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Autor Thema: Das Geheimnis von Malampur (The Letter)  (Gelesen 248 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« am: 17. Januar 2026, 03:17:26 »

Auf einer Plantage in der damaligen britischen Kolonie Malaysia: Leslie Crosbie, die Ehefrau des Plantagenbesitzers Robert Crosbie, erschießt eines Abends Geoff Hammond und beruft sich auf Notwehr. Hammond, wie Robert Crosbie ein in den Kolonien lebender Brite, sei abends erschienen und habe sie vergewaltigen wollen. Ihr Mann Robert befand sich während des Mordes unterwegs auf seiner Plantage und zieht seinen Freund, den Anwalt Howard Joyce, zu Rate. Leslies detailreicher Bericht wird vom zuständigen Ermittler Withers geglaubt, während Joyce auffällt, dass Leslie noch auf Hammond geschossen hatte, als dieser bereits am Boden lag. Es wird ein Prozess angesetzt und Leslie muss sich in Untersuchungshaft in Singapur begeben, doch Joyce sieht beste Chancen für einen Freispruch wegen Notwehr.

Da informiert Joyce’ Angestellter Ong Chi Seng den Anwalt über einen Brief. In dem besagten Brief lädt Leslie den Toten zu einem Besuch an dem Abend ein, an dem er später erschossen wurde. Zudem wird aus dem Brief ersichtlich, dass Leslie und Hammond eine Liebesbeziehung führten. Joyce konfrontiert Leslie mit dem Brief, die nach einigem Zögern das Schreiben des Briefes eingesteht. Leslie fordert den Anwalt auf, den Kauf des belastenden Briefes voranzutreiben. Obgleich Joyce Leslies Schuld spürt und dieser illegale Akt ihn seinen Beruf und seine Reputation kosten könnte, stimmt Joyce vor allem aus Freundschaft zu Robert zu. Der Brief befindet sich im Besitz von Hammonds Witwe, die von Leslie persönlich 10.000 Dollar erhalten will. Joyce lässt sich von Robert Crosbie das Einverständnis über den Kauf des Briefes geben; allerdings stellt er gegenüber Robert den Inhalt des Briefes als belanglos und die Kaufsumme als deutlich niedriger dar. Robert glaubt weiterhin arglos an die komplette Unschuld seiner Frau.

Am Tag vor dem Prozess fahren die inzwischen freigelassene Leslie und Howard Joyce in das chinesische Viertel, wo Hammonds asiatischstämmige, unheimlich wirkende Witwe lebt. Diese wirft Leslie den besagten Brief voller Verachtung vor die Füße. Da der Brief nicht als Beweismittel im Prozess auftaucht, wird Leslies Geschichte der Notwehr geglaubt und sie freigesprochen. Nach dem Freispruch entwickelt Robert die Idee, noch einmal mit Leslie an einem anderen Ort von vorne anzufangen und eine Plantage auf Sumatra zu kaufen. Er möchte auf sein Erspartes zurückgreifen, wobei der Fehlbetrag von 10.000 Dollar auffällt. Er befragt seine Frau und Joyce, warum sie eine so exorbitante Summe bezahlt haben, und möchte den Inhalt des Briefes erfahren. Leslie gesteht, dass sie und Hammond über Jahre eine geheime Affäre hatten. Als Hammond dann seine asiatische Frau heiratete und sich von ihr distanzierte, lud sie ihn mit dem Brief zu einer Aussprache ein. Er wollte sie endgültig verlassen, woraufhin sie ihn in rasender Eifersucht erschoss.

Auf einer länger geplanten Party, bei der Leslies Freispruch gefeiert wird, ziehen sich sowohl Leslie als auch Robert unglücklich in ihre Privatgemächer zurück. Robert sagt, dass er ihr vergeben könne, doch eine gemeinsame Zukunft mache nur Sinn, wenn er sie liebe. Sie bejaht zunächst, dann bricht aber aus ihr heraus, dass sie immer noch den von ihr Erschossenen von ganzem Herzen liebe. Nachdem Robert den Raum verlassen hat, geht Leslie in den Garten hinaus, obgleich ihr bereits durch ein vor ihrer Tür liegendes Messer angedeutet wurde, dass dies für sie gefährlich sein könnte. Am Gartentor wird sie von Mrs. Hammond erstochen, die ihr offenbar den Mord trotz Bezahlung nicht verzeihen konnte. Mrs. Hammond und ihr Komplize werden beim Weggehen von der Polizei entdeckt und abgeführt. Während Leslies Leichnam zunächst unentdeckt bleibt, geht die Party unvermindert weiter.

