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Autor Thema: Herrin der toten Stadt (Yellow Sky) (USA, 1948)  (Gelesen 927 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Theo Kojak
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« am: 04. April 2015, 02:16:38 »

Herrin der toten Stadt (Original: Yellow Sky) ist ein US-amerikanischer Westernfilm des Regisseurs William A. Wellman. Die Hauptrollen spielen Gregory Peck, Anne Baxter und Richard Widmark. Erstaufführungstag war der 1. Februar 1949. Der Film wurde auch unter dem Alternativtitel „Nevada“ veröffentlicht.

Handlung

1867: Eine Gruppe von Outlaws rauben eine Bank in einer kleinen Stadt aus. Sie werden von Stretch und Dude angeführt. Auf ihrer Flucht vor der Kavallerie geraten sie in eine Salzwüste. Die ersten Differenzen stellen sich schon nach dem Teilen der kleinen Beute ein.

Am Ende der Salzwüste entdecken sie als letzte Rettung vor dem Verdursten eine tote Goldgräberstadt, die früher 'Yellow Sky' hieß. Hier leben nur noch ein alter Mann und seine Enkelin 'Mike'. Der Alte besitzt eine beträchtliche Menge Gold, die er irgendwo vergraben hat, was die Bande ziemlich schnell erfährt. Sie wollen dem Alten und seiner Enkelin die Beute streitig machen. Stretch, der sich in das Mädchen verliebt hat, vertritt den „fairen“ Standpunkt des Teilens. Der Anführer der Gegenpartei, Dude, will alles.

Zwischenzeitlich besetzen Apachen die verlassene Stadt, dem Alten gelingt es jedoch, die Indianer zum Abzug zu bewegen. Die Banditen teilen sich in zwei Lager, nachdem sie sich nicht einigen können und gehen schließlich aufeinander los. Dude entledigt sich seiner Gefährten, weil er das Gold für sich alleine haben will. Am Ende kommt es zu einem letzten Duell, das Stretch für sich entscheiden kann.

Stretch gibt schließlich das gestohlene Geld der Bank zurück und reitet mit 'Mike', dem alten Mann und zwei seiner Bandenmitglieder davon.

Kritiken

Nach dem Lexikon des internationalen Films verschmilzt der „meisterhaft inszenierte Film [...] die mythischen Elemente des Western mit sorgsamer psychologischer Zeichnung zu einer kraftvollen Fabel über den Konflikt zwischen Gut und Böse.“

Die Zeitschrift Variety lobte in ihrer Kritik die Regie von Wellman als „energisch“; er schaffe es so, die Suspense- und Action-Elemente der Handlung hervorzuheben. Gelobt wurde auch Peck, der in seiner Rolle glänze.

Das Western-Lexikon lobt die sorgfältige Komposition jeder Einstellung. Die erfolgreichen Bemühungen um Schönheit legen eine poetischen Glanz über den Film. [...] Jeder Schlag und jedes Duell sind von einer mitleidlosen Gewalttätigkeit, von unmenschlicher Wut besessen, wie man das kaum je sah: der Schuss auf eine Eidechse wirkt wie der Auftakt zu einem allgemeinen Massaker, dem tödlich verwundeten Widmark läuft statt Blut Gold über den Körper, die Pferde brechen wieder und wieder auf einem Boden ein, der nicht einmal einen Menschen tragen kann. [...]

„Ein Abenteuerfilm voller Gier und Leidenschaft. Großartige Aufnahmen aus der Salzwüste. Und ein köstliches, versöhnendes Ende.“ (Illustrierte Filmbühne)

Auszeichnungen

Auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno von 1949 wurde William A. Wellman als bester Regisseur ausgezeichnet. Ein Jahr später verlieh die Gewerkschaft der US-amerikanischen Drehbuchautoren (WGA) Lamar Trotti den Preis für das beste Drehbuch zu einem amerikanischen Western.


    Gregory Peck: James 'Stretch' Dawson
    Anne Baxter: Constance Mae 'Mike'
    Richard Widmark: Dude
    John Russell: Lengthy
    Harry Morgan: Half Pint
    James Barton: Grandpa
    Robert Arthur: Bull Run
    Charles Kemper: Walross

Quelle: wikipedia

« Letzte Änderung: 29. November 2020, 16:58:51 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

...Entzückend, Baby!

