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News: Neuer Spenser Roman Robert Urich Biographie - An Extraordinary Life - ab 30.08.2019
 
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 am: 01. Mai 2022, 12:42:13 
Begonnen von Seamus - Letzter Beitrag von Mr. Stepinfatchit
Wollte an dieser Stelle nur mal kund tun, dass ich jetzt auch über ein Taschenbuch-Exemplar verfüge und dementsprechend bereit für eine Leserunde wäre fröhlich.

 2 
 am: 28. März 2022, 12:17:14 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Mr. Stepinfatchit
Oh, das hört sich doch gut an.
Dann würde ich das Buch in nächster Zeit bestellen und wenn es dann da ist (wird ausdem Ausland ja bestimt eine ganze Weile dauern, schätze einen guten Monat), dann melde ich mich und wir machen einen Termin aus.
Freue mich schon darauf Hände schütteln.

 3 
 am: 27. März 2022, 14:04:22 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Seamus
Ich fand auch das letzte Kapitel mit Courtney, war das Highlight im ganzen Roman. Leider plätscherte vieles vor sich hin, auch die Geschichte mit Ryan hätte man spannender erzählen müssen.

Crow las sich wie ein völlig anderer Charakter. Er hatte auf jeden Fall schon mal spannendere Auftritte und Hawk hätte sich vieles, gerade die rassistischen Äußerungen nicht gefallen lassen.

Gut fand ich aber die Dialoge mit Healy.

Wer weiß, wenn Brandman mehr Freiheiten beim Schreiben gehabt hätte, ob das Buch dann besser geworden wäre. Er schrieb ja in einem Interview mal, was es für Probleme gab:

What soon became evident was that everyone involved in Bob Parker World had his or her own opinion about Jesse’s character and those opinions rarely overlapped.

Bob’s widow, Joan, was very encouraging and supportive.  “Make Jesse your own,” was her advice. But Bob’s longtime editor at Putnam’s saw Jesse differently than either Joan or I did, and as a result, no common ground was ever found.  As a result, after Joan’s passing, I left the Jesse book business. But I continue to write the Jesse Stone movies in partnership with Tom Selleck.

---

Den Nachfolger “Damned If You Do“ fand ich richtig gut, ist sogar eines meiner Lieblingsbände der Reihe. Ich wäre bei einer Leserunde auf jeden Fall dabei, würde aber weniger schreiben, da mein Review im Thread schon ziemlich lang ausgefallen ist.

Sag einfach bescheid, wann Du Zeit und Lust dazu hast.  fröhlich

 4 
 am: 27. März 2022, 13:52:59 
Begonnen von Seamus - Letzter Beitrag von Seamus
In dem Buch “Single Season Sitcoms of the 1990's“ von Bob Leszczak findet man zu fast allen gescheiterten Sitcoms aus den 90ern Infos, die sonst nirgendwo zu finden sind. Ich war überrascht wie viele Seiten man allein “It Had To Be You“ gewidmet hat. So erfährt man zB das 9 Folgen gedreht, aber nur vier ausgestrahlt worden sind. Darrell Vickers der mit seinem Partner für das Drehbuch im Pilot verantwortlich war, interviewte der Autor des Buches. Vickers spricht offen, ehrlich und sehr ausführlich über seine Erlebnisse. Und auch wenn Faye Dunaway schlecht wegkommt, es steht sehr viel Wissenswertes drin, das wir noch nicht wussten.

Ich habe einen Großteil davon ins Deutsche übersetzt. Aus Copyright-Gründen habe ich aber auch manches ausgelassen.

Darrell Vickers über It Had To Be You:

Die Sitcom wurde ursprünglich für Twiggy und irgendeinen Schauspieler aus St. Elsewhere kreiert. Die ersten Proben waren gut, aber Jeff Saganski der Produzent, war nicht sehr davon überzeugt, das Twiggy das Zeug zu einem großen Fernsehstar hatte. Wir 3 (ich, Saganski und Andrew Nicholls) haben dreimal ein Veto eingelegt, aber Warner Bros setzte uns unter Druck. Wir schrieben den Piloten für Faye Dunaway um.