    Bette Davis: Leslie Crosbie
    Herbert Marshall: Robert Crosbie
    James Stephenson: Howard Joyce
    Frieda Inescort: Dorothy Joyce
    Gale Sondergaard: Mrs. Hammond
    Bruce Lester: John Withers
    Elizabeth Inglis: Adele Ainsworth
    Victor Sen Yung: Ong Chi Seng
    Doris Lloyd: Mrs. Cooper
    Willie Fung: Chung Hi
    Tetsu Komai: Vorarbeiter der Plantage

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 17. Januar 2026, 03:44:17 »

Mein Rewatch Film von Samstag nachmittag, Bericht am Abend
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #2 am: 17. Januar 2026, 21:36:51 »

Heutiger Rewatchfilm aus meiner Film Noir - Filmreihe ist das Crime - Drama "DAS GEHEIMNIS VON MALAMPUR" aus dem Jahre 1940 mit Bette Davis, Herbert Marshall, James Stephenson, Gale Sondergaard und Victor Seng- Yung.  Leslie Crosbie (Bette Davis), die Frau des englischen Plantagenbesitzers Robert Crosbie (Herbert Marshall), erschießt ihren Geliebten Jeff Hammond aus Eifersucht und behauptet es wäre Notwehr gewesen. Trotzdem kommt es zu einer Mordanklage von der Leslie nur deshalb freigesprochen wird, weil ihr Mann ein belastendendes Beweisstück, einen Brief, unterschlägt. Dann wäre da aber noch die Ex-Frau des Ermordeten ...

Die Stars:
Bette Davis spielte Leslie Crosbie, die Ehefrau des gutmütigen Plantagenbesitzers Robert Crosbie, gespielt von Herbert Marshall. James Stephenson spielte Howard Joyce, den Familienanwalt und persönlichen Freund der Crosbies, Frieda Inescort spielte dessen Ehefrau Dorothy Joyce, Gale Sondergaard spielte die geheimnisvolle Mrs. Hammond, der Ex-Frau des Opfers und Victor Sen Yung spielte Ong Chi Seng, den Vermittler von Mrs. Hammond.

Synchronisation:
Bette Davis wurde von Eva Katharine Schuktz gesproche, Herbert Marshall von Niel Clausnitzer, James Stephenson von Harald Leipnitz und Victor Seng Yung von Jürgen Clausen.

DVD & BluRay:
Ich besitze diesen Film aus der großen Bette Davis Filmbox von Warner aus dem Jahre 2005.  Neben dieser Version ist der Film noch 2 weitere Mal auf DVD veröffentlicht wurden, hier eine Übersicht:

Interessantes:
Maugham veröffentlichte die Kurzgeschichte The Letter 1926 in seinem Erzählband The Casuarina Tree; anschließend arbeitete er The Letter auch in ein Theaterstück um, das unter anderem am Londoner West End und am New Yorker Broadway lief. Als Inspiration diente Maugham eine echte Begebenheit unter der britischen Kolonialbevölkerung in Malaysia im Jahr 1911: Die 23-jährige Ethel Proudlock, die Ehefrau eines Schulleiters, hatte William Steward, den Manager einer Zinnmine, erschossen. Wie Leslie im Stück gab sie sechs Schüsse ab und behauptete trotzdem, es habe sich um Notwehr gehandelt. Es kursierten jedoch auch Gerüchte um eine Affäre und Aussagen Proudlocks waren widersprüchlich, weshalb sie am Ende von tagelangen Beratungen der Gerichtsjury wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Ihr Ehemann, der ihr weiterhin wohlwollend gesinnt war, und weitere Personen baten in einer Petition um ihre Begnadigung, die ihr der malaysische Sultan Sulaiman unter der Bedingung gewährte, dass sie Malaysia verließe. Proudlock starb 1974 im Alter von 88 Jahren in Florida. Bereits 1929 entstand die erste Verfilmung The Letter. In dem Film von 1929 hatte Herbert Marshall als ermordeter Liebhaber Geoffrey mitgespielt, während er in diesem Film den betrogenen Ehemann der Mörderin verkörperte. Jeanne Eagels, die 1929 die Rolle der Leslie Crosbie spielte, wurde für ihre Darstellung ebenso wie Bette Davis für den Oscar nominiert. Es entstanden später noch zwei weitere Verfilmungen von Maughams Theaterstück: 1947 unter dem Titel Ehebruch (OT: The Unfaithful) unter Regie von Vincent Sherman mit Ann Sheridan in der Hauptrolle; 1982 als Fernsehfilm unter Regie von John Erman mit Lee Remick. 16 Jahre nach der Uraufführung seiner Version drehte William Wyler eine Live-Version für das amerikanische Fernsehen mit Siobhán McKenna, John Mills und Michael Rennie. Durch den Hays Code musste das Filmende vom Theaterstück abweichen und man ließ Leslie sterben, da der Hays Code nicht duldete, dass ein Mörder ohne eine Gerichtsstrafe oder den eigenen Tod davonkommen kann. Im Theaterstück betrachtet es Robert als Leslies Strafe, dass sie den Mann umbrachte, den sie wirklich liebte, und nun weiter an seiner Seite ein voraussichtlich unglückliches Dasein fristen müsse. The Letter war nach Jezebel – Die boshafte Lady (1938) und vor Die kleinen Füchse (1941) die mittlere von drei fruchtbaren gemeinsamen Arbeiten von Hauptdarstellerin Bette Davis und Regisseur William Wyler. Der Schauspieler James Stephenson erhielt durch seine allgemein gelobte Darstellung des Anwalts eine Oscar-Nominierung und einen merklichen Karrieresprung, konnte danach jedoch nur noch drei Filme drehen, da er 1941 an einem Herzinfarkt starb. Victor Sen Yung spielt hier eine frühe Rolle als Anwaltsgehilfe und wurde später weltbekannt als Koch Hop Sing aus der TV-Serie Bonanza. Der südafrikanische Schauspieler Cecil Kellaway ist für die Darstellung des Prescott im Vor- und Abspann genannt, allerdings wurde er fast komplett aus dem Film gestrichen (er ist nur kurz in der Partyszene gegen Filmende ohne jeglichen Redeanteil zu sehen). Die wichtige Figur John Hammond wird in einer wortlosen, nur wenige Sekunden umfassenden Rolle vom Schauspieler David Newell (1905–1980) dargestellt. Die Ausstattung des Filmes stammt von dem gebürtigen deutschen Art-Director Carl Jules Weyl. Für die Kostüme war Orry-Kelly verantwortlich. Musikalischer Direktor war Leo F. Forbstein, das Orchester wurde von Hugo Friedhofer geleitet. Gedreht wurde im Mai 1940 auf den Bühnen 1, 7, 16 und 24 der Warner Brothers Burbank Studios – 4000 Warner Boulevard, Burbank, California, USA.

Zum Film selbst:
Der Film beginnt damit, dass Leslie Crosbie aus ihrem Haus herausschreitend auf einer flüchtenden Mann schiesst und ihn mit einen ganzen Magazin aus 6 Kugeln tötet - vor diversen Zeugen an Mitarbeiternb, die für ihren Mann arbeiten. Als Robert Crosbie, ihr Ehemann voller Panik wenig später erscheint berichtete Leslie ihm und ihren gemeinsamen Freund und Familienanwalt Howard Joyce in völlig ruhigem Ton und präziser sachlichkeit in allen Details den Vorfall. Das Opfer, ein gewisser Hammond, war ein gemeinsamer Freund und Geschäftspartner von Robert, die sich aber schon länger jetzt nicht mehr gesehen haben. Leslie gibt an, dass er unangemeldet aufgetaucht und sie zunehmend sexuell unter Druck gesetzt haben soll. Als sie ihn aufforderte zu gehen, wurde er zudringlich und versuchte sie zu vergewaltigen. Leslie gelang es, an einer geladenen Waffe, die Robert ihr immer aus Sicherheit in einer Schublade für sie parat hielt, zu ergreifen und auf ihn zu schiessen, während Hammond panisch zu fliehen versuchte. Haargenau so schilderte Leslie den Vorfall auch, als sie von der Polizei befragt wurde und änderet kein einziges Detail an dem Vorfall.

