Heutiger Rewatch Film aus meiner Filmreihe zu Film Noirs ist der Crime Thriller "SPIEL MIT DEM TODE" ("THE BIG CLOCK") aus dem Jahre 1948 mit Ray Milland, Charles Laughton, Maureen O'Sullivan, George Macready, Rita Johnson, Elsa Lanchester und Harry Morgan.Als der mächtige Verleger Earl Janoth (Charles Laughton) im Affekt einen Mord begeht, versucht er geschickt, seine Spuren zu verwischen und einen unschuldigen Mann zu belasten, dessen Identität er nicht kennt, der aber zufällig Kontakt zum Mordopfer hatte. Dieser Mann ist ein enger Mitarbeiter seines Magazins, den Janoth einspannt, um den vermeintlichen Mörder zu überführen – George Stroud (Ray Milland). Nun liegt es an George, Janoth weiterhin zu „helfen“, der Polizei zu entkommen und Beweise für seine Unschuld und Janoths Schuld zu finden... Der Film basiert auf den gleichnamigen Roman von Kenneth Fearing.
Die Stars:Ray Milland spielte den npfiffigen Crime - Reporter George Stroud, Charles Laughton spielte seinen rücksichtslosen Chef Earl Kanoth, Maureen O'Sullivan spielte Millands enttäuschte Ehefrau Georgette Stroud, Rita Johnson spielte Laughtons flittchenhafte Freundin Paulette York, Heorge Macready spielte Laughtons engsten Vertrauten Steve Hagen, Elsa Lanchester spielte die skurille Bild-Künstlerin Louise Patterson und Harry Morgan ("MASH", "Polizeibericht") spielte Laughtons stets stummen Mann fürs Grobe, Bill Womack.
Synchronisation:Von diesem Film existieren zwei verschiedenen Synchronfassung, Die Erstsynchro wurde 1950 fürs Kino angefertigt, die Neusynchro wurde 1980 angefertigt. Die erste deutsche Synchronfassung entstand bei der Elite Film Franz Schröder GmbH, Berlin. Wolfgang Schick schrieb das Dialogbuch und Ernst Schröder führte Regie. Der Name der Pauline York (Rita Johnson) wurde hier in Paulette geändert. Die zweite deutsche Synchronfassung entstand bei der Bavaria Atelier GmbH, München In der Erstsynchro wurde Ray Milland von Paul Klinger gesprochen, in der Neusynchro von Norbert Langer, Charles Laughton von Leonard Stecken [1] und Friedrich W. Bauschulte [2], Maureen O'Sullivan von Tatjana Sais [1] und Viktoria Brams [2], Rita Johnson von Tilly Lauenstein [1] und Helga Trümper [2], George Macready von Paul Wagner [1] und Reinhard Glemnitz [2], Elsa Lanchester von Ethel Reschke [1] und Kathrin Ackermann [2]. Auf meiner DVD befinden sich beide Synchronbfassungen. Die Neuzsynchro wurde vorgenommen, da die Erstsynchro nzum Teil stark gekürzt war. Ich hatte mir deswegen den Film heute in der Neusynchro angesehen, obwohl ich die Ursynchro eigentlich immer vorziehe, aber Uncut ist mir persönlich noch wichtiger.
DVD & BluRay:Ich besitze den DVD Release in der Film Noir Collection Box 1 von Plaion Pictures (einst Koch Media) aus dem Jahre 2010. Auf der DVD befinden sich beide Synchronfassungen, wo man wählen kann, ob man die gekürzte Erstsynchro oder die ungekürzte Neusynchro geniessen möchte. Desweiteren sind die Filme "Die blaue Dahlie" und "Spiel mit dem Tode" enthalten. Weitere VÖs erfahrt ihr hier
Interessantes:Als Produzent Richard Maibaum zum ersten Mal am Set erschien, hielt Regisseur John Farrow – der seine Mitarbeiter gern einschüchterte – ihn mit einem Gehstock auf Distanz. Maibaum drehte sich um, ging zur Requisite und kam mit einem Baseballschläger zurück. Wie durch ein Wunder besserte sich die Situation augenblicklich, und Maibaum und Farrow pflegten fortan eine ausgezeichnete Zusammenarbeit. Die Co-Stars Elsa Lanchester und Charles Laughton waren miteinander verheiratet, ebenso wie Hauptdarstellerin Maureen O'Sullivan und Regisseur John Farrow. Leider wurde Lanchester 1962 Witwe, O'Sullivan im darauffolgenden Jahr 1963. Der Roman, auf dem dieser Film