Robert Urich war ein toller Mensch, ich mochte ihn sehr. Faye kam immer zu spät. Egal ob es um ihre Frisur ging oder um das Make-Up. Sie ließ Bob mehr als drei Stunden warten und im Regen stehen, weil sie sich um ihre Locken kümmern musste. Er nahm all das gelassen hin, bis... zu dem Moment wo wir ein großes Treffen mit den Verantwortlichen, den Schreiberlingen und den Schauspielern hatten. Es ging bestimmt um die Probe. Wie dem auch sei, Faye kam wieder zu spät. Dieses Mal war es eine Stunde und ein paar Zerquetschte. Bob der sonst ein ruhiges Gemüt hatte und stets höflich war, schlug mit beiden Fäusten auf den Tisch und schrie “jedes verdammte Mal!“. Er verließ den Raum und Faye folgte ihm. Die Verantwortlichen von WB folgten ihr. Als wir anderen aus dem Fenster schauten sahen wir Bob am Parkplatz wie er in Richtung seines Büro's lief. Faye folgte ihm in ihren High Heels und die Warner Bros-Typen nahmen mit ihren Golfwägen die Verfolgung mit Faye auf. Faye behauptete das sie eine spezielle Technik kennt, wie man bestimmte Sätze auswendig sprechen kann. Die Angst war groß, das eine Filmschauspielerin vor einem Live-Publikum auf Probleme stoßen könnte. Die Show begann mit einer langen Rede um zu erklären, was für eine erfolgreiche und charmante Frau ihr Charakter war. Was auch immer ihre spezielle Technik war, es funktionierte nicht. Wir organisierten eine Probe in David Steinberg's Haus. Die Verantwortlichen machten sich Sorgen um das Projekt. Ein langes Wochenende stand bevor und David versuchte freiwillig an drei Tagen ihr das Drehbuch in den Kopf zu setzen. Er tat sein bestes, damit sie es auswendig lernen würde. An dem Abend der allerersten Dreharbeiten stand sie auf der Bühne und versprach sich gleich beim ersten Satz. Vor dem Taping trafen Andrew und ich mich mit Faye im Warner Bros Restaurant. Sie bestellte einen Cobb Salad. Sie beschwerte sich dreimal beim Kellner. Zweimal folgte sie ihm sogar in die Küche wegen dem Mangel an Bacon-Streifen. Faye schickte ihre Assistentin los um die Distanz zwischen ihrem Wohnwagen und der Eingangstüre zur Bühne auszumessen. Heraus kam, das Bob's Wohnwagen drei Meter näher zur Tür stand. Sie hat jemanden den Stellplatz abgekauft (diese Person hatte den Parkplatz schon Jahre lang) um näher an der Tür zu sein, als Bob. Nach den Vorfällen wollte der Sender die Sitcom canceln, beschloss aber mit dem Rest vom Cast einen neuen Piloten zu drehen. Andrew sprach scherzhaft von der “Dunaway with Faye Show“. Keiner von den Oberen hatte aber den Mut es ihr ins Gesicht zu sagen. Es kam anders.

Die Hoffnung lag in der Starpower von Faye. Wir hofften auf einen Sendeplatz am Montagabend. CBS besaß allerdings die Rechte an “Dave's World“ und kurzerhand bekam diese Show den Montag. It Had To Be You wurde auf den Freitag verlegt, das ist schlimmer als eine Todesstrafe. Wir schrieben nur den Piloten und da wir mit “The Trouble with Larry“ gleichzeitig eine weitere Sendung hatten um die wir uns kümmern mussten, bekam It Had To Be You zwei weitaus weniger lustige Drehbuchautoren für die weiteren Episoden. Der Pilot bekam ein Rating von 50 bei den Einschaltquoten. Bei der dritten Folge waren es nur noch 17. Einer der Rezensenten meinte, das Faye sich in ihrer eigenen Haut unwohl fühle. Da dachte ich, “es würde jeden so gehen, wenn man so eine enge Kleidung trägt“. Im Warner Bros Restaurant fand ein weiteres Treffen mit uns, dem Sender, dem Studio und David Steinberg statt. Eine Lösung musste her. Irgendwann konnte ich die Stille nicht mehr ertragen und erhob mich vom Platz. Ich machte allen Anwesenden nochmal klar, das der Pilot sehr witzig war. Man bekam als Zuschauer auch nichts von Faye's Versprechern und der Unischerheit mit. Die Sendung musste wieder witziger werden. Nach einem Moment stillen Schweigens sagte David, “gute Idee, Darrell.“ David versprach uns, das die nächste Folge das Ruder herumreißen würde. Darin sah man Faye wie sie ausgesetzte Welpen rettet. Man dachte, wenn die Zuschauer sie mit den süßen kleinen Welpen sieht, dann würde man sich in ihren Charakter verlieben...und in die Welpen. Die Folge wurde ausgestrahlt und bekam ein Rating von -7. Ich wusste gar nicht das es ein Minus bei TVQ gab. Nächste Woche wurde die Serie endgültig abgesetzt.