Who loves ya, baby?

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« Antworten #1 am: 29. November 2020, 19:20:21 »

Heutiger Gregory-Peck-Film ist der Western "HERRIN DER TOTEN STADT" ("YELLOW SKY") aus dem Jahre 1948, zusammen mit Richard Widmark, Anne Baxter, Harry Morgan ("MASH", "Polizeibericht") und John Russell. Völlig entkräftet von Hunger und Durst erreicht die Bande von Stretch und Dude das kleine Nest Yellow Sky mitten in der trostlosen Salzwüste. Nur noch zwei Menschen leben in der Geisterstadt - ein alter Goldgräber und seine Enkelin Mike. Als die Ganoven erfahren, dass die zwei Bewohner einen enormen Goldschatz hüten, ist es aus mit der Freundschaft. Während sich Stretch aus Dank für die Rettung vor dem sicheren Tod auf die Seite von Mike und ihrem Großvater stellt, ist Dude jedes Mittel recht, um an das Gold zu kommen. Der Film basiert auf den Roman "Stretch Dawson" von W.R. Burnett.

Die Co-Stars:
Richard Widmark spielte Pecks linkische rechte Hand Dude, Anne Baxter spielte Pecks Love Interest Constance Mae, genannt 'Mike'. John Russell den Pecks skrupelloses Bandenmitglied Lengthy. Harry Morgan ("MASH", "Polizeibreicht") spielte Pecks Bandenmitglied Half Pint. Charles Kemper spielte Pecks ältestes Bandenmitglied Walros. Robert Arthur spielte Pecks jüngstes Bandenmitglied Bull Run. James Barton spielte den Großvater von Anne Baxter.

Synchronisation:
Zu diesem Film existieren 2 verschiedene Synchronisationen. Die Erstsynchro wurde 1950 angefertigt. Die zweite entstand 1964. Wieso eine zweite gemacht wurde, ist unbekannt. Gregory Peck wurde von in der Erstsynchro von Friedrich Joloff und in der Zweitsynchro von Gert-Günther Hoffmann gesprochen, Richard Widmark von Bruno Fritz (1) und Michael Chevalier (2), Anne Baxter von Claudia Brodinska (2) - Erstsimme nicht ermittelbar, Harry Morgan von Dietrich Frauboes (1) und Arne Elsholtz (2), John Russell von Hans-Werner Clasen (2) - Erstsimme nicht ermittelbar, James Barton von Hans Werner (1) und Heinz Klevenow. Robert Arthur von Alexander Welbat (2) und Charles Kemper von Rainer Brandt. Auch bei den beiden letztgenannten konnte ich die Erststimme nicht ermitteln. Ich bestze von dem Film die Zweitsynchro, die Erstsynchro scheint wohl auch verschollen zu sein, vielleicht schon sehr lange, weswegen die Zweitsynchro angefertigt wurde.

DVD & BluRay:
Ich besitze von dem Film die 2011 von KOCH MEDIA erschienene DVD Erst VÖ aus der Reihe "Western Legenden" (Nr. 7) im Mediabook (?, sieht jedenfalls so aus). Der Film wurde gigital remastered, sieht bildmäßig super aus und auch der Ton ist sehr gut, als Bonus gibts ein englischsprachiges Radiohörspiel zu dem Film, ein kleines Booklet und eine Bildergalerie mit Making Off Fotos, sowie den Kinotrailer. Selbige Version ist bei KOCH MEDIA auch auf BluRay erschienen (selbiger Link). Weitere Versionen gibts im deutschsprchigen Raum meines Wissens nach derzeit auch nicht. Bei DVD und BluRay ist ausschliesslich die Zweitsynchro zu hören.

