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Autor Thema: Der Teppich des Grauens (1962) - Von Louis Weinert-Wilton  (Gelesen 975 mal) Durchschnittliche Bewertung: 1
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 02:36:21 »

Der deutsche Autor Louis Weinert-Wilton (eigentlich Alois Weinert, 1875–1945) schrieb einige Romane im Edgar-Wallace-Stil, von denen vier verfilmt wurden. Die Filme wurden, wie die echten Wallace-Filme der Rialto Film, von Constantin-Film verliehen.


    Der Teppich des Grauens (1962) - Joachim Fuchsberger
Von Indien bis London reicht eine Kette von Verbrechen, die Gangster im Auftrage von Diamantenhändlern begehen. So stirbt in England Robert G., ein Agent des Geheimdienstes, an einem indischen Gift. Ann Learner findet ihren Onkel, einen Dechiffrierexperten auf dieselbe Art getötet vor. Harry Raffold macht sich mit Ann daran, die rätselhaften Vorgänge aufzuklären. Beide sind von nun an in ständiger Lebensgefahr. Als sie eines Tages in einer Pension auf die ehemalige Verlobte Harrys, Mabel treffen, erfahren sie von dieser, wer der Hintermann der Verbrechen ist. Mabel bezahlt dafür mit dem Leben. Harry und Ann können den Verbrecher zur Strecke bringen und werden ihr Leben gemeinsam fortführen.

Joachim Fuchsberger: Harry Raffold
Karin Dor: Ann Learner
Eleonora Rossi Drago: Mabel Hughes
Werner Peters: Crayton
Carl Lange: Oberst Gregory
Marco Guglielmi: Inspektor Webster
Pierre Bersari: Bob
Lorenzo Robledo: Sam

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« Antworten #1 am: 26. Juli 2014, 23:32:00 »

Dieser Film ist nun endlich seit dem 18.07.2014 auf DVD erschienen.

Genial....habe ich schon lange drauf gewartet! Freuen

http://www.amazon.de/Teppich-Grauens-Louis-Weinert-Wilton-Filmjuwelen/dp/B00IKVTGA6/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1406410284&sr=1-1&keywords=der+teppich+des+grauens

BluRay
http://www.amazon.de/Teppich-Grauens-Louis-Weinert-Wilton-Filmjuwelen/dp/B00IKVTFXY/ref=sr_1_2?s=dvd&ie=UTF8&qid=1406410284&sr=1-2&keywords=der+teppich+des+grauens
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« Antworten #2 am: 24. August 2017, 21:52:01 »

Werner Peters spielt hier einen seiner typischen Standard-Parts, wieder sehr, sehr gut. Carl Lange hat eine schöne, aber ziemlich schlecht eingebaute Rolle, nichts Halbes, aber auch nichts Ganzes.
Joachim Fuchsberger sieht man in einer seiner besseren Rollen, die aber mit dem Karin Dor-Hinterhergerenne nervt. Schwach war leider auch Karin Dor selbst und die Konstruktion der Krimi-Handlung. Der Täter wirkt aufgesetzt, es wird kaum auf die Entlarvung hingeführt, das Kriminalistische am Film ist insgesamt sehr willkürlich.
Die Inszenierung ist relativ höhepunktfrei, was gerade für Reinl sehr seltsam ist.
Ein Paar interessante Nebendarsteller: Fernando Sancho, Gabriel Llopart und Marco Guglielmi als Ermittler, der, wie seine Film-Ermittlerkollegen, leider viel zu wenig zur Geltung kommt.
Das war's.
Von der Musik ist bei mir nichts hängen geblieben, was den standartisierenden Charakter verdeutlicht.

Fazit: Das Positive kommt zu wenig zur Geltung, das Negative ist hauptsächlich die grundlegend eintönig-sterile Atmosphäre, in der der Film versinkt und die eine absolute 08/15-Machart vermittelt und wenn so ein Schleier über einem Film liegt, ist eigentlich alles gegessen.
Wenn man kein großer Fan bestimmter Schauspieler ist, kann man den Film vergessen, denn die Handlung und deren Umsetzung an sich sind sehr schwach und einfallslos - und der Kitsch tropft hier wie selten in einem Film, der in dieses Forum hier passt. Die Schauspieler sind das einzig Positive und auch noch weitestgehend verheizt, sofern sie nicht schauspielerisch nach Kräften dagegen angehen.
Selbst der "Fluch der gelben Schlange" hat mir noch besser gefallen, da dort vergleichsweise sogar dank der Regie noch bestimmte Schauspieler besser rüberkamen, wohingegen es hier nur vollauf ihrer Präsenz zu danken ist, mit der sie von der Regie mehr oder weniger allein gelassen werden. "Der Teppich des Grauens" ist einfach total uninspiriert, da ist es selbst noch besser, wenn einer Trash macht und voll dahinter steht. "Der Fluch der gelben Schlange" war wenigstens noch ein Mischmasch aus beidem.
"Der Teppich des Grauens" ist filmisch wie eine Art Puzzlespiel, bei dem man minimale Stücke der einzelnen Plättchen bzw. Bestandteile abschneidet und sie dann zu einem provisorischen Ganzen zusammenpresst. Zumindest die Schauspieler wehren sich sozusagen...
Ein minimalistisches Machwerk und der mit Abstand schlechteste Weinert-Wilton-Film.

1/5 Punkten Schlechter Film/Serie
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