START meiner Rewatch - Reihe von Filmen mit meinem absoluten Lieblingsschauspieler ROBERT URICH ist heute das Abenteuer - Drama "SEGELTOUR DES GRAUENS" ("SURVIVE AT SAVAGE SEA") aus dem Jahre 1992, basierend nach einer wahren Begebenheit. Mit Robert Urich, Ali MacGraw, Danielle von Zerneck, Mark Ballou, David Franklin, Gus Mercurio und Ryan Urich. Mit einem Boot über den Pazifik zu segeln war schon immer der Traum des Ehepaares Carpenter. Nachdem Claire und Jack ihren gesamten Besitz verkauft haben, gehen sie zusammen mit dem jungen Wally auf große Fahrt. Doch der Segeltörn wird schon nach wenigen Tagen zum Alptraum: Als ein Wal den Schoner rammt und das Boot kentert, können sich die drei gerade noch in ein Schlauchboot retten. Ausgerüstet mit einem kleinen Wasser- und Lebensmittelvorrat, beginnt der Kampf gegen die Elemente, Haie und die eigene Mutlosigkeit.
Die Stars:Robert Urich spielte den Familienvater und Segelexperten Jack Carpenter, Ali MacGraw ("Convoy", "Getaway") spielte seine Ehefrau Claire Carpenter, Danielle von Zerneck spielte ihre fast erwachsene Tochter und ältestes Kind Susan Carpenter, Mark Ballou spielte ihren ältesten Sohn Gary Carpenter, Ryan Urich (Sohn von Robert Urich) spielte ihren Sohn Brian Carpenter, David Daniels spielte ihren jüngsten Sohn Timmy Carpenter, David Franklin spielte ihren Mitreisendern Wallace 'Wally' Hudson III und Gus Mercurio ("Flippers neue Abenteuer") spielte Mrs. Haines.
Synchronisation:Robert Urich wurde von seinem Stammsprecher Frank Glaubrecht gesprochen, Ali MacGraw von Karin Buchholz, Danielle von Zerenck von Ulrike Stürzbecher, Mark Ballou von Björn Schalla, David Franklin von Tom Vogt, Ryan Urich von Nicholas Artajo und Gus Mercurio von Karl Schulz
DVD & BluRay:Ich besitze den DVD Release von Schröder Media aus dem Jahre 2019. Im März 2025 erschien eine Mediabook Auflage, limitiert auf 55 Exemplaren.
Interessantes:Dieser Film basiert auf einer wahren Begebenheit von Dougal Robertson und seiner Familie. Robertson verfasste auch ein Buch über seine Erlebnisse und veröffentlichte dieses. Im Film wurde der Name der Familie Robertson in "Carpenter" geändert. Gleich im Intro wurde darauf hingewiesen hat, dass der Film zwar auf einer wahren Begebenheit beruht, aber vieles fiktionalisiert wurde. Manches stimmt mit den Robertson's überein (zB sogar die Menge der Nahrungsmittel die die Familie retten konnte und das mit den Schildkröten), aber manches war rein erfunden, um den Film zusätzliche Spannung zu verleihen, wie zum Beispiel das Hizufügen des Charakters Wally oder die Namen der Familie und des Bootes. Das Ereignis fand im Juni 1972 statt. 