Durch den Erfolg von
James Bond hatten auch im Pantoffelkino Agentenserien Hochsaison. Im Sommer 1968 hatten
The Man from U.N.C.L.E. sowie
John Steed und
Mrs. Peel ihre
ZDF - Abenteuer gerade beendet, da startete mit
I Spy gleich eine neue Agentenserie. Ein Novum war damals, dass die Auslandseinsätze an exotischen Orten nicht nur im Studio gedreht wurden, sondern viele vor Ort entstandene Szenen in die Folgen eingebaut wurden. In der ersten Staffel spielten die meisten Episoden in asiatischen Ländern, vornehmlich in Japan und Hongkong. Darin sind viele längere Szenen zu sehen, in denen die beiden Helden zielstrebig durch asiatische Straßen marschieren. Zum Ende der Staffel wechselten die Einsätze überwiegend nach Mexiko. In den Folgejahren ging es dann auch quer durch Europa.
Diese Folge vermittelt gemischte Eindrücke. Insbesondere die Innenszenen wirken ziemlich hausbacken gestaltet. Dann gibt es zwei ausgiebige Keilereien in einem Geschäft, die etwas klamaukig sind, aber trotzdem Spaß machen anzusehen. Die Story um den befreundeten Agenten, bei dem man nicht mehr weiß, auf wessen Seite er inzwischen steht, ist manchmal etwas platt, dann aber auch wieder vielschichtig gestaltet. Schöne Außenaufnahmen gibt es reichlich und die dramatische Schlußszene auf einem Berg mit Blick auf Hongkong ist sicherlich nicht im Studio entstanden.

Der befreundete Agent Russ Conley wird von
David Friedkin dargestellt, der zusammen mit
Morton Fine zahlreiche Drehbücher für diese und andere Serien geschrieben hat.
Insgesamt gebe ich der Folge


