Facebook Link

Sheriff Cade (Cades County) (USA, 1971-1973) - mit Glenn Ford

Begonnen von Dan Tanna Spenser, Apr 23, 2010, 17:15

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Dan Tanna Spenser

24. Der Häuptling (The witness) selbstverfasst von Dan Tanna Spenser
ZitatDer Tierjäger Clive Hadfield wird zu Tode gehetzt und dann erwürgt. Zwei Männer, darunter der alte Apachen-Häuptling Taxkahe, beobachten die Tat. Taxkahe, mit Cade befreundet, will dennoch keine Aussage machen. Als der erste Zeute ermordet wird und auch Taxkahe nur knapp einen Mordanschlag entgeht, kommt dieser immer noch nicht zur Vernunft. Mit einem Trick von Cade, Taxkahe als Köder einzusetzen, will man den Mörder eine Falle stellen...

Besondere Gaststars des Serienfinales: Eric Braeden (Soap "Schatten der Leidenschaft") (als Karl Verboeck), Chief Dan George ("Strandpiraten") (als Häuptling Taxkahe)

Clive Hadfield war kein sonderlich sympathischer Mensch. Sein Hobby ist die Tierjagd, insbesondere diese zu vergiften und dann zu schlachten oder als Trophäen zu verwenden. Doch jemand drehte den Spiess jetzt um und jagte Hadfield wie ein Tier, um ihn, als er ihn eingeholt hatte, zu erwürgen. Cade und sein Team ermitteln, wer der Mörder war und stoßen dabei auf den weiteren Tierjäger Karl Verboeck, der auch nicht mehr symapthisch ist. Verboeck hatte eine offene Rechnung mit Hadfield, nicht nur, dass er ihn einige Male "seine" Tiere wegschoss, er hatte auch zwei seiner besten Jagdhunde ermordet. Häuptling Taxkahe und ein anderer mann beobachteten, wie Verboeck  seinen Widersacher zu Tode jagte und erwürgte.  Als Cade beide befragte, wollten beide nicht als Zeuge aussagen, obwohl Cade mit Taxkahe seit Jahren befreundet ist. Für Taxkahe  geht es gegen seine Relion, jemanden zu verraten. Als der eine Zeuge von verboeck ermordet wurde und auch Taxkahe fast auf dieselbe Art ein Anschlag verübt wurde, sieht Taxkahe  immer noch nicht ein und meinte nur "Wenn Manitu will, dass er mich tötet, dann ist das eben so..." Und wenn er dadurch andere auch töten muß, ist es Manitus Wille"     :rolleyes: :rolleyes:

Cade befragte Verboeck und machte auch keinen hehl daraus, ihn wissen zu lassen, dass er wußte, dass er der Mörder war - und er sagte auch noch "Zu schade, dass sie keinen Zeugen haben...oder Beweise!"

Nachdem Taxkahe soweit wieder genesen war, brachte Arlo ihn zu seiner Hütte zurück. Dort sass er und wartete, bis Verboeck  ihn holen kam. Cade rechnete damit und liess ihn bewachen. Verboeck kam wirklich und wollte Taxkahe den rest geben und Cade sprang ihn an und ein Kampf begann, den Cade für sich gewann.

:3sterne: für ein in meinen Augen nicht so gelungenes Serienfinale....

Dan Tanna Spenser

So, damit wäre mein ReWatch dieser serie nun auch endlich zuende, den ich 2014 begonnen hatte und letzte Woche nach 3 Jahren endlich weitergeführt habe. Nun steht auch der komplette Episodenführer in deutsch zur Serie, den ich geschrieben habe , sowie meine persönlichen Reviews zu den Folgen. ich hoffe, dass ich (und ja auch wbohm) für euch den Thread und die Serie nun interessant gemacht habe und euch die serie, für alle, die sie noch nicht kennen, etwas nähergebracht habe :)

Übrigens, ich habe das Gefühl, dass die beiden originaltitel von Folge 22 und 23 vertauscht wurden. Zwar steht überall das auch "so", bloß inhaltlich passt es genau andersherum besser. Die Bildfälscher-Folge wäre dann "The Fake" und die "Stromausfall-Folge" würde mit "Blackout" sicher besser passen....

Dan Tanna Spenser

Vielleicht für den einen oder anderen Fan zur Serie auch interessant. Hatte gestern erfahren, dass es in Deutschland auch einen Roman zur Serie gibt - und das beste: Zu dem Roman gibt es KEINE TV-Episode.  Werde ich mir auf jedenfall die Tage zu legen :)


Dan Tanna Spenser

Unser Mitglied The Saint hatte mich gebeten, diese wirklich tollen und interessanten Clippings (Zeitschriftenmaterial) hochzuladen :)
















































The Saint

#64
Die ersten 13 deutschen Folgen von Sheriff Cade liefen 1972/73 freitags im Wechsel mit Dan Oakland und fielen in die Zeit, ab der ich zunehmend regelmäßig meine heiß geliebten Krimiserien im Abendprogramm sehen durfte, die ich seit 1968 überwiegend nur in den Fernsehzeitungen verfolgen konnte.

