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Autor Thema: Harley Davidson 344 (Electra Glide in Blue) (USA, 1973)  (Gelesen 7290 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« Antworten #15 am: 12. Juli 2013, 12:31:42 »

Dachte mich schon, dass der Film Dir auch gefallen würde Happy Ja, melancholisch trifft es sehr genau, Blake spielt wirklich klasse in dem Film...das Ende ist jedes Mal aufs Neue immer wieder traurig... Traurig
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giorgio
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« Antworten #16 am: 11. November 2015, 13:43:35 »

Trist und fatalistisch, wie ich es mag!  Freuen
Das Leben in der amerikanischen Wüste, die absolute Hölle. Kein Wunder, dass John Wintergreen daraus entkommen will. Aber als er die Chance dazu bekommt, stellt er fest, dass er nicht weit genug laufen kann. Auch eine Etage höher ist es nicht besser.
Einziger Wermutstropfen: Der Film kann sich an vielen Stellen nicht entscheiden, ob er realistisch oder grotesk sein soll. Beides gleichzeitig geht meiner Meinung nach nicht. Daher nur vier von fünf.

Robert Blake ist ein wunderbarer Schauspieler für solche Rollen. Schade, dass er nicht viel gedreht hat.
Bei diesem Film ist mir auch zum ersten mal aufgefallen, wie klein er ist: Bei der Szene, in der die Kamera alle Motorradpolizisten der Reihe nach abfährt. Man sieht ein Gesicht nach dem anderen, dann plötzlich nur noch einen Helm. Die Kamera muss nach unten schwenken  laut lachen
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I'll never make chief inspector - but I am still a bloody good inspector! (Regan)

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #17 am: 11. November 2015, 14:44:50 »

Einziger Wermutstropfen: Der Film kann sich an vielen Stellen nicht entscheiden, ob er realistisch oder grotesk sein soll. Beides gleichzeitig geht meiner Meinung nach nicht.
Ganz genau! Das war auch mein einzigstes Problem bei dem Film.

Robert Blake ist ein wunderbarer Schauspieler für solche Rollen. Schade, dass er nicht viel gedreht hat.

Ja, finde ich auc, ich habe nahezu alle Filme mit ihm. Durch den jahrelangen Mordprozess endete seine Karriere ja abrupt. Er wurde zwar nach Jahren für unschuldig befunden....aber das Volk glaubte ihm nicht - Rollen angebote blieben seitdem dennoch aus.
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filmfan
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« Antworten #18 am: 09. Juli 2020, 21:36:22 »

John Wintergreen ist ein typischer amerikanischer Motorcycle Cop, dessen Einsatzgebiet das Monument Valley ist. Auf seiner Harley Davidson durchquert er die endlosen Highways, immer auf der Suche nach ein wenig Abwechslung. Denn so wunderschön die nicht enden wollende Landschaft auch ist, so trostlos wirkt sie auf den gelangweilten Polizisten. Obwohl er seine monotone Tätigkeit überaus ernst nimmt und fast schon übermäßig gewissenhaft ausführt, sehnt er sich nach Höherem.
John träumt nmlich von einem beruflichen Aufstieg. Er möchte endlich zur Mordkommission versetzt werden, doch seine Vorgesetzten verfolgen dieses Ziel mit weniger Elan als Wintergreen. Seine einzige Freude abseits dem Schikanieren von Hippies und Schnellfahrern ist die Affäre mit einer Bardame, die es scheinbar mit den gesamten Polizeieinsatzkräften treibt.

Zu allem Überfluss leidet Wintergreen auch unter einem Minderwertigkeitskomplex aufgrund seiner geringen Größe.
Als in seinem Einsatzbereich ein scheinbarer Selbstmord geschieht, sieht er seine große Chance, auf die er Jahre gewartet hat, endlich gekommen. Er möchte beweisen, dass es sich nicht um einen Selbstmord gehandelt hat und dass er ein fähiger Mann für die Mordkommission wäre……

Regisseur James William Guercio entwirft ein pessimistisches Zeitportrait, das nicht unähnlich zu (Counterculture-)Kultfilmen wie Dennis Hopper´s „Easy Rider“ oder „Fluchtpunkt: San Francisco“ ist.

