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Autor Thema: 03. Puppenspiele (Night Of The Strangler)  (Gelesen 739 mal) Durchschnittliche Bewertung: 3
Serpico
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« am: 24. Juli 2006, 20:07:36 »

Eine Serie von Frauenmorden ruft die Engel auf den Plan. Kelly, Jill und Sabrina sollen dem Täter eine Falle stellen. Weil Kelly ungeheure Ähnlichkeit mit einem der Opfer hat, wird sie als Lockvogel eingesetzt. Ein lebensgefährliches Unterfangen. (Text: Premiere)

Deutsche Erstausstrahlung: Mi 11.07.1979 ZDF
Original-Erstausstrahlung: Mi 13.10.1976 ABC
« Letzte Änderung: 11. Januar 2020, 23:48:57 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

Viele liebe Grüße von Serpico
Crockett
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« Antworten #1 am: 28. April 2020, 19:17:39 »

Diesmal ermitteln die Engel in einer Modefirma. Jaclyn Smith ist in einer Doppelrolle zu sehen: Sie spielt nicht nur Kelly, sondern auch das erste Mordopfer.

Die Story ist ziemlich verwirrend, bei der scheinbar auch die Drehbuchautoren teilweise den Überblick verloren hatten. Grinsen

Ich musste die Folge mehrmals schauen, um die Lösung einigermaßen zu verstehen (daher kommt meine Kritik auch so spät). Trotzdem bleiben immer noch viele Ungereimtheiten.

Auffällig ist diesmal, dass es viele, ziemlich frivole Dialoge mit sexuellen Anspielungen gibt. Sogar das Thema Pornofilm wird angerissen. Offenbar setzten die Macher damals noch nicht so sehr auf perfekte Familientauglichkeit der Serie. zwinkern

Wobei die Dialoge vielleicht auch in der deutschen Synchro etwas frivoler gemacht wurden. Denn als ich an einigen Stellen (stichprobenmäßig) mal den O-Ton mit der Synchro verglichen habe (in der vergeblichen Hoffnung, den Fall vielleicht doch noch besser zu verstehen) fielen mir auch so einige ungenaue Übersetzungen bei wichtigen Informationen auf.  Augen rollen Na ja, die Serie wurde ja beim ZDF 1979 bearbeitet - also zu einer Zeit, als man gerne noch etwas "eigenmächtig" übersetzt hat.

Erwähnenswert ist noch, dass die Szene mit Kelly aus dem Vorspann, in der sie sich so fesch umdreht, aus dieser Folge stammt. In der Szene posiert Kelly gerade für einen Modefotografen.

Fazit: Die Angels sehen in dieser Folge teilweise ganz reizend aus, aber die Story ist zu verworren, um mehr als 3 Punkte zu geben.

 Guter Film/Serie
« Letzte Änderung: 28. April 2020, 19:28:24 von Crockett » Gespeichert
Dan Tanna Spenser
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« Antworten #2 am: 28. April 2020, 20:05:31 »

Ah, deswegen der späte Nachtrag für diese Folge. Ja, es gibt bei vielen Serien Folgen, wo man am Ende der Folge irgendwie immer noch nichts wußte, was nun eigentlich passiert ist Grinsen Dann muß man sie nochmals und nochmals anschauen, um alles zu verstehen...wie gesagt, kenne ich Happy

Whooohhooo...Frivolitätische Anspielungen in dieser Serie inkl. Pornos? Und das bei einer deutschen EA von 1979...das ZDF war ja mal richtig schamlos.... laut lachen

« Letzte Änderung: 28. April 2020, 23:28:44 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

Crockett
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« Antworten #3 am: 28. April 2020, 22:11:49 »

Ja, es gibt bei vielen Serien Folgen, wo man am Ende der Folge irgendwie immer noch nichts wußte, was nun eigentlich passiert ist Grinsen Dann muß man sie nochmals uind nochmalc saschauen, 8um alles zu verstehen...wie gesagt, kenne ich Happy

Wobei das bei den Angels aber manchmal an den ungeschickten, ungenauen, teilweise sogar falschen Übersetzungen liegen kann - zumindest in der ZDF-Fassung.

Tut mir fast weh, das zu sagen, denn ich bin ja eigentlich ein Fan von alten Seriensynchros von ARD und ZDF (vor allem, weil mir die alten Synchronstimmen meistens viel besser gefallen).

Aber man war wohl damals bei den deutschen Übersetzungen teilweise ziemlich schlampig.  Augen rollen
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #4 am: 28. April 2020, 23:29:39 »


Aber man war wohl damals bei den deutschen Übersetzungen teilweise ziemlich schlampig.  Augen rollen

Wer war denn hier eigentlioch damals für die deutschen Dialogdrehbücher zuständig?
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Crockett
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« Antworten #5 am: 29. April 2020, 18:18:21 »


Aber man war wohl damals bei den deutschen Übersetzungen teilweise ziemlich schlampig.  Augen rollen

Wer war denn hier eigentlioch damals für die deutschen Dialogdrehbücher zuständig?

Laut synchronkartei war für die deutschen Dialogbücher und die Synchronregie Harald Philipp verantwortlich.

Das ist der Regisseur, der in den 1960ern einige Karl May- und Jerry Cotton-Filme gedreht hat.

Er war Jahrgang 1921, gehörte also zu einer Generation, in der die meisten (kriegsbedingt) nie richtig Englisch gelernt haben. Und er war zur Zeit der Synchro (1979) schon 58 Jahre alt. Man soll ja nicht pauschalisieren, aber vielleicht erklärt das einiges.

Wobei das mit den Übersetzungsungenauigkeiten ja vielleicht auch nicht in allen ZDF-Folgen so war.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #6 am: 29. April 2020, 19:34:43 »


Aber man war wohl damals bei den deutschen Übersetzungen teilweise ziemlich schlampig.  Augen rollen

Wer war denn hier eigentlioch damals für die deutschen Dialogdrehbücher zuständig?

Laut synchronkartei war für die deutschen Dialogbücher und die Synchronregie Harald Philipp verantwortlich.

Das ist der Regisseur, der in den 1960ern einige Karl May- und Jerry Cotton-Filme gedreht hat.

Er war Jahrgang 1921, gehörte also zu einer Generation, in der die meisten (kriegsbedingt) nie richtig Englisch gelernt haben. Und er war zur Zeit der Synchro (1979) schon 58 Jahre alt. Man soll ja nicht pauschalisieren, aber vielleicht erklärt das einiges.


Ja, da pflichte ich dir bei. Das könnte wirklich der Grund gewesen sein! Leider schade...für uns heute!
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