basiert, wurde vom Dichter Kenneth Fearing als Racheakt gegen den Verleger Henry Luce und dessen Magazin „Time“ verfasst. Fearing war aus finanziellen Gründen gezwungen, dort viele Jahre zu arbeiten. Der furchterregende Earl Janoth wird oft als verleumderische Parodie auf Luce betrachtet, obwohl das Buch – wie auch der Film – von den Kritikern des „Time“-Magazins hochgelobt wurde. Auf Basis des Romans von Kenneth Fearing entstanden noch zwei weitere Filme: 1976 in Frankreich Police Python 357 von Alain Corneau mit Yves Montand; 1987 in den USA No Way Out – Es gibt kein Zurück von Roger Donaldson mit Kevin Costner in der Hauptrolle. Beide Filme weichen von der Erstverfilmung und der Romanvorlage stärker ab, so spielen sie nicht im Zeitungsmilieu, sondern bei der Polizei bzw. dem Militär.
Zum Film selbst:George Stroud ist mit Leib und Seele Journalist. Er arbeitet als Chef-Redaktuer für das kriminalistische Magazin "Crime Wave", die sogar noch zielsicherer agiert, als die hiesige Polizei selbst, da Stroud ein System ausgetüftelt hatte, die dem der Polizei überlegen ist. Sein Chef Earl Janoth weiß seinen besten Mann sehr zu schätzen, nutzt ihn deswegen auch gerne aus und überfüllt ihn mit Überstunden und ständligfen Urlaubsverschiebungen, was besonders seine junge Ehe mit seiner Ehefrau Georgette belastet und ständig für Spannungen sorgt. Als nun die stetig verschobene Hochzeitsreise diesmal endlich stattfinden soll, machte Stroud keine Kompromisse mit seinem Boss und stellte seine Frau an erster Stelle. Doch Janoth passte dies so gar nicht, zumal, er wieder eine große Story hat, die nur sein bester Mann bearbeiten kann und bittet Stroud erst, seine Reise erneut zu verschieben und als das nichts half, erinnerte er ihn daran, wer ihn einst eine Chance gegeben hatte und aus ihm einen renommierten Journalisten gemacht hatte. Als auch das nmichts half, drohte er Stroud zu feuern und ihn zum Journalisten non grata landesweit zu machen. Doch selbst das half nichts und Stroud akzeptierte alle Schritte, die Janoth gegen ihn einleiten will - nur um das Versprechen, welches er seiner Frau gegeben hatte, zu alten. Sie wäre ehe vile zufriedener wieder in die Heimatstadt zurückzuziehen, wo er ein unbedeutendes kleines Leben als Schriftsetzer und Drucker hatte, wie sie ihn einst kennen und liebengelernt hatte.
Natürlich spannte Janoth an Strouds letzten Arbeitstag vor seinem "Urlaub" nochmal richtig ein, so dass er viel zu spät merkte, dass er eigentlich schon Feierabend machen wollte, um den Zug mit seiner Frau erreichen zu können. Dann kam er mit Pauline York ins Gespräch, einme sich selbsternannte Wahrsagerin, die zudem die Freundin seines Chefs war. Pauline war keine Frau von Traurigkeit und er wußte, dass sie neben ihrer mehr offenen Beziehung mit seinem Chef noch zahlreiche One Night Stands pflegte, wußte zugleich aber auch, dass Janoth es ebenso wild trieb. Als sie ihm erzählte, dass auch er ihr gedroht hatte, sie fertigzumachen, sie aber Details über ihn wußte, die sie davor schützen würde und sie ihren Einfluß dahingehend erreichen kann, auch Stroud mit einzubeziehen, wurde er hellhörig und lud sie auf einen Drink in seiner Stammkneipe ein.
Bei dem Gespräch verlor Stroud die Zeit und es wurde immer später, bis er auf die Uhr sah und merkte, dass der Zug, den er mit seiner Frau erreichen wollte, längst abgefahren war. Stroud kontaktierte seine Frau, erfuhr aber von der Haushälterin, dass sie stinksauer war und schliesslich alleine losgefahren war und ihn dann am Ort der Hochzeitsreise erwartete. Stroud war frustriert... er hatte für seine Frau seinen Job geschmissen und sie konnte nichtmal "ein paar Minuten" wie er sich ausdrückte, auf ihn warten