Nur dass der Film diesmal den Blickwinkel der „anderen“ Seite einnimmt. Nämlich die jener Personengruppe, die Richard Nixon einst als die silent majority beschrieb- also jenen Teil der Bevölkerung, die in den 60en und 70ern mit ihrer Regierung ganz zufrieden waren,oder zumindest ihren Protest nicht, wie die vom Establishment verhassten Hippies, in die Straßen trugen. Ja, der Hauptcharakter in Guericos Film nimmt sogar ein Bild der beiden von Peter Fonda und Dennis Hopper dargestellten Hauptfiguren aus „Easy Rider“ als Zielscheibe im Schießstand des örtlichen Polizeireviers. Doch Guerico geht es natürlich nicht darum, den erzkonservativen Lebensstil zu glorifizieren.
Der Film ist vielmehr eine ironische Abrechnung mit Kleingeistern wie sie eben Wintergreen und besonders dessen dümmlich-primitive Kollegen darstellen, bei der aber auch die Hippiekommunen ihr Fett abbekommen.

1973 wurde der Film im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes gezeigt.
Dort hasste man den Streifen und ein Verriss folgte auf den nächsten.

Obwohl nicht alle Kritiker so hart mit ihm ins Gericht gingen war dem Film kein großer finanzieller Erfolg beschieden.
Zu Unrecht, wie man nach dem Genuss der neu erschienenen DVD-Edition sagen muss-obwohl der Film nicht ganz mit den oben genannten Filmen mithalten kann.
James William Guercio macht seine Sache jedenfalls sehr gut. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass Guercio „hauptberuflich“ eigentlich gar kein Regisseur ist. Sein Ausflug ins Land des Zelluloids war folglich nur kurz, den meisten ist er als Produzent der Band Chicago bekannt.
Einige Chicago-Musiker haben dann auch gleich Gastauftritte im Film und im Soundtrack sind sie ebenfalls vertreten.
Guercio hat ein sicheres Gespür für gute Bildkompositionen, besonders gelungen hat er die langen Fahrten durch den Grand Canyon und die teils in Slow Motion ablaufenden Action-Sequenzen eingefangen.
Berechtigte Kritik muss man hingegen an der stellenweisen Behäbigkeit der Handlung üben.

Hautdarsteller Robert Blake ist die Idealbesetzung als der Komplexer, dessen einziger Stolz sein Beruf ist, zu dem ihn eine seltsame Hassliebe verbindet.
Auch sonst ist „Electra Glide….“ ausnehmend gut besetzt worden: „Der Malteser Falke“-Star Elisha Cook Jr. hat einen Auftritt als verrückter Alter und Mitch Ryan ist spitze als der präpotente Harvey Poole.

Fazit: Ein kleiner Kultfilm, den es sich zu entdecken lohnt-Für Freunde typischen 70er Jahre Kinos eine klare Empfehlung!  Sehr guter Film/Serie
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #19 am: 24. Mai 2021, 00:30:05 »

Der Film erscheint nächste Woche (ab 28.05.21) bei uns als Limited Edition auf BluRay Freuen

Klick mich

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #20 am: 11. Dezember 2023, 06:31:20 »

Heutiger Rewatch Film aus meiner Robert Blake - Filmreihe ist das Polizei / Actiondrama und Kultfilm "HARLEY DAVIDSON 344"" ("ELECTRA GLIDE IN BLUE") aus dem Jahre 1973, zusammen mit Billy Green Bush, Mitchell Ryan, Jeannine Riley, Elisha Cook jr. und Royal Dano. Motorrad-Cop John Wintergreen (Robert Blake)  patrouilliert mit seiner Harley Davidson Electra Glide die scheinbar endlosen Highways Arizonas. Den Streifen-Alltag mit Geschwindkeitsüberschreitungen und Konfrontationen mit Hippies und Junkies bestreitet er ehrgeizig und pflichtbewusst, aber unterfordert und davon träumend, zum Detective aufzusteigen. Seine Chance wittert er, als er in einem Todesfall einen Mord vermutet und dem narzisstischen und brutalen Mord-Ermittler Harve Poole zur Seite gestellt wird..