Leslie war schockiert, als sie erfuhr, dass ihr trotz allem eine Mordanklage droht. Sie hatte gedacht, dass es Notwehr gewesen sei und sie keinerlei rechtlicher Konsequenzen befürchten müsse. Leslie wurde in Untersuchunbgshaft gesteckt. Robert war fassungslos, dass Leslie eingesperrt wurde. Joyce war jedoch überzeugt, dass er die Geschworenen davon überzeugen kann, dass Leslie in Notwehr gehandelt habe, zumal er ein erstklassiger Anwalt war. tatsächlich schien auch alles sehr gut darauf hinauszulaufen, bius eines Tages ein gewisser Ong Chi Seng auftauchte, der für Mrs. Hammon, der Ex-Frau des Opfers, arbeitete und Joyce einen verhängnisvollen brief präsentierte, der den ganzen Sachverhalt auf den Kopf stellte. In dem Brief hatte Leslie eigens Hammond herzitiert und der Beschreibung nach hatten die beiden eine Affäre.  Als Joyce Leslie, die derweil auf Kaution entlassen wurde, damit konfrontierte, war sie perplex und behauptete, dass sie nicht einen derartigen Brief geschrieben hatte, doch die Handschrift war eindeutig. Als Leslie merkte, dass sie eine andere glaubhaftere Strategie benötigte, behauptete sie, dass man den Brief aus dem Kontext gerissen habe und sie Hammond ausschliesslich deswegen herzitiert habe, weil sie auf der Suche nach einem besonderen Geburtstagsgeschenk in Form eines besonderen Gewehres für Robert gesucht und gefragt habe. Joyce zweifelte auch an dieser Aussage, da der Inhalt des Briefes nihts auf derartiges hindeutete. Als Leslie merkte, dass Joyce an ihren Worten zweifelte, wurde sie direkter und fragte ihn, ob es irgendwie möglich sei, diesn Brief vernichten zu lassen oder ihn eben zu kaufen. Empört wies Joyce dieses ab, um seine Zulassungs als Jurist nicht zu gefährden, doch als wenig später Ong Chi Seng erneut auftauchte und anbot, diesen Brief für eine Summe von 10.000 Dollar verkaufen zu wollen - im Auftrag von Mrs. Hammond, willigtre Joyce schliesslich ein. Er teilte Robert mit, dass es einen solchen Brief gäbe, der den Freispruch von Leslie verhindern könnte, verschwieg aber dne genauen Wortlaut der Affäre. Robert willigte ein, dass Joyce den brief kaufen sollte, doch Joyce verschwieg zudem auch den Betrag,  was nicht weiter wichtig war, da er Kontovollmacht hatte (wobei Robert anhand der Kontoauszüge sehr schnell erfahren hätte, wieviel der Brief gekostet hätte.. wenn die Bank ihn wegen dem hohen Betrag nicht eh vorher informiert hatte!) Eine weitere Bbedingung stellte Mrs. Hammond über ihren Boten noch: Sie will Leslie persönlich kennenlernen und den Brief nur ihr selbst aushändigen.

Joyce ärgerte es, wie locker Leslie mit dieser Situation umging und wie selbstverstänlich es ihr war, dass Joyce mit seiner Zulassung als Jurist jonglierte. Als sie sich tags darauf gemeinsam auf den Weg zu Mrs. Hammond machte wurde ihnen mitgeteilt, dass Mrs. Hammond keinerlei englisch spricht (was dazu führte, das Gale Sondergaard nicht ein einziges Wort im gesamten Film gesprochen hatte). Mrs. Hammond war ausserordentlich düster und man merkte ihren Hass auf Leslie direkt an. Als sie sich gegenüberstanden, liess sie den Brief auf den Boden fallen, damit Leslie nsich selbst bücken sollte.

Tage später begang der Prozess und da es nun keinerlei Zweifel mehr gegen Leslies Unschuld gab, wurde sie von der Jury schliesslich freigesprochen. Ausgelassen feierten Leslie und Robert diesen Sieg und darauf, enflich wieder vorwärts blicken zu können. Dennoch hatte die ganze Sache Spuren bei Robert hinterlassen und und will mirt Leslie aus Singapur verschwinden. Robert will in Sumatra einen Neuanfang. Doch dieser könnte ihn finanziell an seine Grenzen bringen, wie Joyce ihn warnte. Zudem mußte Joyce ihn nun mitteilen, was er für den brief zahlen mußte, was Robert schockierte. Der Betrag war nahezu alles, was er besessen hattw. Nun forderte Robert zu wissen, was genau in dem brief stand und weswegen er soviel gekostet habe. Leslie willigte ein und Joyce händigte ihm den Brief aus. Robert war schockiert und Leslie brach ihr Schweigen, erzählte von der jahrelangen Affäre mit Hammond, dass sie ihn geliebt habe und das er die Affäre beenden wollte, deswegen Leslie durchdrehte und ihn ermordet hatte. Für den gutmütigen Robert brach eine Welt zusammen und er brauchte erstmal Zeit um über alles nachzudenken.