Noch frustrierter beschloss er nun aus Trotz mit Palune durch die Bars zu ziehen und einen drauf zu machen. Dabei machten sie unter anderem bei einem laden halt, wo Stroud einer anderen Kundin arrogant ein Gemälde wegkaufte, für das sie scih bereist entschieden hatte. Als er Pauline nach Hause brachte, wolltr sie ihn, beide angetrunken, überreden, die Nacht mit ihr zu verbringen, doch Stroud lehnte ab. Als sie dann hgörten, dass Janoth scheinbar kam, verliess Stroud das Appartment durch die Hintertür. An der Treppe, ein paar Meter weiter witterte Janoth einen Mann, der ihn ansah, er erkannte aber nicht, dass es sich um Stroud handelte, doch er wußte, dass dieser Mann aus Paulines Appartment gekommen sein mußte und sie schon wieder ein One Night Stand gehabt hatte.
Als Janoth sie damit konfrontierte, dass er ihre zahllosen Affären nicht mehr billigen wil, warf sie ihm vor, doch genau dasselbe zu tun, mit dme Unterschied, dass die Kerle sie wegen ihres Körpers und ihrer Schönheit "wollen" und dem fettleibigen Janoth eben nur wegen seines Geldes und seinen guten Ruf in der Stadt. Sie warf ihm weiter vor, ansonsten ein Schlappschwanz zu sein, besonders auch im Bett. Janoth brannte eine Sicherung durch und erschlug Pauline mit dme erstbesten Gegenstand im Affekt, der sich ihm anbot, eine kleine Sonnenuhr. Als er danach realisierte, was er getan hat, war er schockiert über sich. Er kontaktierte seinen engsten vertrauten Steve und vertraute sich ihm an. Steve versprach, sofort zu kommen, um den Tatort zu reinigen, damit niemand erfuhr, dass Janoth hiergewesen war. Doch da fiel Janoth der Mann ein, der ihn gesehen hatte...da Janoth stadtbekannt war, hatte er auch keinen Zweifel daran, dass er genau wußte, wer Janoth war. Zuletzt hatte Pauline ihm gesagt, der heutiuge Mann sei ein gewisser Jefferson Randolph gewesen. Jenen Mann hatte sie und Soud in einer Bar kennengelernt. Tatsächlich handelte es sich um einen gewissen Edwin Orlin, der man hiesigen radio arbeitete und dort in zahlreichen Hörspielen in verschiedenen Rollen auftraut, unter anderem eben Jefferson Randolph.
Stroud, der von all dem nichts wußte, reiste am nächsten Morgen seiner Frau in die Flitterwochen nach und überraschte sie. Georgette war immer noch stinksauer, doch nachdem Stroud ihr erklärte, dass er gekündigt hatte und er nun arbeiotslos sei, fiel sie ihm glücklich um den Hals

