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Autor Thema: Biographie  (Gelesen 569 mal) Durchschnittliche Bewertung: 0
Spenser
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« am: 26. Januar 2006, 14:53:11 »

Marlon Brando (* 3. April 1924 in Omaha/Nebraska;  1. Juli 2004 in Los Angeles/Kalifornien)

Brando wurde in Nebraska (USA) als Sohn eines Handlungsreisenden geboren. Seine Mutter weckte in ihm das Interesse fr die Schauspielerei. 1939 bis 1941 besuchte er die Shattuck Military Academy in Minnesota, von der er wegen Rebellion gegen den Drill in der Anstalt vorzeitig verwiesen wurde. 1943 begann er seine Schauspielausbildung am berhmten Actors Studio in New York.

Schlagzeilen machte Brando auch durch seine politischen Aktivitten. Er setzte sich fr ethnische Minderheiten ein, was ihm wiederum zahlreiche kritische Schlagzeilen bescherte.

Im Jahre 1947 bekam Marlon Brando sein erstes Engagement. Er spielte am Broadway die Rolle des Kowalski in Tennessee Williams' Endstation Sehnsucht und feierte bereits am ersten Abend seinen Durchbruch.

1951 wurde Endstation Sehnsucht von Elia Kazan verfilmt, in dem Marlon Brando (neben Vivien Leigh) die Hauptrolle bernahm und ber den Broadway hinaus bekannt wurde. 1952 spielte Marlon Brando neben Anthony Quinn im Film Viva Zapata, wofr er in Cannes als Bester Schauspieler des Jahres ausgezeichnet wurde. Fr die Titelrolle in der Shakespeare-Verfilmung Julius Caesar wurde Brando 1953 der British Film Academy Award verliehen.

Es folgte 1953 Der Wilde, in dem er seinen Ruf als Rebell Hollywoods festigte, indem er auf die Frage, wogegen er demonstriere, entgegnet: "Was hast Du anzubieten?" Fr Die Faust im Nacken (1954) erhielt er seinen ersten Oscar. Ferner wurde das Werk "Film des Jahres". Weiter folgten Filme wie die Komdie Das kleine Teehaus und Die jungen Lwen.

1962 spielte er die Rolle des Meuterers Fletcher Christian im Film Meuterei auf der Bounty, dessen Produzent er gleichzeitig war. 1966 drehte Brando mit Robert Redford Ein Mann wird gejagt. Im selben Jahr spielte er im Film Die Grfin von Hongkong mit, in dem Charlie Chaplin die Regie fhrte.

Die Figur des Don Vito Corleone in dem Mafiaepos Der Pate war seine populrste Rolle und wird zu den Meilensteinen der Filmgeschichte gezhlt. Den ihm zugedachten Oscar nahm Brando 1973 allerdings nicht an, um damit auf die Unterdrckung der Indianer in den USA aufmerksam zu machen. An seiner Stelle verlas die Apachin Sacheen Little Feather bei der Preisverleihung eine Solidarittserklrung Brandos mit dem American Indian Movement (AIM). Spter stellte sich heraus, dass es sich bei Little Feather um keine echte Indianerin, sondern eine Schauspielerin namens Maria Cruz gehandelt hatte.

Der letzte Tango in Paris entstand 1972 und wurde auch durch einen Skandal berschattet. Selbsternannte Moralwchter beklagten sich ber die sexuellen Handlungen im Film. Es folgten Duell am Missouri und 1978 das Vietnam-Krieg-Epos Apocalypse Now von Francis Ford Coppola.

Brando zog sich nach der Beendigung des Filmes Die Formel (1980) vorlufig aus der Filmbranche zurck, um dann 1989 erstmals wieder fr den Film Weie Zeit der Drre vor eine Kamera zu treten. Der Grund lag in einer immensen Gage. Erneut wurde er fr den Oscar nominiert.

Seine letzten Filme waren Don Juan DeMarco (1994) mit Johnny Depp und DNA - Die Insel des Dr. Moreau (1996). Es folgten The Brave (1997) und Free Money (1998). 2001 drehte Brando mit Robert De Niro The Score.

Marlon Brando, der hufig als bester Schauspieler aller Zeiten bezeichnet wurde, starb am 1. Juli 2004 ca. 18.30 Uhr im Alter von 80 Jahren im "UCLA Medical Center", einem Krankenhaus in Los Angeles, an einer Lungenembolie. Er litt bereits seit lngerer Zeit an Lungenfibrose.

Obwohl vor seinem Tod Gerchte laut wurden (angeheizt durch eine angekndigte Biographie), nach denen er beinahe pleite sei, hinterlie er ein geschtztes Vermgen von 20 Millionen US-Dollar, einschlielich einer Insel-Kette in der Sdsee.
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Spenser: "Es braucht schon einen harten Mann, um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
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