde heute Abend weiter machen.

Mr. Stepinfatchit

Also stimmt, die Sammelkartenedition berühmter Privatdetektive würde ich mir auch zulegen :totlach:.

Seamus

Spenser hätte von allen Privatdetektiven auch mit die höchste Punktzahl, was die Fitness und die Stärke angeht. Zumindest wenn es ein Trading Card Game wäre. Marlowe und Spade haben ja mehr ihre Stärken beim Frauen anbaggern oder rauchen (man erfährt ja von ihnen nicht so viel).  :totlach:

Klasse fand ich das 26. Kapitel, wo Spenser durch halb Los Angeles gejoggt und auch etwas gewandert. Er war wegen der Hitze und der teils steilen Wege fix und fertig. So eine Stadt wie L.A. mit ihren unterschiedlichen Höhenlagen ist halt schon viel schwerer zu meisten, als die meisten flacheren Wege entlang des Charles.

Dort schwelgte er in Erinnerungen und er vermisst Boston auch sehr und kann es kaum abwarten, bald wieder abzureisen. Wir erfuhren auch, das Mattie nun an der Northeastern studiert.

Toll war auch Spenser's Name "Busby Berkeley", den er benutzt hatte, um die Villa des Sektengründers Haldorn zu betreten. Rangiert definitiv weit oben bei den Pseudonymen.

38 Kapitel sind durch, weiter geht es wie gewohnt vor dem Schlafen-gehen.  :)

Mr. Stepinfatchit

Mann, klingt ja wieder nach einem richtig guten Spenser-Roman.
Mattie macht übrigens auch im neuesten Spenser, der gerade in diesen Tagen erscheint, wieder mit.

Seamus

Allein wegen Mattie lohnt sich für mich ja die Anschaffung des nächsten Bandes. Muss mich nur noch entscheiden, ob ich den mir als Druckversion oder als eBook bestelle. Letzteres wäre günstiger, hätte es dann aber nicht im Regal. Mal schauen..@

Habe den Roman fast ausgelesen. Jetzt sind es noch etwa 30 Seiten und die Spannung, vor allem wegen den Armeniern, ist gar nicht mehr in Worte zu fassen. Und das könnte tatsächlich einer der wenigen Romane mit hollywood-esker Story sein, die mir richtig gut gefalllen.

Die Praktiken der Sekte, vor allem die des Anführer's sind ziemlich abstoßend, da freut man sich als Leser richtig, wenn Spenser, Z und Chollo sich mit denen anlegen.

Susan leistet Spenser jetzt auch Gesellschaft und findet das L.A. ihn ziemlich verändert. Er hat nämlich einen Grünkohl Smoothie getrunken. Mit Strohhalm!!!

Wer hätte das gedacht hat? Sie muss schauen, das sie ihn schleunigst aus der Stadt bringt, wer weiß was er sonst noch alles isst, trinkt und tut.  :D

Seamus

Konnte den Roman gestern Abend auslesen. Der Schluss, vor allem die letzten Seiten waren so packend, weil Spenser etwas tun musste, was er nicht oft und auch nicht gerne tut. Da ging es echt ab, so dass ich dachte das einem etwas ernsthaftes passieren könnte, aber es ging dann doch gut aus.

Insgesamt gesehen fand ich diesen leicht schwächer als "Old Black Magic", da ein wenig die Überraschungsmomente gefehlt haben. Auch mochte ich manche Passagen mit Gabby nicht, da mich das an Jill Joyce erinnert hat, wo ich auch manches am liebsten geskipt hätte. Spenser kann mit dem ganzen Glamour und falschem Getue ja auch nichts anfangen, obwohl er sich hier auch wieder als PI der Schönen, Reichen und Berühmten bezeichnet hat.

Ansonsten aber einer der besseren Spenser die außerhalb Bostons spielen. Seltsam ist nur, das nicht ein einziges Kapitel in Boston stattfand. Er war nur in Los Angeles und Furlong unterwegs. Und das ist ein Novum - sonst spielten doch zumindest immer die Anfangskapitel oder die letzten Seiten in seiner Heimat.

Furlong reiht sich ja nun in die düsteren fiktiven Städte ein. Hat mich ein bisschen an Port City aus Walking Shadow erinnert.

Leider fand ich die Dialoge zwischen Spenser und Z ein wenig zu formal. War wenig amüsantes dabei. Ich habe beim Lesen richtig gespürt, das Hawk fehlt. Das ist halt dann doch eine andere Art von Freundschaft als mit dem viel jüngeren Zebulon (Samuelson nannte ihn Sonny Sixkiller). Hawk bringt halt gleich viel mehr Schwung rein.

Dafür waren die Gespräche zwischen ihm und Susan wieder herrlich. Ihre Figur hört sich weiterhin so an, als hätte es Parker geschrieben.

Ich verteile 4 Sterne.  :4sterne:

Mr. Stepinfatchit

Kling aber wirklich absolut lesenswert!

Spenser und ein Grünkohl Smoothie ????
Könnte wohl eine der schrägsten Spenser-Szenen aller Zeiten sein.
Wir nennen die Dinger übrigens immer "Schmusi" :D

Seamus

Kann mich auch fast an nichts vergleichbares erinnern. Fand es nicht nur schräg, sondern auch atypisch. Mit Spenser assoziiert man ja sonst andere, härtere Getränke.

Wir Württemberger sagen dazu nur "grines Klomb".  :D

Mr. Stepinfatchit

Also, finde auch, zu gesund darf es dann auch nicht werden.

Vielleicht diente Spenser das für ihn so ungewohnte neue Getränkt ja auch einfach nur als Vorwand, den gesunden Geschmack mit einem guten Bier herunterzuspülen :).

Seamus

Das wird es sein.  :totlach:

Hoffe auch das es in Punkto Essen und Trinken keine zu großen Veränderungen mehr geben wird. Nicht das Spenser noch zum Hardcore-Veganer mutiert. Dann landet bald das von dir erwähnte Mühlen-Hack noch auf seinem Tisch.  :totlach:

Mr. Stepinfatchit

Oh nee, das wäre in der Tat eine Entwicklung, die ich Ace Atkins echt übelnehmen würde :totlach:.
Da wär bei mir Schluss mit lustig ;).

Seamus

Obwohl ich ja generell nichts gegen eine charakterliche Weiterentwicklung hätte, das wäre auch für mich too much.  :totlach:

Ich vermute mal das Ace den dosierten Weg wählt und Spenser weiterhin überwiegend das essen und trinken darf, was wir von ihm gewohnt sind.

Mr. Stepinfatchit

Also, ein komplett fleischfreier Spenser wäre schon mehr als gewöhnungsbedürftig, und wohl doch eher ein No-Go, was seine Entwicklung angeht.

Seamus

Schwer vorstellbar, vor allem wenn man bedenkt in welcher Zeit er aufgewachsen ist. Und dann kommt da ja noch sein Umfeld dazu. Hawk und Z um nur zwei zu nennen, sind ja auch nicht dafür bekannt, sich cholesterinfrei zu ernähren.

Man stelle sich mal dieses Bild mit Lauchstange und Brokkoli in den Händen vor.  :D


Mr. Stepinfatchit

Ach herrlich, Spenser, der vegane P.I. und seine handfesten Kumpel mit dem Gemüse Schmusi :totlach:.