Als beide sich gerade in ihre Flitterwochen eingewöhnten, klingelte das Telefon - es war Steve, der Stroud dringenst bat, zurückzukehren. Stroud lehnte natürlich ab, doch als der Name Jefferson Randolph fiel, witterte Stroud, dass es sich um die Geschehnisse der letzten nacht handeln mußte und er wollte nicht, dass Orlin Prpbleme bekommen würde. Zum großen Ärger seiner Frau willigte Stroud ein, zurückzukommen.
Kaum zurück waren alle Drohungen, die Janoth gegen Stroud ausgesprochen hatte, verflogen und schmierte ihm Honig ums Maul

Stroud erfuhr nicht genau, worum es ging...sondern nur um einen Jefferson Randolph und eine mysteriöse Frau zu finden und er im Zusammenhang mit einem Verbrechen vermutet wurde. Sofort spannte Stroud sein übliches Netz mit seinem Team aus um diese Personen mit seiner raffinierten Methode zu suchen. Zeitgleich versuchgte Stroud, Pauline zu erreichen um sie zu informieren, erreichte sie (natürlich!) nicht. Schnelle merkte Stroud, dass der Mann, den er suchen sollter, er selbst war und beschloss, dass er sein team absichtlich in die Irre führen mußte, um sich selbst und Pauline zu schützen - zudem wußte er immer noch nicht, weswegen "er" gesucht wird. Er entsorgte seinen Hut, an dem bisherige Zeugenaussagen "Jefferson" erkannt habe und versteckte auch jenes Bild, welches er erworben hatte. Stroud stellte fest, wie gut sein Team tatsächlich iust und merkte, dass die Spuren immer heißer wurden

Stroud fuhr zu Pauline, um Antworten zu erhalten und fand sie tot in der Wohnung vor. Er entdeckte auch eine Uhr, die zur Todeszeit zu bruch ging und verstellte den mutmasslichen Todeszeitpunkt um sich selbst wenn alles schiefgehen sollte, sich nicht zu belasten. Er stellte auch fest, dass der Tatort gut gesäubert wurden, sich keinerlei Spuren finden liessen, einschliesslich der Mordwaffe. Stroud wußte, dass er nun den wahren Mörder finden muß, bevor sein Team ihn als Jefferson Randolph enttarnt und ihm der Mord angelastet wird. Stroud kontaktierte dann den Wirt seiner Stammkneipe mit der dringenden Bitte, niemanden zu sagen, dass er gestern bei ihm gewesen war - doch er erreichte nur Orlin. Orlin konnte dies dme Wirt nicht mehr ausrichten, da er gerade dabei war, ihm eine Flasche Whiskey zu stibitzen und der Wirt ihn hinauswarf, ohne dass Orlin ihm noch sagen konnte, dass er Stroud schützen sollte.
Doch als Don Klausmeyer, einer von Strouds Leuten, den Wirt aufsuchte, schützte er ihm dennoch aus reinem Instinkt heraus

Klausmeyer hatte zudem auch den laden herausgefunden, wo Stroud das Gemälde gekauft hatte und besonders jene Kundin erinnerte sich gut an ihn, der ihr das Bild "gemopst" hatte. Zufälligerweise war jene Kundin auch noch die verstorbene Ehefrau des Künstlers Patterson. Sie bot Klausmeyer an, gegen eine gewisse Summe den Mann zu zeichnen, der ihr frecherweise das Gemälde weggekauft hatte

Als sie zu Crime Ways kam entdeckte sie Stroud. Stroud gelang es, sie mit 500 Dollar zu bestechen, dass sie ihn nicht verrät

Da er sie auf mal jetzt immer sympathischer wurde, akzeptierte sie. Statt eines Prtrits von Randiolph präsentierte sie den stinksauren Janoth ein sehr abstrakte Kunst des "Käufers" sie in keinster Weise auf Stroud hindeutete...aber irgendwie auch schonb, wenn man sich genauer mit dem Abstrakten beschäftigt, was Janoth natürlich nicht tat

Georgette war nun auch aus den Flitterwochen heimgekehrt um bei ihrem Mann zu sein...sie hatte anhand der ganzen Infos, welches Strouds Team gegen Randolph gesammelt hatte, längst gemerkt, dass es sich dabei ihm ihren Mann handelte

Sie stellte ihn zur Rede...warf ihm eine Affäre mit Pauline vor. Stroud erklärte ihr nun die ganze Geschichte und auch, dass er auf der Suche nach dem wahren Mörder war. Sie glaubte ihm.
Gefahr für Stroud - der Antiquitätenhändler war eingetroffen und hatte Stroud gesehen. Geistesgegenwärtig sperrte Stroud in in einem Raum ein...wußte aber, dass er jetzt jeden Moment enttarnt werden würde und floh, bevor der Mann ihn vor allem identifizieren könne. o sagte der Mann nur aus, dass Randolph hier war und er geistesgestört sein müsse...als er hörte, dass er auch ein Mörder sei, war es ganz um seine Psyche bestellt