Der neue Pilot bekam den Titel “The Mighty Quinns.“ Quinn das war der Nachname des Protagonisten, welcher von Robert Urich gespielt wurde. Als es Zeit wurde sich für das Autorenteam zu entscheiden, wählte das Studio die beiden weniger-lustigen Writer. Wir gaben ihnen das OK, wollten aber nichts mehr mit dem neuen Titel zu tun haben. Nichtsdestotrotz haben sie uns das Drehbuch zugesandt. Das Vorlesen sollte am Tag darauf stattfinden. Ich telefonierte mit Anita Addison, der Produzentin der Show. “Das Drehbuch ist Mist.“ Wir wussten nicht, wie wir weiter verfahren sollen. Am besagten Tag saßen wir so weit entfernt vom Tisch, wie nur möglich. Man hätte einen Nagel fallen hören können, dem Raum umgab eine Totenstille. Die Produzenten verließen den Flur und berieten sich, alle anderen haben versucht tief Luft zu holen. Als die Produzenten wieder da waren, schickten sie alle nach Hause, bis auf Andrew und meiner Wenigkeit. Die gaben uns den Auftrag einen neuen Pilotfilm zu schreiben. Sie gaben uns ein paar Dinge mit auf den Weg die wir in das Drehbuch unterbringen mussten. Wir haben jedoch nur 3 bis 4 Tage um aus einem leeren Blatt ein Drehbuch zu formen. Es war schier unmöglich, aber wir haben es geschafft. Lisa Rosenthal, Andrew und ich schrieben das Script rechtzeitig und entgegen aller Erwartungen fertig. Wir besuchten Bob Urich in dessen Büro und überreichten ihm den Text des Pilotfilms. Er war so charmant und freundlich wie immer. Wir wünschten ihm frohe Weihnachten und machten uns auf den Weg. Am nächsten Morgen bekam Andrew einen Anruf, es war Bob. Er teilte uns mit dass das Script so gut war, dass er es unter allen Umständen verfilmt haben möchte. Selten hat mich eine Persönlichkeit aus Hollywood so berührt und das war Balsam für meine Seele. Das Vorlesen war ein voller Triumph. Jeder im Team von “The Mighty Quinns“ war erleichtert und glücklich. David Janolarri (einer der Produzenten) kam auf uns zu und gratulierte. Dann drehte er sich zu Lisa Rosenthal um und fragte, “was hast Du beigesteuert? Den Kaffee gekocht?“ Er meinte das nicht ernst, denn das war seine Art von Humor. Eine Woche später rief mich eine weitere Mitarbeiterin von CBS und erzählte mir, wie sehr sie von dem Script begeistert war. Sie war überzeugt, dass es zu einer Ausstrahlung kommen würde. Im Januar würden die Dreharbeiten beginnen. Das passte uns gut in den Kragen, da die anderen Piloten alle für den März und April geplant waren.

CBS hat einst Millionen in die Werbung von It Had To Be You reingesteckt. Man entdeckte die Werbung an Bussen, Bahnen und auf Reklametafeln. Der Pilot wurde sogar direkt nach einem Montagabend-Footballspiel gesendet. Trotzdem hatte unser anderes Projekt (The Trouble with Larry) bessere Einschaltquoten, obwohl wir gebrauchte Sets benutzen mussten und es quasi keine Werbung gab.

