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Autor Thema: Zimmer 13 (1964)  (Gelesen 621 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 01:57:27 »



In der Nähe des Landsitzes von Sir Robert Marney wird an einem Bahndamm eine Frau mit einem Rasiermesser ermordet. Kurz darauf erhält Marney überraschenden Besuch des Unterweltlers Joe Legge, dem er nach einem Banküberfall vor zwanzig Jahren verhalf, ins Ausland zu flüchten. Nun erpresst Legge ihn, bei einem Eisenbahnraub behilflich zu sein. Um sich und seine Tochter Denise vor Legge zu schützen, beauftragt Marney den in der Unterwelt gefürchteten Privatdetektiv Johnny Gray. Doch auch der kann den nächsten Frauenmord nicht verhindern, der offensichtlich mit der finsteren Bande um Joe Legge in Verbindung steht...

Wußtet ihr, das...

    Ursprünglich hatte Rialto Film Ende 1963 die Verfilmung des Edgar-Wallace-Romans „Der Safe mit dem Rätselschloß“ vorgesehen. Nachdem am 8. August 1963 ein spektakulärer Raub auf den Postzug London-Glasgow stattfand und weltweit ein enormes Medienecho auslöste, verschob man das Projekt. Stattdessen beauftragte man den Journalisten und Regisseur Will Tremper damit, ein bereits Anfang 1963 von Heinz Oskar Wuttig verfasstes Drehbuch nach dem Edgar-Wallace-Roman „Zimmer 13“ umzuschreiben und einen Postzugüberfall in die Handlung einzuarbeiten.
    Zum vierten und letzten Mal beteiligte sich eine französische Firma an den Produktionskosten eines Wallace-Krimis der Rialto Film.
    Die Außenaufnahmen fanden zum dritten und letzten Mal für einen Edgar-Wallace-Film in Dänemark statt. Man drehte unter anderem auf Schloss Vallø und Umgebung sowie in Kopenhagen und Frederikssund. Die Innenaufnahmen entstanden in den Studios der CCC-Film im Berliner Bezirk Spandau.
    Richard Häussler und Hans Clarin nahmen mit diesem Film Abschied von den Edgar-Wallace-Filmen. Kai Fischer und Benno Hoffmann hatten in diesem Film ihren jeweils einzigen Gastauftritt in einem Film der Reihe.
    Wie bei fast allen bisherigen Edgar-Wallace-Filmen strebte man auch bei diesem Film eine FSK-Freigabe ab maximal 16 Jahren an. Die entsprechenden Schnittauflagen verlangten in diesem Falle jedoch die Änderung der Auflösung und damit ganzer Szenen, weshalb der Film als erster Film der Wallace-Reihe eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhielt. Da die Hauptzielgruppe dem Film dadurch fernblieb, konnte sich der im Vergleich mit seinen Vorgängern wesentlich aufwendiger inszenierte Film nicht zum erhofften Erfolg entwickeln.
    Die im falschen Format ausgestrahlte und um zwei Striptease-Szenen gekürzte Fernsehfassung wurde 1991 ab 16 Jahren freigegeben. Inzwischen wurde der Film in der kompletten Kinofassung mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren veröffentlicht.


Joachim Fuchsberger: John Gray
Karin Dor: Denise Marney
Richard Häussler: Joe Legge
Walter Rilla: Sir Robert Marney
Eddi Arent: Dr. Dr. Higgins
Hans Clarin: Mr. Igle
Siegfried Schürenberg: Sir John
Kai Fischer: Pia Pasani
Benno Hoffmann: Blackstone Edwards
Bruno W. Pantel: Sergeant Horse
Curd Pieritz: Inspektor Banner
Erik Radolf: Butler Ambrose
Elfie Estell: Wanda
Renate Hütte: Blondine
Tino Meurer: Kellner
Manfred Meurer: Gangster an der Blockstelle
Valentin Klaus: Blockstellenwärter
Jur Arten: Jakob
Arthur Binder: Slim
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* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

...Entzückend, Baby!

Who loves ya, baby?

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« Antworten #1 am: 03. August 2013, 17:21:20 »

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme von Wallace. Sehr spannend und klasse gespielt Freuen

5 Sterne
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« Antworten #2 am: 26. August 2017, 04:43:10 »

ZIMMER 13 gehört für mich zu den besten Wallacefilmen überhaupt. Auch wenn er vielleicht von der Stoffwahl her nicht ganz typisch für die Serie sein mag, so hat er doch eine tolle Atmosphäre, eine äußerst spannende Geschichte und sehr gute Schauspieler zu bieten. Im Grunde sehe ich keine wirkliche Schwäche, der Film ist durchweg spannend und das parallele Ablaufen von eigenständigen, sich überschneidenden Handlungen, wie man es schon vom Frosch her kennt, ist absolut gelungen und vor allem logisch umgesetzt. Eine wirklich gelungene Regieleistung also.

Sehr gut gefallen mir auch die Schauspieler. Fuchsberger hat hier eine seiner besten Rollen, er ist absolut überzeugend und verkommt nicht wie im HEXER zu einer Witzfigur. Die Kritik an der Rolle von Eddi Arent kann ich teilweise nachvollziehen, wirklich störend finde ich ihn aber nicht. Karin Dor als wahnsinnige Mörderin ist meiner Ansicht nach auch überzeugend.

Der Film hat einen einwandfreien Spannungsbogen, ohne Durchhänger oder unnötig in die Länge gezogene Szenen. Er wirkt flüssig und wie aus einem Guss. Besonders gefallen mir auch die Szenen des Zugüberfalls, alles wirkt sehr solide und glaubwürdig inszeniert.

Fazit:ZIMMER 13 zähle ich zu den Top-Filmen der Reihe. Schauspieler, Atmosphäre, Geschichte und solide Inszenierung ergeben einen durch und durch gelungenen Film ohne größere Schwächen. Reinl enttäuscht keineswegs und liefert erneut einen sehr guten Beitrag zur Wallaceserie. 5 von 5 Punkten. Geniale/r Film/Serie
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