37 Tage lang kämpften sie – mit allen erdenklichen Überlebenstechniken – gegen sechs Meter hohe Wellen, lauernde Haie, Durst, Hunger und Erschöpfung, trieben in den Weiten des Pazifiks, bis ihr Martyrium von einem japanischen Fischerboot beendet wurde. Der unerschütterliche Wille der Robertsons ist in diesem außergewöhnlichen Buch deutlich spürbar, das bewegend ihre täglichen Hoffnungen und Ängste, Krisen und Triumphe, Spannungen und Herzschmerzen schildert. Bei dem Regisseur des Films, Kevin James Dobson, der Regisseur des Films handelt es sich übrigens nicht um den gleichnamigen Schauspieler Kevin Dobson ("Kojak").
Zum Film selbst:Der Film startet damit, dass ein großes Fischerboot die Überreste eines Floßes fanden, sowie ein Logbuch, das detailliert geschrieben wurde. Neugierig begann der Captain dieses zu lesen. Eine Weiterführung davon erfuhr man im Film jedoch nicht mehr.
Seit Jahren spricht der erfahrene Segler Jack Carpenter davon, mit seiner Familie irgendwann einen großen Segeltörn zu machen, der sich über einige Wochen hinwegstrecken soll. Nun ist dieser große Tag endlich da. In Sydney, Australien hatte Jack ein großes segelboote gekauft und es "Providence" genannt. Susan, sein ältestes Kind, istr überhaupt nicht begeistert davon und legte als einziges des sechsköpfigen Familenclans ein Veto für diese Reise an, da sie weder ihrer Freunde noch der Beginn ihrer beruflichen Zukunft riskieren wollte. Doch sie wurde überstimmt. Sie flogen nach Sydney um mit der Providence einen erstes Probetörn bis zur Gold Coast zurückzulegen, ehe dann die eigentliche Reise starten soll. Dieser "Proberitt" war trotz eines Unwetters, den Jack jedoch als gute Bewährungsprobe lobte, sehr erfolgreich und Jack freute sich darauf nun die eigentliche Reise anzutreten. Doch Susan weigerte sich standhaft, dieser Reise zuzustimmen. Sie möchte hierbleiben, einen Job als Rettungsschwimmerin annehmen und bei 2 Freundinnen wohnen. Jack erlaubte es nicht und forderte Susan auf, bei der Reise nbeizutreten. Es kam zu einem großen Streit, doch Susan schaffte es, ihren Willen durchzusetzen.
Duch Susans Wegfall war nun eine Lücke in der Besatzung entstanden und Jack suchte nach einen nachfolger und fand ihn in dem jungen Wally, der eigentlich Wallace Hudson III hiess und unbedingt mit wollte, da sie dasselbe Reiseziel, Tahiti, hatten. Jack ahnte nicht, dass Wally ihn anlog, dass er hingegen seiner Auskunft absolut nichts vom Segeln verstand, schnell seekrank wurde und zudem ein echter Faulpelz war, der aus einer wohlhabenen Familie stammte und völlig verzogen war