Alle jagten nun Randolph und Stroud mußte so jonglieren, nicht als Randolph erkannt zu werden.
Schliesslich fand Stroud, eher zufällig, eine Spur durch ein Taschentuch, welches Janoth gehörte heraus, dass Janoth seine Freundin ermordet hatte und nun einen Sündenbock suchte - da sich Stroud erinnerte, das er ihn ja kurz darauf, als er von Pauline wegging, gesehen hatte und er wußte, das er ihn gefährlich werden kann...ihn glücklicherweise aus der Entfernung nicht erkannt hatte. Janoth hetzte nun den "stummen" Bill Womack auf "Randolph", das er ihn beseitigen soll um ihn der Tat besser anlasten zu können. Ohne dass Womack Stroud erkannte jagte er ihn durch die Kellerräume und Stroud gelang es schliesslich, durch Anhaltens des Lifts, ihm zu entwischen.
Stroud kontaktierte Orlin, der im Radio unter anderem auch einen Polizisten namens Inspektor Reagan sprach...und batr ihn die Rolle jetzt hier "zu spielen", um Janoth nervös zu machen. In einem Gespräch mit Janoth, Steve, Orlin, Stroud und seiner Frau warf er Steve vor, Randolph zu sein und hatte Beweise gehabt, die Steve, als er Janoth schützen wollte, aus Versehen hinterlassen hatte. Als Steve merkte, dass er jeden Moment verhaftet werden würde, platzte er heraus und erzähltge die Wahrheit und nun war Janoth überführt. Janoth zog aus dem Nichts eine Waffe und erschoß Steve und flüchtete zum Lift...ewr ahnte nicht, dass Stroud den Lift wegen Womack ja anhielt und gegenwärtig nur der leere Fahrstuhlschacht da war und stürzt in den Tod.
Hier endete der Film...man erfuhr leider nicht, ob Stroud beim Magazin bleiben würde (eventuell nun als Janoth Nachfolger, da er und auch Steve tot waren) oder doch mit seiner Frau in die Heimat zurückfuhr... ich vermute letzteres.
Fazit:Ein ungemein spannender und aufreibener Film, der dhruchaus Hitchock-Qualitäten hatte und zu ihm gepasst hätte. Der Originaltitel des Filmes "The Big Clock" war darauf ausgerichtet, dass sich eine Uhr, welche die exakte Uhrzeit in 43 Ländern der Welt auf die Sekunde genau angab, und diese befand sich in dem großen Bürogebäude, worin auch Crime Waves arbeitete. Ansonsten war die Uhr selbst nur symbolisch gemeint, dass Stroud mehr und mehr die Zeit wegrannte. Nochmal stärker eingebunden wurde sie, als jene Uhr im genau "richtigen" Moment für ein paar Sekunden lang stehen blieb, was alle verblüffte

Bemerkenswert war, dass Harry Morgan als "Mann fürs Grobe" über den gesamten Film kein einziges Wort gesprochen hatte...aber zugegeben...Morgan hat einen echt fiesen Killerblick drauf

Milland und Laughton spielten exzellent, lediglich Maureen O' Sullivans Role war recht klein und es war schade, ein so talentierte Schauspielerin nicht noch besser in Szene gesetzt zu haben. Harry Morgan...wie gesagt, schon recht gut gespielt...und er brauchte keinen Text zu lernen...sondern nur grimmig gucken

In der heutigen zeit könnte der Film ferilich nicht mehr so funktionieren wie damals, durech die ganzen Handys und andere bilderzeugenden Möglichkeiten wäre Stroud im Handumdrehen erkannt wurden

Interessant aber, dass Strouys Methode mit dem Schwarzen Brett ja auch tatsächlich wenig später von der Polizei so übernommen wurde

Ich weiß nicht wieso, aber manche Passagen des Films erinnerten mich auch an die "Der dünne Mann" Filmen mit William Powell und Myrna Loy.
