Obwohl viele Romane nach dem gleichen Muster gehen - einflussreicher Mann erkauft sich alles in der Stadt, behandelt die Menschen schlecht, wird am Ende von Cole & Hitch & Verstärkung getötet (Appaloosa, Resolution, Blue-eyed Devil, Blackjack)...gab es auch Ausnahmen. Was ist euch aufgefallen?

In Resolution fand ich es merkwürdig, dass Virgil erst ab dem 13. Kapitel dazustößt. Das hatte man auch noch nicht, war aber interessant, Everett mal alleine zu erleben. Wenngleich der Rausschmeißer Job bei Wolfson jetzt nicht das Spannendste war.
In Ironhorse fand ich die drei Abschnitte zunächst seltsam. Erst spannende Szenen im Zug, dann eine ruhige Mitte in der Kleinstadt Half Moon Junction und dann das Finale das zwischenzeitlich in einem Wald und einem Zeltlager stattfand. Gab es so auch noch nicht.
In Bull River hat es unser Duo nach Veracruz in den Dschungel Mexikos geschafft. Wenn das mal keine innovative Neuerung war?
In Revelation war es der Gegenspieler der Everett in und auswendig aus der Zeit in West Point kannte.
In Buckskin war es der wechselnde Erzähler in der Third Eye-Perspektive. Die Kapitel wechselten immer zwischen Everett und dem Antagonisten hin und her. Die Sexszenen waren hier so graphisch und dreckig, man hätte meinen können man liest einen Traiilsman Western oder einen Bukowski-Roman. Erst im allerletzten Abschnitt erfährt man, wer der Übeltäter ist und das war spannend. Ein echt geheimnisvoller Charakter.