 5 
 am: 27. März 2022, 12:46:39 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Mr. Stepinfatchit
Da sind wir wieder einmal einer Meinung, finde den Roman auch ziemlich schwach.
Vielleicht liegt das auch daran, das mir der Vorgänger "Killing the blues" überraschend gut gefallen hat, aber in diesem Buch kam für mich zu keinem Zeitpunkt ein Hauch von Spannung auf, schade.

Fand es zwar gut, dass drei verschiedene Handlungsstränge gab, schade war nur, dass keiner davon richtig fesselnd war.

Bei Courtney hat mir auch die Gerichtsverhandlung gefallen, wo der Richter den extrem arroganten Eltern mal gezeigt hat, wo der Hammer hängt. Sehr schön die Verurteilung Courtnesy zu Sozialstunden.

Jesses Kampf mit dem Wasserableser Oscar LaBrea war auch zu wenig spannend beschrieben.

Die Geschichte um Ryan Rooney, den Ex-Mann der Schauspielerin, war zwar ganz viel versprechend, wurde aber irgendwie auch fast beiläufig abgehandelt.

Vielsagend nur, dass Crow gleich von mehreren Idioten, dem Stadtrat Hansen und dem unfähigen FBI Agent Wellstein, aufgrund seiner Herkunft für einen Gewalttäter gehalten wird, sehr aufschlussreich.

Interessant hätte werden können, dass Jesses neue Flamme Frankie angeschossen und schwer verletzt wird, aber auch dies verläuft nahezu im Sande, am Ende des Buches kehrt sie wieder nach L.A. zurück.

Crow findet dann ja den flüchtigen Rooney, fesselt ihn, übergießt ihn mit Honig und überlässt ihn roten Ameisen! Methoden wie bei Hawk zu seinen besten Zeiten!

In der Tat schön, dass Rita Fiore im Roman auftaucht, wobei sie auch wirklich für die Geschichte keine große Rolle spielt.

Tragisch, dass der Leiter der Wasserwerke, der Geld aus sozialen Gründen abgezweigt hat, von seinem eigenen Wasserableser hintergangen wird, der das Geld für sich verwendet.

Gut gefallen hat mir eigentlich nur, dass Courtney, als sie von Jesse zu einem Familientag der Gemeinde mitgenommen wird, sich um ein kleines Mädchen, welches keiner beachtet, kümmert und dabei ihre soziale Ader entdeckt. Also findet wenigstens die Handlung um Courtney ein gutes Ende.

Insgesamt aber ein recht schwacher, uninspiriert erzählter Roman, der mit drei Strenen noch gut wegkommt.  gut

Ein gutes hat das Buch, nun bin ich neugierig, ob der Nachfolgeroman "Damned if you do" besser ist und würde mich daher sehr über eine entsprechende Leserunde freuen fröhlich.

 6 
 am: 26. März 2022, 17:09:13 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Seamus
Habe den Roman gestern auslesen können und bleibe bei meiner Meinung das dies der schwächste Stone-Roman von Brandman ist. Man muss ihm zu gute halten, das die zweite Hälfte spannender war, wie die erste, so richtig überzeugt hat mich jedoch keine Storyline.

Obwohl Courtney wohl nie wieder auftauchen wird, fand ich sie gegen Ende hin, ganz sympathisch. Man kann das fast als väterliche Fürsorge bezeichnen, so wie er sich um sie gekümmert hat und spätestens ab dem 60. Kapitel mit dem Priester wusste man, das sie ihr Leben in den Griff bekommen wird. Es war schön zu lesen, dass sie sich von ihren Eltern, vor allem von der Mutter losgesagt hat. In so einem Fall ist ein Kontaktabbruch wirklich das beste.
Auch wenn man aufgrund der wenigen Beschreibungen kaum näheres über sie erfahren hat, war sie mMn doch der interessanteste Nebencharakter.

Über das Comeback von Crow habe ich mich zuerst gefreut, aber dir Freude verflog schnell wieder. Ich muss sagen das ich ihn nicht wieder erkannt habe. Sprachlich hört er sich nicht wie die Figur aus den frühen Romanen an. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass das bei Coleman und Lupica auch so ist.
Das Techtelmechtel mit Molly wird gar nicht erwähnt und auch sonst gab es mit Crow diesmal kaum nennenswerte oder humorvolle Dialoge, wenn man von dem kemosabe-Spruch absieht. Irgendwie hat es noch kein Nachfolger geschafft, den Charakter so zu portraitieren wie Parker. Schade.

