1 (1/1). Düsenjäger / Sixty Feet Below US: 04.01.58Obwohl der Serienstart in den USA jetzt schon
68 Jahre her ist, wirken die meisten Episoden ausgesprochen "frisch", nur die Autos und technischen "Neuerungen" sind inzwischen etwas in die Jahre gekommen.

In Deutschland wurde diese erste Folge am 25.05.59 innerhalb der Regionalprogramme in München, Stuttgart, Baden-Baden und Frankfurt gezeigt. Die anderen Sender zogen im Laufe des Jahres nach. Insgesamt lief die Serie bei uns bis 1964. Gesehen habe ich sie damals noch nicht, aber ich erinnere mich an diverse Comic-Hefte mit den Abenteuern von Mike Nelson. Auf
fernsehserien.de finden sich deutsche Titel zu den bei uns gesendeten Episoden, die fast ausschließlich aus einem Wort bestehen und eher wie Stichworte wirken als wie echte Folgentitel. Meines Wissens sind in den Fernsehzeitungen damals auch nie Namen der einzelnen Episoden erwähnt worden.
Bisher bin ich erst mit drei Staffeln durch, die letzte wartet noch. Nach meinem Eindruck sind die ersten beiden am besten, denn die Storys sind überwiegend abwechslungsreich und oft sehr spannend. Ab Staffel 3 waren die Themen von allen möglichen Rettungseinsätzen und Missionen offenbar ziemlich aufgebraucht und allmählich fand ich es nicht mehr so interessant, wenn Mike Nelson zum xten Mal für militärische oder sonstige staatliche Institutionen die Kastanien aus dem Feuer bzw. Wasser holen muss. Mal sehen, wie das in der vierten und letzten Staffel weitergeht.
Zahlreiche Gaststars tauchen in der Serie gleich mehrmals in den unterschiedlichsten Rollen auf. Am häufigsten wurde
Ken Drake besetzt. In 22 Episoden spielt er so ziemlich alles vom südamerikanischen Revolutionär bis zum amerikanischen Geheimdienstmann. Dann gibt es auch noch einen gewissen Herrn
Leonard Nimoy, der noch ohne spitze Ohren in acht Episoden meistens für Unruhe sorgt.
"J.R." Larry Hagman ist dreimal dabei und
Lloyd Bridges Söhne
Jeff und
Beau spielen ebenfalls in einigen Folgen mit.
In der ersten Folge versucht Mike Nelson im Wettlauf mit der Zeit, einen Testpiloten, der 60 Fuß unter der Meeresoberfläche im Cockpit seines Flugzeugs gefangen ist, zu retten.
