53. (noch nicht in Deutschland erschienen) Hot Property (2024)

Begonnen von Seamus, Feb 29, 2024, 15:33

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Seamus

Cover noch nicht vorhanden.

Inhalt:

Spenser is waiting out the latest Boston snow storm when he gets word that Rita Fiore's been shot. Rita's always been a tricky one: nudging Spenser for years, she's an ever-present figure that transcends friendship in Spenser's circle. Like many of them, at the end of the day, Rita is family. And family will always be protected.

Both a pit bull in the courtroom and provocateur outside it, though, Rita is no stranger to controversy. But as one of the city's toughest lawyers, Spenser knows that there's no short list of suspects who might want to enact revenge. With Rita's life hanging in the balance, it's up to him to get to the bottom of things, even if it means unearthing some savory secrets.

Erscheint am 26.11.2024




Ich bin nachwievor sehr skeptisch und ohne hohe Erwartungen. Lupica muss erst wieder liefern und ich hoffe sehr dass er Rita hier nicht draufgehen lässt. Er hat ja andere Charaktere schon untypisch verändert...
Rating: (1 rating)

Mr. Stepinfatchit


Seamus


Mr. Stepinfatchit

Muss nur mal aufpassen, ab wann es den ersten Spenser von Lupica als Paperback zu bestellen gibt.

Spenser

*hüstel* du meinst die 53, oder? Der vorige war schon band 52 :D
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Seamus

 :danke: für's Bescheid geben.

Ist mir gar nicht aufgefallen. Mann, unsere Lieblingsreihe hat aber auch viele Bände.  :D ;)

Spenser

Zitat von: Seamus in Mär 09, 2024, 21:52
:danke: für's Bescheid geben.

Ist mir gar nicht aufgefallen. Mann, unsere Lieblingsreihe hat aber auch viele Bände.  :D ;)

Liegt darean, dass es offiziell gesehen auch der 52ste Band ist, die zählen offenbar das Weihnachtsbuch von Helen Brann nicht dazu.

Die Handlung hört sich jedenfalls sehr dramatisch an...hoffentlich lassen sie Rita nicht über die Klinge springen.
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Seamus

Gefühlt jeder gestaltet die Reihenfolge anders. Für mich ist nur "Chasing The Bear" kein regulärer Spenser-Roman. Alle anderen so auch "Silent Night" würde ich schon dazuzählen.

Ich finde wir orierntieren uns schon richtig. Ob nun Special oder nicht, es gehört zum Kanon.

Spenser

Zitat von: Seamus in Mär 10, 2024, 15:03
Gefühlt jeder gestaltet die Reihenfolge anders. Für mich ist nur "Chasing The Bear" kein regulärer Spenser-Roman. Alle anderen so auch "Silent Night" würde ich schon dazuzählen.

Ich finde wir orierntieren uns schon richtig. Ob nun Special oder nicht, es gehört zum Kanon.

WORD! :hawk:
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Seamus

In knapp zwei Wochen erscheint nun dieser Band und meine Vorfreude auf einen neuen Spenser war noch nie so gering. Lupica hat so ziemlich alles versaubeutelt (von den liebgewonnenen Charakteren ganz zu schweigen), dass ich mich frage, ob man das Werk noch unterbieten kann. Ich habe schlimmste Befürchtungen.  ???

Ich werde mir den Band auf meinen Kindle bestellen, aber in Print vorerst nicht.

Spenser

Ich hoffe sehr, dass mit diesem band mal wieder was positives beginnt....die Hoffnung stirbt zuletzt!
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Mr. Stepinfatchit


Seamus

Die ersten 15 Kapitel habe ich gestern Abend begonnen zu lesen.  :)

Der Roman spielt während eines schneereichen Winters in Boston was natürlich hervorragend mit der derzeitigen Jahreszeit die wir haben, zusammenspielt. Aber es zeigen sich auch bei Hawk Spuren von Veränderung, wenn er sagt, "climate change has now officially worn my ass out."  :hawk:

Positiv ist, dass Spenser weiterhin größtenteils auf die digitalen Errungenschaften pfeift und zugibt, dass er sich immer noch die Printausgabe des Boston Globe bequem zum Büro liefern lässt.

