So, habe ein Viertel gelesen und bin schon jetzt richtig gehyped auf die nächsten Seiten.

Obwohl mich Finanzfälle wegen der Verstrickungen und der "Geheimsprache" oft anöden, finde ich diesen Plot echt stark. Er geht nämlich eher ins Familiäre. Nicht nur der Antagonist scheint ein Unsympath höchster Güte zu sein - auch dessen Sohnemann ist nicht gerade der hellste Stern am Firmament.

Persönlich ist dieser Fall für Jesse, weil dessen Freundin Rachel Loewenthal einen Sohn hat, der mit den Oberschurken-Nachwuchs auf die gleiche Schule geht. Es handelt sich zunächst um antisemitische Schmierereien wird aber von Seite zu Seite gehässiger. Jesse hat es echt nicht leicht, weil er einerseits für den Sohn seiner Freundin kein Vaterersatz sein möchte (noch nicht - weil sie dem Ex freundschaftlich gesinnt ist), andererseits kann er Judenhass auch nicht auf sich beruhen lassen, so wie es die Konrektorin der Schule offenbar tut.
Ich fand Rachel schon im letzten Band sympathisch. Klasse fand ich den Wink gegenüber Susan. Rachel erwähnt nämlich dass jüdische Ärztinnen die besten Partnerinnen sind.

Ich hoffe sie bleibt ihm erhalten.

Molly zieht in ihrer Beziehung mit Michael schwere dunkle Wolken aufziehen, weil der schon Wochen weg ist (transportiert ein Schiff von Cannes nach Massachusetts). Schön fand ich den Gastauftritt von Spike, der Mehrheitseigner des Gray Gull ist. Nur fehlt bei ihm noch dieses "Kernige" was Parker und Gaylin immer gut rübergebracht haben. Bei Farnsworth klingt er noch etwas zu weich.
Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt! Ein richtig guter Beginn der Lust auf Mehr macht. Wie immer wünschte ich, dass ich mit einem Ozzie Smith Poster anstoßen könnte (ich sollte mir wirklich mal eines bestellen).