Die Stars:
Robert Blake spielte  den ambitionierten Motorradpolizisten Officer John Wintergreen (in der deutschen Version: John Winterberg), Billy Green Bush spielte seinen Partner Officer Zipper Davis, Mitchell Ryan spielte den Morddezernat Detective Harvey Poole, Jeannine Riley spielte die gescheiterte Tänzerin und Schauspielerin Jolene, Elisha Cook spielte den einsamen Willie, Royal Dano spielte einen zynischen Pathologen und Peter Cetera spielte den Rocker Bob Zenko. In einer ganz kleinen Nebenrolle sieht man den späteren Hollywood-Star Nick Nolte als Hippie in einer Kommune.

Synchronisation:
Robert Blake wurde von Manfred Scott gesprochen, Billy Green Bush von Joachim Kemmer, Mitchell Ryan von Heinz Petruo, Royal Dano von Heinz-Theo Branding, Elisha Cook von Arnold Marquis und Jeannine Riley von Dagmar Biener.

DVD & BluRay:
Ich besitze von dem Film den bislang einzigsten BluRay Release von Camera Obscura Filmdistribution. Auf DVD ist der Film 2009 bei uns erschienen.

Interessantes:
In der deutschen Synchronfassung wurde der Name Wintergreen durch Winterberg ersetzt.Der Film wurde vor dem Kinostart bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Mai 1973 gezeigt. Bei den Golden Globe Awards von 1974 war Robert Blake in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert. Der Debüt-Regisseur James William Guercio nahm ein Gehalt von einem Dollar, um das nötige Budget für die Anstellung von Conrad Hall als Kameramann zu haben. Während ihrer Diskussionen stellte sich heraus, dass Guercio und Hall sich nicht einig waren, wie der Film aussehen sollte; Es wurde ein Kompromiss erzielt, bei dem Guercio die Außenszenen in einer Art und Weise drehte, die an John Fords Filme erinnerte (dies war der Look, den Guercio erreichen wollte), während Hall alle Innenszenen so einrichten und drehen konnte, wie er es für richtig hielt. Im DVD-Kommentar sagt Guercio, dass ein Großteil des Films ohne Genehmigung gedreht wurde, weil die Arizona Highway Patrol nicht mit der Produktion kooperierte. Die Dreharbeiten fanden im Monument Valley und in Fountain Hills, Arizona, statt. Vor der Produktion wurde ein LAPD-Motoroffizier (Gerald L. Ray) angeheuert, um Blake beizubringen, wie man ein Polizeimotorrad richtig fährt. Sie verbrachten mehr als einen Monat damit, Nachbildungen von Polizeimotorrädern durch die Gegend von Van Nuys zu fahren. Aufgrund von Guercios Unerfahrenheit als Regisseur lag die Produktion mehrere Tage hinter dem Zeitplan zurück. In Blakes Autobiografie Tales From a Rascal aus dem Jahr 2012 bezeichnet er diesen Film als einen sehr schwierigen Dreh und dass er im Wesentlichen gemeinsam mit Hall Regie führte, während Guercio „umherstand“. Guercio wurde vor allem als Produzent der Rockband Chicago bekannt. Mitglieder der Band treten im Film in Nebenrollen auf, darunter Peter Cetera, Terry Kath, Lee Loughnane und Walter Parazaider sowie Hawk Wolinski aus dem Film Von Guercio produzierte Band Madura. Mitglieder aus Chicago wirken auch beim Soundtrack des Films mit. Das Soundtrack-Album enthielt auch ein vierseitiges ausklappbares Poster, auf dem Robert Blake neben seinem Fahrrad auf einer Klippe mit Blick auf das Monument Valley steht. Blake beklagte sich über Produktionsprobleme und beklagte sein Honorar von 20.000 US-Dollar für eine Hauptrolle, die die Aufmerksamkeit von Fernsehmanagern erregte und zur Polizeidramaserie Baretta führte, für die er vor allem bekannt ist


Musikstücke:
Most Of All - von Marcels
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SbEHFBJip2c" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=SbEHFBJip2c</a>