Sprachlich blitzt hier und da der alte Parker durch, im Großen und Ganzen kann Lupica aber nicht mit Atkins und Parker in seinen Glanzzeiten mithalten. Er trifft nicht alle Töne der Charaktere (Susan ist positiv zu nennen, Hawk klingt viel zu häufig weniger gebildet wie er eigentlich ist), aber hat sich schwer gemaußert im Vergleich zum Vorgänger. Es wirkt flüssiger und durchdachter und weniger skizzenhaft. Ein Aspekt missfällt mir aber nach wie vor. Pro Kapitel finden zu viele Sequenzen statt! Parker und Atkins haben das mMn besser gemanagt, in dem sie Spenser immer nur eine Aufgabe in einem Chapter gegeben haben. Ihr wisst schon was ich meine, es war gut unterteilt und es gab Stellen zum "herunterkommen", wie z.B. die Szenen wo er Susan ein Gericht gekocht hat. Hier erlebt Spenser in jedem Kapitel so viel auf einmal, dass man sich als Leser fragt ob der Hauptfigur noch genügend Zeit zum Durchschnaufen und Nachdenken bleibt. Man kann argumentieren dass es nicht schadet, wenn diese Art von Nonstop-Action in dem Buch dauerpräsent ist, stimmt ja auch! Aber es ist nicht Spenser-like. Wer auf so etwas steht, soll zu Lee Child oder zu einem anderen beliebigen Thriller-Autor greifen. Würde der Nachfolgeautor Punkte in jeden der Kapiteln einsetzen, damit man weiß, dass hier zu einer neuen Szene gewechselt wird, wäre es einfacher zu lesen.

Wie dem auch sei, der Fall ist hochspannend, da Rita involviert ist und der Kampf um ihr Leben ein zentrales Thema in dem Roman einnimmt. Man drückt als Spenser-Fan selbst dem Charakter die Daumen dass sie durchkommt und die Handlung ist spannend erzählt, da der Autor sukzessiv einen Verdächtigen nach dem anderen auftauchen lässt. Man erfährt auch im fünften Kapitel, dass Rita keine näheren Verwandten mehr hat. Ihre Eltern sind verstorben, Geschwister hatte sie nie und außer zwei Ex-Männer gibt es keine näheren Verwandten.

Es gibt immer noch Schwächen. Figuren die Atkins eingeführt hat (Lorraine Glass, Mattie Sullivan) wurden bis jetzt nicht erwähnt, Sixkill lebt immer noch in Los Angeles und Quirk den er aus dem Ruhestand geholt, wirkt einfach nur noch wie ein alter Mann (man ziehe die Sprüche mit ein, die aus einem Waldemar Hartmann-Gedächtnis-Stammtisch hätten stammen können) - aber er macht auch vieles besser wie in seinem ersten Spenser-Werk.

Zitat von: Spenser in Nov 18, 2024, 23:32
Ich hoffe sehr, dass mit diesem band mal wieder was positives beginnt....die Hoffnung stirbt zuletzt!

Es gefällt mir jetzt schon mehr, wie "Broken Trust"!  :spenser: Und ich bin gespannt wie es weiter geht. Auch das Rezept welches Spenser für Susan im siebten Kapitel gekocht hat, macht Hunger auf mehr (Truthahn-Bällchen in Rao's Low-Fat-Sauce mit Broccolinis und glutenfreier Pasta).

Mr. Stepinfatchit

Na, das klingt aber zum Glück doch insgesamt ganz erfreulich :).

Seamus

Bin jetzt ungefähr bei der Hälfte angelangt und obwohl weitaus besser als der Vorgänger, fühlt es sich nicht wie ein richtiger Spenser an. Was dem Autor Lupica in meinen Augen fehlt, ist das "Pacing". Das war sowohl bei Parker als auch bei Atkins in hohem Maße vorhanden. Es passiert einfach in jedem Kapitel viel zu viel und man muss einfach konstatieren, dass es diese vielen Ortswechsel und Szenerien in einem Kapitel unter Parker und Atkins so nicht gab. Es liest sich nicht immer flüssig, aber der spannende Fall macht dieses Manko wieder wett.

Im 21. Kapitel erfahren wir dass Hawks heiße Chirgurgin Cecile aus den Romanen "Bad Business" und "Cold Service" wieder zurück in der Stadt ist und im Mass General arbeitet. Hawk hatte mit ihr ein Date, weiß aber noch nicht, ob daraus wieder mehr wird. Ich kann mich vor allem an ihren Auftritt in Cold Service noch gut erinnern und seitdem gehörte sie zu meinen Lieblingen was Hawks Frauenbekanntschaften angeht.  :hawk:

Die Handlung ist wie gesagt super, etwas nervtötend sind die langen Gedankenstränge von Spenser. Alleine die Erinnerungen an Wyoming wirken etwas deplatziert und für die Vergangenheit haben wir Fans ja bereits das Special "Chasing The Bear". Es ist also noch Luft (damit meine ich nicht die Höhenluft im Yellowstone) nach oben, aber auch vieles besser als in Broken Trust (den ich zur Genüge verrissen habe).