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Autor Thema: Der letzte Mohikaner (D, 1965)  (Gelesen 501 mal) Durchschnittliche Bewertung: 2
Dan Tanna Spenser
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« am: 13. September 2014, 02:48:04 »

Weiße Banditen fallen mit Hilfe des Stammes der Irokesen, unter ihrem Häuptling Magua, über den Stamm der Mohikaner her und richten ein Blutbad an. Der schwer verwundete Häuptling der Mohikaner, Chingachgook, schlägt sich durch bis zu seinem Sohn Unkas und seinem Blutsbruder Falkenauge, einem berühmten Waldläufer. Unkas schwört, seinen Vater zu rächen.

Ein Geldtransport wird von den Banditen und den Irokesen angegriffen, doch gelingt den Soldaten der Rückzug zur nahe gelegenen befestigten Munroe-Farm. Oberst Munroe leistet ihnen Hilfe bei der Verteidigung. Er ist jedoch in Sorge um seine beiden Töchter Cora und Alice, die mit Hauptmann Hayward und einigen Soldaten auf dem Weg zur Farm sind.

Bei Hauptmann Hayward gibt sich Magua als Munroes Bote aus, mit dem Auftrag, das ganze Kommando auf sicheren Wegen zur Farm zu führen. In der Schlucht der „schwarzen Geier“ wird der Trupp von den Irokesen angegriffen, doch Unkas und Falkenauge kommen ihnen zu Hilfe. Sie können jedoch nicht verhindern, dass Magua mit Cora als Geisel entkommen kann. Unkas verfolgt Magua und stellt ihn. Aber um Coras Leben zu retten, muss er Magua ziehen lassen und kehrt mit ihr zur Farm zurück.

Dort eskaliert mittlerweile der Angriff der Indianer und Banditen. In letzter Minute kann Falkenauge mit Soldaten aus Fort Westerhill zu Hilfe kommen. Noch einmal gelingt es Magua, Cora zu entführen. Aber wieder ist ihm Unkas auf den Fersen. Unkas besiegt diesmal zwar Magua, doch er wurde in diesem Kampf tödlich verwundet. Mit ihm stirbt „Der letzte Mohikaner“.
Kritiken

    „Reinl hat eine Menge Einfälle, um das blutige Geschehen so aufwändig und abwechslungsreich wie möglich zu machen. Er bietet eine wahre Musterkollektion von Indianermetzelei, Banditengemeinheiten und Edelmut an. [...] Glaubhaft und herber als Winnetou ist Daniel Martín, der Mohikaner. Eine Prachtschau vor spanischer Kulisse - fast zu prächtig.“

– Stuttgarter Zeitung

    „Mit dieser prächtigen und aufwendig inszenierten Lederstrumpf-Verfilmung hat Regisseur Reinl nach dem „Schatz im Silbersee“ und nach „Winnetou I“ wieder ins Schwarze getroffen. Ein Sonderlob dem Kameramann Ernst Kalinke. [...] Wer diesen Film nicht mag, kann seine Jugend streichen, auch wenn er erst 18 sein sollte.“

– Münchner Merkur

    „Die Handlung von Coopers Roman ist von den fünfziger Jahren des 18. Jahrhunderts in die sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts verlegt worden und der Schauplatz vom Osten des French and Indian War in einen spanischen Sand- und Felsenwesten, der vielleicht Arizona darstellen könnte. Die Irokesen und die Mohikaner passen da nicht ganz hin, aber diese Cooper-Verfilmung ist in Wirklichkeit ohnehin ein weiterer Karl-May-Film, und Falkenauge und Uncas, die Vorbilder von Shatterhand und Winnetou, sind ihre Nachfolger. Regisseur Harald Reinl hat seine ganze Winnetou-Mannschaft auf diesen Seitensprung mitgenommen, und wie seine Winnetou-Filme ist dies eine liebevolle, kompetente Arbeit.“

– Joe Hembus in „Western-Lexikon“, 1987

    „Blutige Rache ist angesagt, und Blacky Fuchsberger reitet vorne mit. (Wertung: mäßig)“

– Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“, 1990

    „Unterhaltsam, spannend, mit fesselnden Landschaftsaufnahmen.“

– Lexikon des Internationalen Films

Joachim Fuchsberger: Captain Hayward
Karin Dor: Cora Munroe
Daniel Martín: Unkas
Anthony Steffen: Falkenauge
Carl Lange: Oberst Munroe
Paca Gabaldón: Alice Munroe
(als Marie France)
Stelio Candelli: Roger
Ricardo Rodríguez: Magua
Kurt Großkurth: Koch
Frank Braña: Corporal
Cris Huerta: Soldat

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#DontKillSeanBean



« Antworten #1 am: 13. September 2014, 09:49:52 »

Dan, wie du ja weißt, bin ich ein großer Fan der "Lederstrumpf Erzählungen" und sammle alles was ich über diese epische Erzählung von James Fenimore Cooper bekommen kann.

Unter anderem habe ich auch diesen Film und muß leider sagen, dass er zu den schlechtesten Verfilmungen gehört. Das liegt nicht an Joachim Fuchsberger, der spielt gewohnt gut. Aber an den vielen (großen und kleinen ) Fehlern der Geschichte. Zuallererst: Es geht überhaupt nicht, wenn Fuchsberger in seiner Rolle eine Unions Uniform trägt. Die Originalgeschichte spielt zur Zeit der englisch-französischen Kolonialkriege in Amerika und wurde hier einfach ca 100 Jahre später angesetzt. Unglaublich  sauer

Dazu noch die Landschaft, die überhaupt nicht zu der des Romans passt.

Und dann noch sowas hier:
Zitat
Dort eskaliert mittlerweile der Angriff der Indianer und Banditen. In letzter Minute kann Falkenauge mit Soldaten aus Fort Westerhill zu Hilfe kommen. Noch einmal gelingt es Magua, Cora zu entführen. Aber wieder ist ihm Unkas auf den Fersen. Unkas besiegt diesmal zwar Magua, doch er wurde in diesem Kampf tödlich verwundet. Mit ihm stirbt „Der letzte Mohikaner“.

Unkas der letzte Mohikaner? Da wird es echt ärgerlich. Chingachgook war der letzte Mohikaner, nachdem sein Sohn Unkas starb. Sowas ärgert mich maßlos.

Zitat

    „Mit dieser prächtigen und aufwendig inszenierten Lederstrumpf-Verfilmung hat Regisseur Reinl nach dem „Schatz im Silbersee“ und nach „Winnetou I“ wieder ins Schwarze getroffen. Ein Sonderlob dem Kameramann Ernst Kalinke. [...] Wer diesen Film nicht mag, kann seine Jugend streichen, auch wenn er erst 18 sein sollte.“

So ein Schwachsinn  sauer  Ich würde den Film mögen, wenn er sich nicht so an dem Roman "vergangen" hätte.  Hätte man einen normalen Western daraus gemacht ohne auf den Roman anzuspielen, hätte ich  Guter Film/Serie gegeben, so sind es nur  Serie/Film kann man sich mal ansehen  (eigentlich nur 1 Stern, aber dank Fuchsberger gibt es einen Sonderstern, den ich eigentlich gleich wieder zurücknehmen müsste wegen Karin Dor's Darstellung der Cora Munroe, aber ich lasse es mal gut sein zwinkern )


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