Obwohl Molly hier weniger nervig war, wie in Killing The Blues, muss ich sagen, das die Dialoge zwischen ihr und Jesse zu formal sind. Die reden nicht wie gut-befreundete Kollegen und das ist ein Manko.

Healy hat mir dagegen gut gefallen. Da habe ich kaum Unterschiede zwischen Parker und Brandman bemerkt. Besonders gut gefielen mir die Musik-Passagen wo es u.a. um Bob Dylan ging. Die beiden haben schon Musikgeschmack, das muss man ihnen lassen.

Rita wurde auch gut dargestellt, besonders die Stellen wo Jesse von ihren Beinen schwärmt, hat mir exzellent gefallen.

Gut, das Brandman die Segmente mit Mildred Memory nicht ausgereizt hat. Ich kann mit dem Haustier nämlich nullkommagarnix anfangen, da Jesse für mich eher ein Hundemensch ist.

Der Fall mit den Wasserrechnungen wurde zwar ab der Mitte des Buches besser, aber so richtig wollte der Funke nicht überspringen. Oscar La Brea blieb über das gesamte Buch zu farblos um als Bedrohung für Jesse rüberzukommen. Ida schien mir auch nicht die hellste zu sein und das Ende fand ich auch nicht so prickelnd. Vielleicht liegt das aber auch an meiner Abneigung gegenüber Fällen der Finanzkriminalität. Das ist auch mit ein Grund warum ich die Serie Suits abgebrochen habe. Aber jetzt schweife ich ab.

Die Geschehnisse rund um Marisol und Frankie haben ab der Mitte wirklich an Fahrt aufgenommen. Die Jagd auf den Psyhopathen Ryan Rooney hätte man noch etwas spannender erzählen können, aber im Großen und Ganzen war ich mit dem Ende und den Ameisen zufrieden.

Mir fehlten dieses Mal auch sehr die Beschreibungen zu den einzelnen Charakteren und Orten. Man konnte sich ja kaum etwas bildhaft vorstellen, da es entweder gar nicht erwähnt wurde wie z.B. das Gebäude oder der Mensch aussieht. Das stört beim Lesen schon, da ich dieses Kopfkino einfach brauche.

Ich bewerte erstmal die einzelnen Fälle:

Courtney Cassidy  sehr gut
Wasserrechnungen  mies
Marisol -Ryan  gut

Zusammen macht das dann  gut

Der schwächste von Brandman, aber nicht das Schlusslicht der Reihe. Da wüsste ich 3 die mir gar nicht gefallen haben (High Profile, Blind Spot, Bitterest Pill).

 7 
 am: 19. März 2022, 19:59:07 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Mr. Stepinfatchit
So, bin nun auch endlich zum Lesen gekommen, konnte Freitag erst anfangen, aber dann war ich auch neugierig.

Bei Brandman scheinen ja drei Handlungsstränge immer Pflicht zu sein und der Streit um überhöhte Wasserrechnungen ödet mich jetzt schon an, aber das nur am Rande.

Die Handlung mit der hochnäsigen "Mein Papi zahlt die Rechnung" Schnepfe finde ich sehr spannend. Zunächst verursacht sie ja einen Autounfall, weil sie gesimst hat.
Sehr schönes Zitat aus Five-O, als Jesse zu einem Polizisten sagt: "Book her, Danno" fröhlich

In der dritten Handlung um einen Filmdreh in Pradise verhält sich Jesse, wie wir ihn kennen, er lädt die Produzentin Frances "Frankie" Greenberg gleich beim ersten Treffen zum Essen ein und, wenn wundert es, die beiden fangen auch umgehend etwas miteinander an (Jesse, Du Tier, Du).

Dann erwischt Jesse die Göre Courteney Cassidy zum zweiten Mal, wie sie während des Fahrens telefoniert.
Wenig später erwischt er sie ein drittes Mal beim Telefonieren und lässt sie verhaften.
Daraufhin erscheinen die feinen Eltern der halbstarken Tusse, Richard und Portia Cassidy, bei Jesse und versuchen, ihn einzuschüchtern, natürlich vergeblich (Jesse, unser Held).

