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Cocktail für eine Leiche (Rope, USA, 1948)

Begonnen von Dan Tanna Spenser, Jun 28, 2013, 17:21

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Crockett

Zitat von: Dan Tanna Spenser in Dez 28, 2019, 18:21
Ich fand nicht, dass Stewart deplkaziert war

Ich auch nicht. Aber (wie ich oben schrieb) er hielt sich selbst für fehlbesetzt, weil er sich mit dem liberalen Plädoyer nicht identifizieren konnte.

Er stand halt politisch ziemlich rechts. Nachdem er sich einmal mit seinem Freund Henry Fonda (einem sehr liberalen Anhänger der Demokraten) über Politik fast zerstritten hätte, beschlossen beide, nie mehr über Politik zu sprechen.  :D

Ich wollte noch nachschieben, dass ich John Dall immer den besten Darsteller des Films fand. Daher wunderte es mich immer, dass er scheinbar kein richtig großer Star wurde. Denn in anderen Filmen habe ich ihn nie wahrgenommen.

Chrissie

Merkwuerdig, ich koennte schwoeren, dass ich dies bereits gepostet habe, aber ich finde meinen post nicht mehr.
Die Handlung basiert auf dem Leopold und Loeb Mordfall (in Wiki gibt es mehr darueber, Orson Welles drehte einen Film darueber, aber mir gefaellt "Rope" wesentlich besser).

Hitchcock experimentierte zum 1. Mal mit Farbfilm, und wollte ausserdem einen Film scheinbar ganz ohne Schnitte drehen. Alle 8 Minuten musste er daher mit der Kamera auf einen dunklen Hintergrund (z. B. den Ruecken von James Stewart's Anzug) gehen, damit die naechste 8 Minuten lange Filmspule beginnen konnte.

Der Zusammenhang mit dem Holocaust war mir neu, ist aber durchaus denkbar (und wie gesagt der Leopold and Loeb Mordfall).