Zum Film selbst:
John 'Johnny' Wintergreen ist seit Jahren Motorrad Polizist und seine Position mehr als überdrüssig. Er hast mittlerweile sein Bike und damit in der Wüsten-Einöde  von Texas bei einer Kleinstadt herumzucruisen. Wintergreen, der bis 1968 im Vietnam-Krieg gedient hatte, träumte davon, endlich ein vollwertiger Detective zu werden und zum Morddezernat zu kommen, wo er endlich ein Auto bekommt und eigene Klamotten. Dafür kämpft Wintergreen verbissen und hält sich detailgetreu an die Dienstvorschriften. Und er kennt keine Ausnahmen. Als er eines Tages auf der Strasse einen Detective vom L.A. Morddezernat stoppte und ihm einen Strafzettel wegen zu schnellen Fahrend verpasste, war dieer nicht gerade sein größter Fan Grinsen Auch die Beschimpfung, ein Kamerdenschwein zu sein, liess Wintergreen, ebenso wie seine Drohung ihn in L.A. sofort was anzuhängen, sollte er sich dort mal blicken lassen, kalt Grinsen Wintergreen hat eine Schwäche: Schöne Frauen. Obwohl er nur 1,63 m groß war kam er - auch bei den hochgewachsenen Frauen, dank seines Charmes und seiner frechen Art an...und behauptete, dass sogar Film-Star Alan Ladd exakt seine Größe hatte und alle Frauen bekommen habe (jedoch...Alan Ladd maß 1,68m ...also 5 Zentimeter größer ; kleine Anmerkung von mir) Grinsen  So unterhält Johnny auch eine Affäre mit der Kellnerin und Bartänzerin Jolene, obwohl er wußte, dass sie eine feste Beziehung mit irgendeinem Kollegen hatte. Jolene ist eine ehemalige Star-Tänzerin aus New York, deren Traum es war, in Hollywood beim Film Fuß zu fassen, doch zuwenig Talent und zuviel Schnaps zerstörten diesen Traum, so dass sie nun in dieser Einöde gelandet war.

An einem Arbeitstag, als er mit seinem Kollegen Zipper Davis unterwegs war, stoppten sie einen VW Bus. Zipper mochte die beidne Hippies in dem Bus nicht und versuchte alles mögliche, um irgendwas illegales zu finden. Als er nichts fand, deponierte er in ihrem Gepäck ein Tütchen Koks und verhaftete sie. Die beiden Hippies waren stinksauer und auch Johnny gefielen diese Methoden ganz und gar nicht

Eines Tages wurden beide von dem alten obdachlosen Willie zu einem vermeintlichen Tatort gerufen. Sie betraten die Hütte und sahen den 70jährigen Frank, der sich scheinbar mit einer Schrotflinte erschossen hatte. Mit einer Schnur an seinem Zeh gebunden hatt er den Abzug betätigt, während in der Pfanne noch seine Steaks brutzelten. Für Zipper stand sofort fest, dass es Selbstmord war, während Johnny mehr und mehr zweifelte....so legte er sich auch mit dem ankommenden Pathologen an, der sofort auf Selbstmord beschloss und sauer war, das ein einfacher Knöllchenschreiber ihm in seine Arbeit redete Grinsen Als dann ihr Chef Sgt. Ryker zusammen mit Det. Poole vom Morddezernat kam, wurde Johnny aus der Hütte geworfen. Doch auch Poole fand den Selbstmord ungewöhnlich und hörte Johnny schliesslich an, der meinte, dass diese Art des Selbstmord sehr ungewöhnlich und unzuverlässig sei...mit einer Schrotflinte in die Brust, statt "totsicher" in en Kopf Grinsen Zudem irritierte Johnny es, dass ersich wenige Minuten zuvor Steaks in die Pfanne getan hatte, bevor er sich erschossen haben wollte. Der Pethologe keifte nur "Wen interessiert das, als er seich seine Steaks in die Pfanne haut und sich stattdessen selbst in die Pfanne haute laut lachen  Zudem fand Poole heraus, dass die eigentliche Todesursache ein Schuß in den Hinterkopf war und der darauffolgende "Selbstmord" nur vom Täter inszeniert wurden war. Poole war nun fest überzeugt, dass an Johnnys Auslegung was dran war und bestimmte, dass Johnny ihn als Partner bei diesem Fall unterstützen sollte. Für Johnny ging ein Wunschtraum in Erfüllung...seiner Beförderung zu Detective... zum greifen nahe! Sofort fing Johnny an, sich in tolle Klamotten zu werfen und einen Stetson aufzusetzen Grinsen

Tags darauf befragten Johnny und Poole Leute aus einer Hippie Kommune, wo auch Frank und auch Willie beinander lebten. Johnny machte den Anfang, machte auf nett und die Hippies verarschten ihn, und fuhren Schlitten mit dem Greenhorn...machten sich auch über seine Klamotten lustig Grinsen Dann kam Poole, griff hart durch mischte 2 der Leute auf, bis eine von ihnen sich bereiterklärte, auszupacken. Ein gewisser Bob Zemko hatte Streit mit Frank. Dabei ging es umd Drogen und 5000 Dollar. Poole mochte Johnny und bot ihn an, ihn auszubilden. Sie durchsuchten Franks Hütte nach Hinweisen, den Drogen und das Geld, fanden aber nichts.