Schon nach kurzer Zeit mußte Familie Carpenter einsehen, dass Wally eine richtige Niete war

Er mußte sich von Gary, Jack ältesten Sohn, die Grundtechniken fürs Segeln beibringen lassen, damit er seine Arbeit erfüllen kann. Überwiegend wurde er jedoch zum Deckschrubben und Küchenarbeiten herangezogen, da er für fortgeschrittene Tätigkeiten des Segelns sich als absolut ungeeignet herausstellte

Nach einiger Zeit wurde die Providence von einer Gruppe Killerwalen attaktiert. Ein paar dieser Killerwale waren verletzt, was ihre Aggressionen auslöste. Sie beschädigten die Providence so schwer, das die Carpenters und Wall hals über Kopf evakuieren mußten auf ihr Dinghi und dem auufblasbaren, überdachten Floß und retteten sich darauf, bevor die Providence in den Fluten versank. Jack konnte in letzter Minute noch das Logbuch retten, wo er fortan alle Erlebnisse notieren würde. Es blieb keine Zeit, einen Notruf abzusetzen und tatsächlich wußte in der Regeln niemand, wo man sie suchen könne. Susan würde sie frühestens erst nach 4 Wochen vermissen, wenn sie nicht in Tahiti angekommen sind...doch das Floß und die daraufbefindlichen Lebensmittel und Wasser reichen nur für 2 Tage für 10 Personen. Da man zu sechst warn, könnte man dieses entsprechend strecken.
Jacks große Kenntnisse übers Segeln waren sehr vorteilhaft, er baute für das Floß ein Segel und so konnte man das Fahrtempo entsprechend beschleunigen...denn es würden mindestens 10 Tage verghen, ehe man auf dem Meer in einer Wasserstrasse gelang, wo man auf Hilfe hoffen könnte. Doch schon am zweiten Tag wurde Timmy krank, mußte sich ständig übergeben, hatte Fieber. Claire, Jacks Frau, war in höchster Sorge um ihr jüngstes Kind. Zudem wurden die Vorräte stetig weniger. Ein Regenschauer, der kam, erwies sich als wenig hilfreich, da selbst das Regenwasser zu salzhaltig war. Zumkindest gelang Jack es, seinen ersten erfolg zu feiern, Fische zu fangen, die sie ausnahmen und alles, was man daran verwrten konnt,e verwerteten.
Timmy erholte sich zum Glück wirder, doch das Wasser wurde immer knapper und Claire verzichtete ungemerkt auf ihre Ration, damit ihre Kinder mehr bekommen konnten. Als Jack dieses bemerkte, raunte er seiner Frau an, zu trinklen, denn sie wurde noch benötigt. Claire war zudem eine ehemalige Krankenschwester, die wegen der Familie damals ihre Arbeit aufgegeben hatte. Jack geriet immer wieder mit dem arbeitsträgen Wally aneinander. Als Jack kurz davor war, einen großen Fisch zu angeln, entglitt er ihn wegen einer Unachtsamkeit von Wally, Jack scheuerte sich dabei zudem seine Hände auf und war zum einen stocksauer auf Wally und brüllte ihn an und im nächsten Moment war Jack so frustriert, dass er sich alleine im Dinghi zurückzog um über alles nachzudenken. Tage später litt Claire unter starker Erschöpfung und Halluzinationen und Albträume.
Susan machte sich währenddessen Sorgen um ihre Eltern, da sie keinerlei Lebenszeichen von ihnen bisher bekommen hatte. Sie wandte sich an einen Freund der Familie, der sie jedoch beruhigte und die Situation belustigend herunterspiewlte und schaffte es, dass Susan zumindest vorerst berfuhigt wurde.
nachdem die Familie seit vielen Tagen nun unterwegs war, wurde das Floß porös...Fische knabberten daran und das Salzwasser setzte dem Material zu. Immer wieder mußten sich das Fliß wieder zupumpen mit Luft und Wasser schöpfen, was sich gebildet hatte. Jack entschuldigte sich bei Wally für sein verhalten ihm gegenüber, machte ihm aber auch klar, dass seine Familie ihm das wichtigste sei und wenn er nicht mit vollstem Herzen und Tatkraft auch dabei ist, würde er nicht davor zurückschrecken, ihn umzubringen, wenn es die Situation erfordert.
Endlich eine positive Nachricht. Jack gelang es über Umwegen eine große Schildkröte aus dem Meer zu fangen und gegen Timmys Willen töteten sie diese und nahmen sie aus und verspeisten sie bis auf die Innereien, die der Mensch nicht verdauen kann. Die Schildkröte "rächte" sich posthum, indem sie für starke Übelkeit udn Magenkrämpfen danach sorgte

Wally erwischte es am schlimmsten, da er das meiste davon gegessen hatte. Danach merkten sie, dass ein Boot in der nähe ist. Zu spät wußten sie, dass es sich nur um ein U-Boot handelte - unmöglich, dieses irgendwie zu kontaktieren oder auf sich aufmnerksam zu machen. Jack war frustriert.
Dann - endlich kam der Regen...diesmal kein kurzer Schauer wie vor einigen Tagne sondern eingewaltiges Unwetter, es regnete ununterbrochen 5 Tage lang durch un füllte die arg geschundenen Wasservorräte. Die Carpenters und Wally feierten dies... doch dieses Unwetter brachte auch Schattenseiten. Hegtig mußte das Wasser aus dem Boot geschöpft werden und das eh schon geschundene Material des Floßes wurde noch stärker in Mitleidenschaft gezogen - immerhin gab es noch eine weitere gute Nachricht - der Sturm hatte ihr Floß und das daran mit gebundene Dinghi einen guten Satz nach vorne geblasen.
2 Tage später - der frustrierende Trott war wieder eingetreten, bis man aus der Ferne ein großes Schiff sah. Jack startete diverse Leuchtraketen ab - ohne Erfolg. Sie wurden nicht gesehen und entfernten sich stetig mehr von ihnen, bis sie ganz verschwunden waren

