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Autor Thema: Das Geheimnis der chinesischen Nelke (1964) - Von Louis Weinert-Wilton  (Gelesen 465 mal) Durchschnittliche Bewertung: 3
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 02:41:09 »

Der deutsche Autor Louis Weinert-Wilton (eigentlich Alois Weinert, 1875–1945) schrieb einige Romane im Edgar-Wallace-Stil, von denen vier verfilmt wurden. Die Filme wurden, wie die echten Wallace-Filme der Rialto Film, von Constantin-Film verliehen.


Professor Bexter hat mit seinem Assistenten Dr. Cecil Wilkens eine sensationelle Formel zur Energieerzeugung entwickelt. Reginald Sheridan, Direktor der United Trans Oil Company, ist ebenso hinter dem Mikrofilm mit der Formel her wie eine gewisse Mary Lou, die in dem Londoner Nachtclub „Chinesische Nelke“ einen internationalen Agentenring leitet. Kurze Zeit später wird Bexter ermordet.

Der Wissenschaftler konnte den Film rechtzeitig zu seiner Nichte Susan schicken, in deren Umfeld bald weitere Tote zu beklagen sind. Es stellt sich heraus, dass auch der Geheimdienst in die Sache verwickelt ist. Der Privatdetektiv Donald Ramsey, der Susan und den Film beschützt und den Mord an einen Freund rächen will, stellt eigene Untersuchungen an, bei denen er in Lebensgefahr gerät. Gemeinsam mit dem Agenten Legget wird Ramsey von den Spionen entführt. Am Ende können sich die beiden befreien. Die Spione, Reginald Sheridan sowie der Mörder des Professors werden verhaftet. Die Formel ist gerettet.


    Paul Dahlke: Reginald Sheridan
    Olly Schoberova: Susan Bexter
    Dietmar Schönherr: Dr. Cecil Wilkens
    Horst Frank: Leutnant Legget
    Klaus Kinski: Speranzo
    Dominique Boschero: Mary Lou
    Brad Harris: Donald Ramsey
    Maria Vincent: Kitty
    Corrado Annicelli: Professor Bexter
    Pierre Richard: Inspektor Travers
    Siegfried Grönig: Gillespie
    Jacques Bézard
    Rudolf Zehetgruber: Schläger in der „Chinesischen Nelke“
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* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

...Entzückend, Baby!

Who loves ya, baby?

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« Antworten #1 am: 08. August 2013, 17:18:29 »

Der einzige Weinert-Film, den ich überhaupt nicht kenne Huch

Lief der in den letzten Jahren überhaupt im Fernsehen ?
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filmfan
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« Antworten #2 am: 26. August 2017, 05:33:21 »

Der einzige Weinert-Film, den ich überhaupt nicht kenne Huch

Lief der in den letzten Jahren überhaupt im Fernsehen ?

Ist seit 2014 auf DVD und mittlerweile auch auf Bluray erhältlich: https://www.amazon.de/Geheimnis-chinesischen-Nelke-Louis-Weinert-Wilton/dp/B00IKVTGG0/ref=sr_1_2?s=dvd&ie=UTF8&qid=1503718328&sr=1-2&keywords=Das+Geheimnis+der+chinesischen+Nelke

Der Film ist ein Beispiel, vielleicht eines der besten Beispiele für meine These aus dem "Teppich des Grauens"-Thread, wo ich sinngemäß schrieb, dass es besser ist richtigen 'Trash mit Überzeugung' drehen, als einen Film abzuspulen, der weder als Trash noch sonstwie überzeugt.
Dass "Das Geheimnis der chinesischen Nelke" einen sehr hohen Trashfaktor hat liegt schon allein daran, dass Brad Harris die Hauptrolle spielt. Es gibt eigentlich keinen Schauspieler, der für mich enger im positiven Sinn mit richtig guten Trashfilmen verbunden ist, als Brad Harris. Auf die Filme, die Brad Harris Anfang der 60er in Deutschland drehte, kriege ich schon Bock, wenn ich nur die Titel lese und er setzte diesen Trend ja dann bei "Kommissar X" fort, einer Reihe, die viel guten, aber auch viel relativ miesen Trash bot.
Sehr gut gefällt mir hier Horst Frank, der, ähnlich wie Kinski in der "schwarzen Witwe" mal relativ gegen den Strich besetzt worden ist. Die Schlägertypen sind herrlich ausgewählt, besonders einer hat ein unglaublich kantiges 'Boxergesicht' und der sehr kleine Cameo von Zehetgruber fügt sich trotzdem, meines Erachtens, irgendwie sehr gut ins Gesamtbild dieses gut-trashigen Films. Kinski-Flair ist natürlich auch mit dabei.
Dadurch dass noch Schauspieler wie Paul Dahlke und Dietmar Schönherr dabei sind, hat der Film ein recht seltsames Flair, da die trashige Handlung und Umsetzung von "Elementen" (wie den Schauspielern) getragen werden, die auch viel Atmosphäre aus Wallace-ähnlicher Richtung mitbringen. Allgemein gefällt mir überhaupt die Art wie die Besetzung international zusammengesetzt wurde.
Ulrich Beiger ist hier übrigens als Synchronsprecher eines ein Paar mal relativ zentral in Erscheinung tretenden Polizisten zu hören, dessen Darsteller mir allerdings unbekannt ist.

Fazit: Für einen Trash-Film weitestgehend vorbildlich, wesentlich besser als pseudo-"nicht oder relativ wenig-trashige", aber auch relativ misslungene Filme, wovon es bei Wallace zumindest eine Handvoll gab und bei Weinert-Wilton auch zwei ("Teppich", "Spinne"). Die Besetzung ist sehr interessant, die Umsetzung kurios, eben trashig, die Spannung wird von der Machart und den Schauspielern auf einem Level aufrechterhalten, welches den Film über die meisten Strecken gut unterhaltsam macht. Die Story an sich ist nicht besonders spannend, aber das ist bei diesem Film auch nicht der Knackpunkt, da der Rest Flair hat und auf die Kriminalhandlung aufbauend gut unterhält.

EDIT: 3/5 Punkten Guter Film/Serie
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