Am Abend gingen sie in einer Bar, wo Jolene ihre Schicht hatte und sie angetrunken mit "Meine beiudne Lieblingsmännern....Mr. Berg und Mr. Zwerg" begrüßte laut lachen In ihrem angesäuselten Zustand erfuhr Poole nun, dass sie eine offene Affäre  hatte - ausgerechnet mit Johnny, den er ausbilden wollte. Johnny war es sehr peinlich... er wußte ja, dass sie mit einem Cop liiert war, aber nicht mit welchen und wie fest die Beziehung wirklich war. Als Jolene über Poole hgerzog, dass er ein Schlappschwanz im Bett sei und Johnny dagegen "3x in einer Nacht könne" Grinsen  brüskierte sie Poole vor seinem "Schüler" und Poole ging wie ein begossener Pudel raus. Johnny folgte ihm kurz darauf. Poole war es so peinlich, sich vor Johnny derart blamiert zu haben, dass seine Freundschaft zu ihm ihn blankem Hass und in Eifersucht ummünze und er Johnny drohte, künftigst die Finger von seiner Braut zu lassen, sonst würde er ihn erschiessen - und das...war wirklich ernst gemeint. Zudem war ihr Arrangement mit sofortiger Wirkung vorbei und Johnny mußte wiedre in den Streifendienst.

Tags darauf verfolgten Johnny und Zipper zufällig eine Rockerbande, die zu schnell fuhr und Johnny traute seinen Augen nicht, als er Bob Zemko unter ihnen sah und beide nahmen die Verfolgung auf. Sie riefen Verstärkung und nahmen die Verfolgung auf. Kurz daraif erschienen Streifenwagen und auch Poole in seinem Wagen. Zipper schoß dabei über sein Ziel hinaus und schoß auf die Rocker, tötete dabei einen Rocker, was Johnny nicht passte. Er wollte nur Zemko - und zwar lebend! Schon setzte Zipper auf den nächsten Rocker an und Johnny switschte ihn mit einem Sidekick während der Fahrt von seinem Bock Grinsen Zipper war ausser sich und schimpfte auf Johnny. Johnny liess die anderen Rocker links liegen, konzentrierte sich nur auf Zemko und es gelang ihn, ihn kurz darauf zu stellen. Doch anstatt Dank un Anerkennung von Poole zu bekommen, reagierte dieser immer noch kühl und abweisend und schloß Johnny weiterhin von dem Fall aus und machte ihn sogar noch Vorwürfe! Huch Poole verhörte Zemko...dieser schwor, unschuldig zu sein...doch Poole schenkte ihm kein  Glauben.

Als Johnny tags darauf in der Kirche mit dem befreundeten Pfarrer sinnierte, der ihm eine Stelle aus der Bibel zitierte wußter Johnny schliesslich, wer Franks Mörder war. Es war Willie! Willie und Frank waren seit 1942, wie Willie sagte, die besten Freunde - aber in den letzten Wochen hatte er sich Willie ab und den Rockern zugewandt. Willie war einsam...und eifersüchtig und rastete schliesslich aus, als er Frank zur Rede stellte. Johnny suchte Willie auf und konfrontierte ihn damit...und Willie sackte zusammen und gestand alles.. Obwohl Johnny den Fall gelöst hatte, steckte sich Poole die Lorbeeren des Falls ein, ihn gelöst zu haben. Johnny platzte der Kragen, knöpfte sich Poole vor und konfrontierte ihn mit den Fakten, während er die falschen Leute verhört und beschuldigt hatte und redete ihn vor anderen Cops ins Gewissen Grinsen