Susans Sorgen wuchsen derweil stetig an udn sie wandte sich diesmal ans zuständige Hafenamt...doch der Chef kannte Jack als sehr erfahreren Segler und willte sie beruhigen, dass sie sich keine Sorgen machen brauche, es würde ihnen gutgehen und sicher nur Probleme mit dem Funk haben, was nicht selten vorkam. Doch Susan beruhigte das alles nicht und stachelte den Mann an, was zu unternehmen, doch er sagte ihr, dass es unmöglich sei, etwas zu finden, da der Suchsbereich viel zu groß sei und ca. 3x so groß wie Nordamerika sei und dort eine 16 Meter Segelyacht zu finden aussichtsloser ei als eine Nadel im Heuhaufen zu finden.
das Floß wurde derweil immer poröser, man war nun quasi ständig am Wasser rausschippen und nachblasen brachte nichts, da es sofort wieder hinausging.. Es wurde noch schlimmer, als sich ihr Dinghi vom Floß löste und abtrieb. Jack sprang ins Meer um das Dinghi zurückzuholen und lieferte sich dabei ein Wettrennen mit einem kleinen Hai, der es auf ihn abgesehen hatte

Claire lenkte den Hai ab der "rächte" sich jedoch daran, dass er das arg geschundene Floß weiter zusetzte. Jack gelang es das Dinghi zurückzuholen und sackte mit letzter Kraft vor seiner Familie zusammen. Als er wieder erwachte, teilte Claire ihm mit, dass das Floß nicht mehr zu retten war und sie es aufgeben mußten und nun alle auf dem Dinghi sind. Claire und die Kinder hatten vom Floß gerettet, was möglich war.
Susan war derweil nicht mehr zu bremsen und buchte den nächsten Flug nach Tahiti, wo sie sich Hilfe versürach. Der Freund der Familie begleitete sie.
Tags darauf suchte die Carpenetrs ein schweres Unwetter heim, das allen ihre letzt Kraftreserven forderten. Als Gary über Bord gespült wurde und Jack und Claire alles versuchten, Gary zu retten, übernehm Wally aua sich heraus das Ruder und rette der Familie durch seine Tatkraft das Leben, während nsie Gary zurück ins Dinghi schafften. Tags dareauf feierte Claire ihren Geburtstag und man feierte so wie es ihnen möglich war. Dabei wurde Wally nun fest in die Familie integriert, auch von Jack denn er hatte gesehen, dass Wally sich sehr verändert hatte und über sich hinausgewachsen war. Inmitten der Feier sahen sie aus der Ferne wieder ein Schiff. Als Jack versuchte die letzten Leuchtraketen zu zünden, waren diese nass und unbrauchbar geworden. Vrezweifelt versuchten sie zu überlegen, was man nun tun kann, als Jack die zündene Idee mit Leuchtfeuer hatte, doch auch diese waren alle nass geworden, aber wenigstens eine funktionierte noch und diese schaffte das Unfassbare,,,,das Schiff bemerkte die Schiffbrüchigen und retteten sie.
Leider gab es keinen Prolog mehr...der Film endete recht abrupt, was ich schade fand. Ein Prolog wären wünschenswert gewesen.
Fazit:Ein sehr spannender Film, der mir schon damals sehr gut gefallen hatte, sehr fesselnd und mitreissend war. Enttäuscht war ich vom abrupten Ende...so 2-3 Minuten nach der Rettung wäre schön gewesen. Irgendwie konnte Tochter Susan letztendlich absolut gar nichts zu ihrer Rettung beisteuern und hätte so gesehenb auch die ganze Zeit am Strand rumliegen können

Wally war wirklich ein echter Faulpelz, der Krach mit seiner Familie hatte und nur weg wollte, egal wohin und log sich damit raus, ein erfahrener Segler zu sein. Robert Urich seine Präsenz ü+berlagerte weitgehend denm ganzen film, kam für kmich über eine doch etwas enttäuschende Ali MacGraw hinaus und Urich war der echte Aktivposten des gesamten Films. Ich kenne den Tatsachenbericht dieses Films nicht und kann somit nicht über etwaige Veränderungen, die der Film hatte, berichten. Man merkt dem Film aber an, dass der Vorfall schon einige Jahre vorher war (der Film war von 1982, das Ereignis fand 20 jahr zuvor, 1972, statt).Alles ingesamt hatte mir der Film wieder sehr gefallen , hatte einiges shcon wieder vergessen gehabt. Ich finde es klasse, dass Schröder Media den Film auf DVD gebracht hatte, hatte ihn zuvor nur als VHS Aufnahme vom ZDF.