Tags später fand Leslie vor der Haustür ein Messer, dachte sich aber nichts dabei und liess es auch liegen. Robert kam auf Leslie zu und will einen Neuanfang mir ihr, da er sie immer noch liebt...er will ihr verzeihen und fragte Leslie ob sie ihn auch liebe. Leslie fiel ihn um den Hals und sagte, dass auch sie ihn liebe...doch dann riss sie sich los und widerrief ihren Liebesschwur und beichtete, dass sie nimmer noch Hammond lieben würde. Robert war nun völlig geknickt und verliess desillusioniert das Zimmer. Leslie rannte aus der Haustüt, das Messer war weg sie ging weiter im Garten, bis sie hinterrücks von einem Mann gepackt wurde. Dann sah sie Mrs. Hammond mit racheverzerrten Augen. Im nächsten Moment stach der Mann mehrfach auf sie ein und tötete sie. Hier endete der Film. Leslie hat letztendlich bekommen, was sie verdient hatte.

Fazit:
Ein aussergewöhnlicher Film Noir mit einer unglaublich starke und guten Bette Davis, sicher eine ihrer besten und herausragensten Rollen ihres Lebens. Ebenfalls sehr gut gefallen, obbwohl sie kein einzigstes Wort gesprochen hatte und nicht über eine kleine Nebenrolle hinausgekommen war, war Gale Sondergaard. Dieser eisige hassverzerrte Blick nden sie in ihren Szenen drauf hatte, ging mir wirklich durch Mark und Bein. Die Tatsache, dass sie kein einziges Wort gesprochen hate, intensivierte ihre starke Unheimlichkeit. trotz allem bin ich etwas zwiegespalten, was den Film angeht. Das gut gespielte...lass ich mal ausser acht jetzt, das hatte ich ja auch gerade schon erwähnt, was das absolut genial. Ich rede jetzt direkt vom Inhalt der Story. Dass Bette Davis schuldig war, war mir von Anfang an schon klar, zu konstruiert ihre Aussagen vor Joyce und zudem so ruhig und sachlich geschildert von einer Frau, die fast vergewaltigt wurden wäre und soeben ihren Peiniger erschossen hatte. Zudem könnte sich eine Frau, wenn ihr das tatsächlich so passiert war, niemals so detailliert an alles erinnern und wiederholte alles vor anderen Leuten Wort für Wort, wie auswendig gelernt. Großer Schwachpunkt für mich war die Staatsanwaltschaft.... die hätten sehr leicht mehr rauskriegen können. Ausserdem-...dieser Staatsanwalt - wie alt war der? 20 Jahre alt? Wirkt absolut unglaubwürdig und outete sich dann noch als Fan von der Angeklagten. Insgesamt gabs halt Dinge, die mich schon recht gestört hatten...aber man darf auch nicht vergessen, dass es 1940 war, alles was Ermittlungsarbeit war, noch in den Kinderschuhen steckte. Robert war ein herzensguter Mensch und Leslies Aussage, er solle sich eine Frau suchen, die ihn verdient hatte fand ich sehr zutreffend Spannungsfaktor war für mich nun nicht sehr hoch, da vieles vornherein feststand und auch die Entwicklung, was weiter passiert. Überraschend fand ich das Ende, wie Leslie letztendlich drangekriegt / gestoben war. Das Mrs. Hammond njicht mit dem Geld alleine zufrieden sein würde, war mir anhhand ihres hasserfüllten Blickes klar. Sie selbst hat wirklich alles richtig gemacht: 10.000 Dollar herausgeholt und ihre persönliche Rache bekommen, die sie nicht dem Gericht überlassen wollte. Genaues Fazit: Brillant gespieltes Thriller Noir Melodram, wobei die Handlung nicht so wirklich überzeugend gewesen war.

 Sehr guter Film/Serie
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holly
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« Antworten #3 am: 20. Januar 2026, 20:44:07 »

einer der ersten film noir-und ein meisterstück über unmenschliche und damit allzu menschliche obsessionen-die liebe als geisteskrankheit wie bei hemmungslose liebe 1947 mit joan crawford.der umfangreichen und sehr treffenden besprechung kann ich nichts hinzufügen-nur noch die meinung von film noir pabst eddie mueller.
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cS-VQQjA3UI" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=cS-VQQjA3UI</a>

<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qDAU50iGqfA" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=qDAU50iGqfA</a>
« Letzte Änderung: 22. Januar 2026, 21:38:13 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert
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