Tags darauf besuchte Johnny Zipper, die sich wieder vertragen hatten. Stolz präsentierte Zipper Johnny seine just eben gekaufte Harley Davidson 344 - die Electra Glide in strahlendem Blau! Von dieser Maschine hatte Zipper schon immer geträumt. Zuerst freute sich Johnny für den Kauf...doch schnell merkte er an, woher Zipper das Geld dafür habe...denn dieser Feuerstuhl würde sicher an die 5000 Dollar kosten!  Zuerst meinte Zippe,r er habe geerebt...und dann gespart...doch Johnny konnte er nichts vormachen, bis er gestand, dass er die 5000 Dollar in Franks Haus an dem Tag, wo sie seine Leiche entdeckten gefunden und eingesteckt hatte... er würde das Geld ja nicht mehr brauchen Grinsen Johnny war fassungslos und machte ihm klar, dass er ihn verhaften muß und Zipper redete auf Johnny ein, doch dieser blieb hart. Dann sackte Zipper zusammen, wußte, einen schweren Fehler gemacht zu haben und er es sehr bedauerte und Johnny ihn verhaften soll..obwohl damit seine ganze Kariere und sein ganzes Leben vorbei sei. Doch dann wandelte sich Zipper, seine Wehklagen stieg in Hass um, zog seine Waffe und schoß auf Johnny. Johnny zog seine Waffe...flehte Zipper an, aufzuhören - was er nicht tat. Und Johnny schoß nun auch und traf ihn mitten in die Brust. Zipper starb in Johnnys Armen...

Wochen später - Johnny fuhr wieder auf den endlos langen Highway seine Streife, als er einen VW Bus stoppte - jenen, den er mit Zipper vor einiger zeit gestoppt hate und ihnen Drogenbesitz angehängt hatte. Johnny erinnerte sich daran und enstchuldigte sich für Zipper und als Dank liess er den Strafzettel fallen und liess sie weiterfahren. Doch eine knappe Minute später bemerkte Johnny, dass er noch den Führerschein von dem Fahrer hatte und rief hinterher. der hörte ihn nicht und so nahm Johnny die Verfolgung auf. Als er sie fast eingeholt hatte und wild schrie, anzuhalten, öffnete sich das Rpckfenster. Einer der Rocker hatte eine Schrotflinte und schoß damit Johnny direkt in die Brust. Sie nahmen an, dass Johhnny ihnen was anhängen wollte. Einsam auf dem Highway starb Johnny Sekunden nach dem Schuß....

Fazit:
Ein echter 70s Cop-Road Movie Klassiker.  Ein sehr ergreifender und beeindruckender Film der den Aufstieg und Fall von Johnny zeigte...einen Mann, der immer nur fait gespielt hatte und edurch und durch ein guter Polizist war...und dam, Ende wegen Zippers einstigen Verhalten des Drogenunterschiebens sterben mußte. Johnny war in dem Film der einzig anständige Cop und jedes Mal bin ich erneut fassungslos über die letzte Szene, als Johnny für nichts gestorben war Traurig Danach folgte noch eine sehr ungewöhnliche gut 4 Minuten lange Szene wo man nur den Highway sah wie er sich immer ehr von Johnny entfernte. Dies diente, um die letzte Szene...die Fassungslosigkeit an den Zuschauer wirken zu lassen und das war wirklich gut gemacht. Denn ein abruptes Ende davon wäre furchtbar gewesen. Robert Blake gelang mit diesem Film sein entgültiger Durchbruch und zurecht zählt dieser Film noch heute zu einem Klassiker, einem Kultfilm. 1967 schon wurde Blake mit Capotes "Kaltblütig" sehr bekannt, war darin allerdings "nur" der Sidekick, diesmal spielte er die erste Geige. Ein sehr bemerkenswerter Film - wenngleich nicht ohne Längen. So wurde doch viel Verkehrspolizeiarbeit in dem Film gezeigt, was man hätte etwas straffen können und den Film somit etwas das Tempo herausnahm. Hatte mich auch etwas gestört, etwas weniger wäre hier mehr gewesen. Dennoch ein sehr großer Film, der zum Nachdenken anregt. Merkwürdig einmal mehr die Namensänderung der deutschen Fassung von John Wintergreen auf John Winterberg. Was dieser Unsinn nun sollte, weiß ich auch nicht...  Keine Ahnung

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