W.R.Burnett:
Der Film beruht auf einen Roman von W.R. Burnett. Burnetts Romane waren oft in Hollywood recht begehrt, verfilmt zu werden, mehgere wurde zu großen Filmerfolgen und machte aus den Schauspielern internationale Stars. Humphrey Bogart in "King of the Underworld" (1939) und "Entscheidung in der Sierra" (1941), John Wayne in "Schwarzes Kommando",  "Der kleine Caesar" (1931) mit Edward G. Robinson, "Public Enemy" (1931) mit James Cagney, "Narbengesicht" (1932) mit Paul Muni, "Die Narbenhand" (1942) mit Alan Ladd,  "In die Falle gelockt" (1940), mit Gary Cooper oder "Asphaltdschungel" (1950) mit Sterling Hayden, sowie zahlreicher anderer.

Interessantes:
Um die Durstszenen realistisch zu gestalten, liess man Schauspieler und auch die Pferde eine längere Zeit keinen Tropfen trinken, als sie dann zu dem Teich gelangten, waren die Trinkszenen nicht gespielt.

Zum Film selbst:
Gregory Peck spielte den einstigen gottesfürchtigen "guten Mann" James 'Stretch' Dawson, den unglückliche Umstände in die Kriminalität trieben und nun der Anführer einer gewissenlosen Bande ist, die stetis Banküberfälle verüben. Der jüngste Banküberfall zwang die Bande in die heiße, endlose Wüste von Nevada. Die Kavalleriesoladaten, die sie bis kurz vor der Wüste verfolgten, drehten um, im Glauben, die Wüste würde das Schicksal der Bande besiegeln.

Strechs Bande war dagegen, durch die Wüste zu reiten, weil dies quasi einem Himmelfahrtskommando glich. Strech liess jedem die Entscheidung offen, man teilte die Beute auf. Strech nahm die Wüste und seine fünf Bandenmitglieder folgten ihm schliesslich. Doch schon bald wurde der Kampf gegen den Durst immer härter, besonders für Walrus, der in seiner Feldflasche nur Whiskey und kein Wasser hatte Grinsen In einer Nacht wollte er Wasser von einem sein er Kumpanen stibitzten, wurde abre erwischt Grinsen  Keiner wollte seinen Whisley gegen Wasser tauschen Grinsen Und der Sarkasmus wurde immer größer - das man sehr viel geld hatte und sich dennoch keinen Tropfen Wasser dafür kaufen konnte Grinsen Schon bald wurde der Glaube, hier elendig zu verdursten, immer größer. Auch die Pferde machten schlapp, konnten das Gewicht ihrer reiter nicht mehr tragenb, so das man zu Fuß weitergehen mußte und die Pferde führen mußte. Half Pints Pferd machte die Strapazen nicht mehr mit, brach völlig erschöpft zusammen und er erlöste das Pferd mit einem Schuß von seinem Leid. Nur wenige Minuten später bemerkten sie die Umnrisse einer Stadt - oder war es nur eine Fata Morgana?  Je näher sie kamen, desto deutlicher wurden die Umrisse einer Stadt, doch als sie schliesslich in Yellow Sky ankamen, war die Ernüchterung groß. Die Stadt war verlassen und halb zerfallen. Der Frust war so dermaßen groß, dass sie alle auf der Strasse zusammenbrachen und jedem alles absolut egal war...

Strech war der Erste, der eine junge Frau bemerkte, die sich ihnen näherte. Auch seine stammelige Frage nach Wasser verwiess sie ihn zu einem kleinen Teich in der Nähe der Stadt. Mit allerletzter Kraft schleppten sich Strech und seine Bande, samit Pferde zu dem Teich und stillten ihren Durst. Als sie wiedeer bei Kräften waren, wollten sie was essen. Sie stiessen bei der jungen Frau auf Widerstand, die verlangte, dass sie gleich wieder ihrer Wege gehen. Doch der Großvater der jungen Frau bot ihnen denn doch etwas zu essen an und erklärte Mike, seiner Enkelin, dass es ungefährlicher sei, mitzuspielen, bevor sie hinter ihr Geheimnis kommen würden. Mike fiel Strech und auch einigen Leuten seiner Bande positiv auf doch schnell mußte Strech feststellen, dass Mike perfekt mit der Waffe wie auch ihren Mundwerk umgehen konnte. Stretch wollte sie eigentlich nur "n ehmen" und küssen, da schlug sie ihn mit der faust ins Gesicht und schoiß auf ihn - absichtlicbh daneben, wie ihr Großvater ihm dann versicherte. Mike ist eine    echte Scharfschützin und trifft immer, wenn sie treffen will, dies war lediglich ein Warnshuß gewesen laut lachen Strech imponierte Mike sehr.