Inzwischen überlässt Jesse der Schauspielrin Marisol Hanson ein nicht zu überwachendes Handy aus Polizeibeständen, weil sie Angst hat, ihr Mann könne ihr etwas antun.

Jesse stößt bei der Recherche nach den überhöhten Wasserrechnungen auf Widerstand bei dem Geschäftsführer William Goodwin und dem langjährigen Ableser Oscar LaBrea (Halt mich fest, ich fall vor Spannung fast vom Stuhl!)

Ein Lichtblick ist das Auftauchen von Crow, der auf Wunsch von Jesse die Schauspielerin Marisol Hanson als Bodyguard bewachen soll.

Kinners, was soll ich sagen? Nach exakt der Hälfte des Romans ist aber noch richtig viel Luft nach oben.




 8 
 am: 18. März 2022, 21:48:32 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Seamus
Konnte erst gestern Abend mit dem Lesen beginnen, da ich ewig nicht mit dem vorherigen Buch fertig geworden bin. Schon nach den ersten Zeilen konnte ich mich an die Story mit der Schauspielerin erinnern. Es gab im Parkerverse schon Hollywood-Fälle die mir besser gefallen haben, jene aus “Angel Eyes“ zum Beispiel, aber Brandman hat hier auch wieder interessante Nebencharaktere eingeführt. Obwohl man in den ersten 12 Kapiteln (so viel habe ich bislang hinter mir) noch nicht so viel über Marisol erfährt, fiebert man mit ihr mit und hofft einfach, das dieser Ryan sie in Ruhe lässt.

Auf jeden Fall verändert so ein Filmdreh eine ganze Gemeinde und in Paradise war selten mehr los. Auch hier gibt es wieder drei verschiedene Fälle in einem Band. Bei den Brandman-Romanen hat man auch fss Gefühl, das Jesse und die anderen Polizisten nie zum Schlafen kommen. Bei 3 Plots ist es häufig der Fall, das auch einer dabei ist, der einem nicht liegt. Ich kann mich noch erinnern das mir die Geschichte mit den Wasserrechnungen beim ersten Lesen nicht so zugesagt hat. Ich habe mich sogar dabei ertappt, das ich die Kapitel übersprungen habe. Aber ich gebe der Sache beim zweiten Lesen natürlich nochmal eine Chance und fand das Telefongespräch mit der alten Dame gar nicht übel.

Wo wir bei Gespräch waren.... der Roman besteht zu 85% aus Dialogen. Beschreibungen sind Mangelware, aber das fällt nicht negativ aus. Hervorzuheben ist, das Brandman auf die unzähligen und nervigen “he said“ und “she said“ größtenteils verzichtet hat. Das hat mich bei den späteren Parker-Romanen abgeschreckt und ehrlicherweise auch den Lesefluss gestört. Dieser Roman ist der Beweis das man auch ohne die ganzen “said“ weiß, wer gerade mit wem spricht.

Die ersten Unterhaltungen zwischen Molly und Jesse gefielen mir recht gut. Molly kommt hier wieder freundlicher rüber wie im Debut von Brandman.

Suit scheint auch wieder eine größere Rolle zu spielen, was ich nur begrüßen kann.

Der Fall mit der Cassidy Göre wird auf alle Fälle auch witzig. Den habe ich noch gut im Gedächtnis. Gut gefiel mir auch die Referenz zu Hopalong Cassidy, Brandman scheint auch Western zu kennen. Man kann allein bei der Story schon erkennen, dass sich das ganze eher wie ein Film liest und es geht rasant weiter. Ich bin dabei und freue mich auf weitere Seiten. Bis Sonntag habe ich die 31 Kapitel gelesen.

 9 
 am: 13. März 2022, 15:32:41 
Begonnen von Seamus - Letzter Beitrag von Mr. Stepinfatchit
Ui, da bin ich aber gespannt schockiert

 10 
 am: 13. März 2022, 15:31:55 
Begonnen von Spenser - Letzter Beitrag von Mr. Stepinfatchit
Irgendwann muss selbst Binzer mal Glück haben und dann empfiehlt es sich in seiner Nähe zu sein fröhlich...

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