Facebook Link


Der Tod kommt schneller als das Geld (Death Trap) (UK, 1962)

Begonnen von filmfan, Aug 29, 2017, 21:03

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

filmfan

Regie: John Llewellyn Moxey, Drehbuch: John Roddick
Darsteller: Albert Lieven, Barbara Shelley, Barry Lineham, Richard Bird, Barbara Windsor u. v. a.

Jean Anscombes Schwester starb vor fünf Wochen. Am Tag vor dem Tod hat sie noch 7000 Pfund abgehoben. Aber was geschah mit dem Geld? Und war der Tod wirklich ein Selbstmord? Jean kommen berechtigte Zweifel. Alle Fäden laufen bei Paul Heinrik zusammen, einem dubiosen Geschäftemacher, der selbst von einigen Leuten erpresst wird...

Rating: (1 rating)

filmfan

Zunächst: unbedingt die Zusammenfassung in Joachims Wallace-Lexikon meiden, hier wird nämlich nicht nur (fast) jede Wendung im Film verraten, sondern auch gleich noch das Ende und die Auflösung!!

Der Tod kommt schneller als das Geld ist ein mittelmäßiger, fast belangloser Kriminalfilm, der vor allem durch die grandiose Darstellung des hervorragenden Albert Lieven in der Hauptrolle punktet. Lieven, hier in einem seiner insgesamt fünf Wallace-Einsätze agierend, ist als perfider Geschäftemacher zu sehen, dem Geld über alles geht. Regisseur Moxey, dem Wallace-Publikum natürlich auch nicht unbekannt, inszeniert recht passabel, jedoch will die Geschichte nicht so richtig spannend werden. Interessant ist lediglich die Frage, ob Heinrik lediglich das Geld der Toten an sich genommen hat, oder ob er sie auch noch ermordete. Relativ stark inszeniert und gut fotografiert ist jene Szene in der Mitte des Films, die auf einer einsamen, verregneten Landstraße spielt. Ansonsten hat der Film, dessen Titel im Original Death Trap (also "Todesfalle") lautet, nicht wirklich etwas Aufregendes zu bieten und verliert sich zwischendurch in Belanglosigkeiten.

Gerade mal noch so 2 von 5 Punkten :2sterne:
Mein Fazit: für Lieven-Fans sicherlich ein Muss, für Wallace-Fans nicht unbedingt eine Bereicherung.

The Saint

#2
In Deutschland kamen vier "Spielfilme" in die Kinos, die aus zwei Doppelfolgen der Reihe bestanden. Einer dieser Filme war Der Dolch im Rücken, der aus den Folgen Der Mörder fängt sich selbst (Flat Two) und Der Tod kam schneller als das Geld (Death Trap) bestand. Auch aus meiner Sicht nur mittelprächtig.



Dan Tanna Spenser

Muß zugeben den noch gar nicht zu kennen...scheitn aber auch wohl nicht ganz so toll zu sein, oder?

The Saint

Bei den meisten Wallace-Filme der Merton Park Serie habe ich bis zum Ende durchgehalten, so auch bei diesem. Allerdings finde ich die Reihe nur mäßig unterhaltsam. Archiviert habe ich mir nur die Filme The Clue Of The Silver Key, Man Detained, The Sinister Man und Never Back Losers und von den im Rahmen der 1969 im ZDF gesendeten Folgen der Edgar Wallace-Reihe Die Rechnung geht nicht auf und Ein gewisser Mr. Maddox. Bei den anderen Filmen reicht es, wenn man die einmal im Leben gesehen hat  ;)

Dan Tanna Spenser

Zitat von: The Saint in Mär 03, 2024, 23:00
Bei den anderen Filmen reicht es, wenn man die einmal im Leben gesehen hat  ;)

Kann ich mir gut vorstellen...so richtig spannend klingt der Inhalt hier auch nicht.