Dude, Stretchs Stellvertreter, witterte schon bald, dass Mike und ihr Opa ein Geheimnis haben. Da sie die beiden einzigsten Einwohner in der Stadt waren, tippte er, dass der Opa ein alter Goldgräber war, dem es hier nur hielt, weil er fün dig geworden war. Dies teilte Dude seinen Komplizen mit. Stretch interessierte das Goldgeschwätz nicht und will lieber nach ein paar tagen weiterziehen und weitere Banken überfallen. Doch Dude weigerte sich und überzeugte die Bande, dass es wohl an der Zeit für einen Machtwechsel sei. Sie gingen zu dem Haus um Mike und ihren Opa zur Rede zu stellen. Die bemerkten es und auch was sie durchschaut hatten und flüchteten in die Berge, wo sie sich verschanzten. Stretch gesellte sich wieder zu seiner Bande und war nun auch dabei, war wieder Chef der Bande. Bei der Schiesserei wurde Mikes Opa am Bein verletzt und man ergab sich, da er stark blutete. Beide gestanden, dass sie eine ansehnliche Menge Gold gefunden haben in einem geschätzten Wert von 50.000 Dollar. Stretch schlug vor, das Gold zu teilen -  zu 50% jeweils. Doch Mike und ihr Opa witterten, dass Stretch sie übers Ohr hauen würde, sobald er wußte, wo sie das Gold versteckt hatten. Mike zu Liebe gönnte sich Stretch mal ein Bad, rasierte sich, zog frische Klamotten an. Mike war tatsächlich etwas angetan, traute Stretch aber letztendlich nicht, ob seine Motive, besonders zujm Gold, wirklich ehrlich sind. Nach dem Großvater erzählte, dass sie das Gold in kelinen Säckchen in einem bergschacht versteckt hatte, der jedoch kürzlich eingestürzt ist, machte sich die Bande auf, den schutt und das Geröll abzutragen und fanden schliesslich das Gold.

Als man bei dem Treich entspnnnaten, schnappte sich Lenghthy Mike, die gerade ankam und versuchte, sie zu veregewaltigen. Bull Run sah dies und eilte Mike zur Hilfe. Lenghty drehte durch schnappte sich Bull Run und tauchte ihn im Teich ein, dass er fast erscoffen wäre, bis Stretch erschien, Bull Run half und dann Lenthty dasselbe antat, ihn solange unter Wasser hielt mit seinem Kopf, das er fast ertrunken wäre und half ihm das wieder hoch und sprach eine letzte Warnung aus.

Kurz darauf erschienen Apachen in der Stadt, fast ein ganzer Stamm und Dude und die anderen wurden unruhig, vermuteten, dass der Alte sie gerufen hatte um sie zu vertreiben. Der Opa war mit ihnen befreun det. Es waren Abtrünnige mit Reservatsproblemen, die den Rat des alten Mannes schätzten und auch heute nichts anderes als ein Rat wollten und dann wieder fortritten. Als Stretch seiner Bande erklärte, dass man Mike und ihrem Opa 50% lassen würden, weil er auch sein Wort hielt, sie nicht an den Apachen auszuliefern, lachte Dude ihm nur ins Gesicht. Seine Absicht ist es, das gesamt Gold zu behalten und den Alten umzulegen und Mike entweder auch, oder sie als "Spielzeug" mit zunehmen. Zwiswchen Stretch und Dude kam es zum Streit, der in einer Schiesserei mündete, zu der Mike Stretch zur Hilfe kam. Stretch wurde leicht angeschossen.  Dude versuchte derweil Stretch reinzulegenb, der sich mit Mike und ihrem Opa in dem haus verschanzt hatten. Er sei verletzt und will nun doch teilen - lieber 50% als nichts.  Stretch witterte eine Falle und bastelte eine Puppe, hielt sie durch die Tür und sie wurde durchlöchert.

