23. Noch nicht in Deutschland erschienen (Big Shot) (2026)

Begonnen von Seamus, Jul 21, 2025, 14:15

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Mr. Stepinfatchit


Seamus

Ein bisschen Inhalt brauche ich dann doch noch.  :D Aber der Roman kommt ja bald raus, dann gibt es auch ein Alternativcover von mir.  :)

Seamus

Werde wahrscheinlich nicht viel neues mit diesem Post beitragen, aber ich freue mich schon tierisch auf den Roman. Mir hat der Erstling schon so gut gefallen, dass ich guter Dinge bzgl der Richtung bin, die die Jesse-Romane mit dem neuen Autor nehmen. Nur noch wenige Tage!  :) :freu:

Seamus

So, habe ein Viertel gelesen und bin schon jetzt richtig gehyped auf die nächsten Seiten.  :)

Obwohl mich Finanzfälle wegen der Verstrickungen und der "Geheimsprache" oft anöden, finde ich diesen Plot echt stark. Er geht nämlich eher ins Familiäre. Nicht nur der Antagonist scheint ein Unsympath höchster Güte zu sein - auch dessen Sohnemann ist nicht gerade der hellste Stern am Firmament.  :roll:

Persönlich ist dieser Fall für Jesse, weil dessen Freundin Rachel Loewenthal einen Sohn hat, der mit den Oberschurken-Nachwuchs auf die gleiche Schule geht. Es handelt sich zunächst um antisemitische Schmierereien wird aber von Seite zu Seite gehässiger. Jesse hat es echt nicht leicht, weil er einerseits für den Sohn seiner Freundin kein Vaterersatz sein möchte (noch nicht - weil sie dem Ex freundschaftlich gesinnt ist), andererseits kann er Judenhass auch nicht auf sich beruhen lassen, so wie es die Konrektorin der Schule offenbar tut.

Ich fand Rachel schon im letzten Band sympathisch. Klasse fand ich den Wink gegenüber Susan. Rachel erwähnt nämlich dass jüdische Ärztinnen die besten Partnerinnen sind.  :susan:

Ich hoffe sie bleibt ihm erhalten. :)

Molly zieht in ihrer Beziehung mit Michael schwere dunkle Wolken aufziehen, weil der schon Wochen weg ist (transportiert ein Schiff von Cannes nach Massachusetts). Schön fand ich den Gastauftritt von Spike, der Mehrheitseigner des Gray Gull ist. Nur fehlt bei ihm noch dieses "Kernige" was Parker und Gaylin immer gut rübergebracht haben. Bei Farnsworth klingt er noch etwas zu weich.

Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt! Ein richtig guter Beginn der Lust auf Mehr macht. Wie immer wünschte ich, dass ich mit einem Ozzie Smith Poster anstoßen könnte (ich sollte mir wirklich mal eines bestellen).  :jesse:

Seamus

Habe nun die Hälfte gelesen.

Peter Perkins ist nach dem Vorfall vom letzten Band also nun offiziell zurückgetreten. Man kann argumentieren, dass er unter jedem Autor (Parker, Brandman, Coleman, Lupica) eher eine untergeordnete Rolle spielte. Trotzdem werde ich ihn vermissen. Dass Farnsworth ihn erwähnt, lässt jedoch die Hoffnung steigen, dass er in anderer Form mal zurückkehrt.

Ganz toll fand ich das Rededuell zwischen Jesse und der verbohrten Konrektorin. Der hat ihr mal richtig die Leviten gelesen.  :jesse:

Seamus

Jetzt habe ich nur noch 30 Seiten vor mir. :)

Ich habe mich gefreut, dass Jesse's Sohn Cole wieder auftaucht und dieses Mal sogar als sein Anwalt.

Es ist doch ein recht ruhiger Roman - womit ich bei der Prämisse nie gerechnet hätte. Aber es ist gut so. :) Und unheimlich gut geschrieben, weil es Jesse von einer anderen Seite zeigt. Und weil auch vermeintliche Freunde wie Lundquist, ihm nicht bedingungslos an der Seite stehen.  :jesse:

Vinnie hat Farnsworth auch gut getroffen. Es ist toll zu lesen, wie er Jesse aus der Notlage heraushilft.

Seamus

Das Ende war richtig packend und atemberaubend - womit ich bei dem Aufbau nie gerechnet hätte. :)

Der Autor hat die Fäden ziemlich gut miteinander vernetzt, so dass es keine Plotholes gab...und doch bin ich etwas enttäuscht. Ich hätte mir gerade in Bezug auf Devlin ein anderes Ende gewünscht. Die Nebenhandlung mit dem Kartell war gut inszeniert und durchdacht, aber dieses plötzliche Einsetzen der Lateinamerikaner so kurz vor Schluss war dann nur dazu da, um einen Thrillermoment zu setzen. Jesse war zwar keine Randfigur, aber mir wäre ein reines 1:1 Duell zwischen Jesse und Devlin lieber gewesen.

Negativ war auch, dass der Autor weiterhin größtenteils auf Beschreibungen bei Orten, Gebäuden, Straßen oder Landschaften verzichtet. Das nimmt dem Leseerlebnis schon einiges weg, gehört es doch zur Immersion. Klar, Paradise ist fiktiv, aber man kann ja schließlich immer was dazudichten. Parker hat das immer geschickt umgesetzt, indem er die fiktiven Schauplätzen auf realen basiert hat. Beim nächsten Band erhoffe ich mir da Besserung.

Trotz dieser zwei Negativaspekte ein starkes Buch. Nett fand ich den Videospieleabend mit Rachel's Sohn wo Jesse aus allen Wolken gefallen ist. Er durfte in einem Baseball-Game Ozzie Smith steuern.  :hawk:

Suit hat sich auch enorm entwickelt und wird bald Vater. Molly ist so schlagfertig und cool wie eh und je. Auch die Neckereien zwischen ihr und Jesse lesen sich wie unter Parker.

Ich verteile verdiente  :4sterne:  :jesse: :jesse: :jesse: :jesse: aber mit leichten Abstrichen...wieder mal wegen fehlender Beschreibungen (ist mir einfach wichtig!)