Ich höre bei einem der Beamten aus der Schweiz Wolfgang Hess heraus und dann wie er echt klang

. Denn er war ja gebürtiger Schweizer.
Stimmt, ist mir auch aufgefallen, in Minute 27. Und gleich in der nächsten Szene ist er auch die Stimme des Blumenverkäufers.

Als ich das erste Mal las, dass Hess Schweizer ist, konnte ich es zuerst überhaupt nicht glauben. Ich hatte ihn so mit der Berliner Schnoddersyncho der Bud Spencer-Filme verbunden, dass ich ihn für einen Berliner hielt. Denn man hörte bei ihm ja nicht den leisesten Akzent heraus. Erst später realisierte ich, dass er ja in den frühen 70ern vor allem in München tätig war.
Zum Film selbst: Für mich wegen der undurchsichtigen Story doch eher Mittelmaß. Und leider kippt er für mich in den letzten 20 Minuten teilweise ins Lächerliche ab, wenn Ventura die Knarre aus dem Safe holt und plötzlich in Belmondo-Manier auf Rachefeldzug geht, sich dabei sogar in eine Diskothek verirrt und spielend mit Verbrechern fertig wird. Da wird aus einem eher ruhigen Spionagethriller plötzlich ein Haudrauf-Crime-Streifen. Hätte nicht sein müssen.
Dass Ventura am Ende nicht überlebt, hatte ich aber schon erwartet. Genauso enden ja auch andere Filme mit ihm, in denen er das Opfer übermächtiger Verschwörer im Hintergrund wird.