Bei der Schiesserei schrie dann Walrus zu Stretch, dass Bull Run, der jüngste der Bande, schwer verwundet waren und dass beide gerne ins Haus wollten um wieder auf Stretchs Seite zu sein. Vorsichtig willigte Stretch sein, zumal Mike ihm sagte, dass Bull Run ein guter Mensch war, und sie ja auch vor Lengthy beschützt hatte.

Dude und Lenghty hatten sich in die Haare bekommen wegen dem Gold und sich gegenseitig beschossen. Half Pint entschloss sich, ebenfalls wieder die Seiten zu wechseln und kam auch in die Hütte. Stretch will nun abrechnen, machte sich au7f die Suche nach Lengthy und Dude. In dem verfallenen Saloon kam es dann zumn Showdownb. Spannend war es, das man die Schiesserei nicht sah, sondern nur von aussen vor dem Saloon, wo mehrere Schüsse fielen., Aufgebracht rannte Mike rein und fand zuerst die Leiche von Dude, dann die von Lenghthy und fand schliesslich auch den leblosen Körper von Stretch. Doch als sie seinen Puls fühlte, merkte sie, dass er noch lebte und  half ihm raus.

Einige Zeit später waren  Stretch, Walros und Half Pint in genau jener Bank, die man überfallen hatte dem "Wüstentrip" - wieder mit gezückten Waffenb - doch diesmal wollte man nichts, sondern brachte das gesamte erbeutete Geld wieder zurück - zur Verwunderung der Bankangestellten udn der Kunden  totlachen Dann kaufte Stretch einer Frau auch nur einen weiblichen Hut für 4 Dollar ab. Stretch entschuldigte sich bei der Bank für den Überfall von damals. Draussen schenkte er dann Mike den Hut und beide küßten sich. Stretch, Mike, ihr Opa, Walros und Half Pint ritten dann aus der Stadt.

Fazit:
Ein wirklich sehenswerter Western, der meiner Meinung nach auch Parallelen zu "Der Schatz der Sierra Madre" aufwies. Ein Film, der ohne viel Schauspieler auskam, ein psychologischer Western, wo man von jedem etwas in seine Seele blicken konnte. Man erfuhr, dass Stretch schon mit 7 Jahren die komplette Bibel gelesen hatte. Das Dude einst von einer Frau reigelegt wurde, weswegen er in den bauch geschossen wurde und die halbe Milz entfernt werden mußte und er seitdem einen groll gegen Frauen hegte, dass Half Pint sich in der Wüste für eine Eidechse einsetzte, die Lenghty aus Eifersucht erschoss, weil sie nicht auf Wasser angewiesen ist und Half Pint sauer reagierte, dass er die Eidechse erschosse hatte, die ihm nichts getan hatte und alle sich wunderten, sieso er sich für eine blöde Eidechse einsetzte Grinsen Pder auch wie Walrops sich für Bull Run einsewtzte, als er im Sterben lag. Jeder der 6 war nicht durch und durch böse, hatte auch seine "guten" seite, der eine mehr, der andere weniger. Sergio Leone soll sich tatsächlich bei Film inspirieren lassen haben, was die Choreographie in diesem Film anging. Oder eben auch der Showdown im Saloon, den wir als Zuschauer - wie Anne Baxter auch - nur von draussen mitbekamen, wie laufend Schüsse fielen. Die Spaqnnung und Dramatik war dadurch nicht minder, weil niemand wußte, was in dem Moment da drin passierte.Kameramann Joe McDonald, eine wahre Legende war maßgeblich an den Erfolg dieses Filmes beteiligt, der schon zuvor für John Fords "My Darling Clementine" seine Kunst unter Beweis stellte. Alles in allem ein leider sehr unterschätzter und gerade auch bei uns unbekannter Western mit brilllanter Dramaturgie, tollen Schauspielern, einer tollen Location, die fast nur in der Wüste oder eben in Yellow Sky spielten und eben die psychologischen Abgründe der einzelnen Charaktere.

 Sehr guter Film/Serie
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