Damals wie heute gefällt mir die Serie recht gut und zwar vor allem wegen ihrer Darsteller, insbesondere Glenn Ford als Sam Cade finde ich immer supercool. Ein bißchen komisch ist es schon, dass eine Serie mit einem Hollywood-Star es nur auf eine Staffel gebracht hat. Im Netz finden sich nur wenige Hintergrundinformationen dazu. Recht ausführlich ist der Artikel

https://televisionheaven.co.uk/reviews/cades-county

(Man kann den Artikel von Google ins Deutsche übersetzen lassen, aber von dem deutschen Kauderwelsch verstehe ich weniger als von dem englischen Originaltext).  :gaga:

In dem Artikel wird hervorgehoben, dass die Serie sich viel mit Themen der indigenen Bevölkerung auseinandersetzt, während es in den USA zu der Zeit Veränderungen bei Bürgerrechten und der Gleichberechtigung von Frauen und Minderheiten gab, die sowohl auf Zustimmung wie auf Widerstand stießen, so daß die Serie nicht so richtig populär wurde.

Wenn ich mir die 24 Episoden ansehe, habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass sie besondere politische Botschaften vermitteln. Vielmehr sehe ich ein Manko der Serie darin, dass sie nicht zuviel, sondern etwas zu wenig der regionalen Besonderheiten thematisiert. Es gibt zahlreiche Folgen, die das Leben in einer ländlichen Region darstellen, wie z.B. Der Boss der Bergwerksstadt, Der Graue Wolf, Der Häuptling, Das Lügennetz, Die Mustangfänger, der Zweiteiler Das Geständnis und einige andere.

Es gibt aber auch mehrere Folgen, deren Storys für jede andere Krimiserie hätten verfilmt werde können wie Der lange Arm der Mafia, Alte Liebe mordet nicht, Vandalismus, Tod eines unwichtigen Mannes und einige mehr. Diese Standardkrimis finde ich dank Glenn Ford zwar ganz nett, aber sie machen für mich innerhalb der Serie keinen rechten Sinn. Vielleicht ging das manchen Zuschauern damals ähnlich und der Serie gelang es nicht, eine eigene Marke zu entwickeln.

Sehr ansprechend finde ich jedenfalls den Charakter von Sam Cade: Ruhig, besonnen, erfahren, verantwortungsbewußt, menschlich und vor allem ... durch nichts und niemand von seinem Kurs abbringbar! Ich mag diese Helden, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz durchsetzen.  :D   

Aber auch das Team finde ich sehr sympthisch: Edgar Buchanan als J.J. Jackson, Taylor Lacher als Arlo Pritchard, Victor Campos als Rudy Davillo, Glenn Fords Sohn Peter als Laborexperte Pete, Betty Ann Carr als Betty Ann Sundown und Sandra Ego als Joannie Little Bird. Ich hätte gerne mehr von der Serie gesehen als die 24 Episoden.  ;)

The Saint

#65
1. Zwei alte Freunde / Homecoming    (US: 19.09.71    D: 15.12.72)      :4sterne:

Ein bißchen stört mich bei der Startfolge dieses "Gangster-Gedöns", das aus jeder anderen Serie stammen könnte.

Herausragend finde ich dagegen die Performance von Darren McGavin. Als Held, wie z.B. als Der Einzelgänger, kann ich nicht so viel mit ihm anfangen, aber seine Bösewicht-Darstellungen finde ich immer grandios: Scheinbar leutselig-harmlos und sympathisch, aber in Wirklichkeit hinterhältig und verschlagen!  :D 

Loretta Swit, kurze Zeit später berühmt als Major Margaret "Hot Lips" Houlihan in MASH, integriert die etwas fade Gangster-Story in die passende Kleinstadt-Atmosphäre.

Highlight ist der Showdown zwischen Cade und seinem alten Freund und jetzigen Auftragskiller Courtney Vernon und der Zuschauer lernt: Der Sheriff ist so zäh wie altes Sohlenleder.  :D












The Saint

#66
2. Der Boss der Bergwerksstadt / Company Town    (US: 26.09.71    D: 01.02.90)     :5sterne:

Diese Folge ist für mich die eindeutig beste: Actionhaltig, sehr spannend und Sam Cade fast allein gegen eine Übermacht. Gut gefällt mir auch Will Geer, später lieber Opa in Die Waltons, als Hurley Gaines, scheinheiliger und rücksichtsloser Besitzer der abgelegenen Bergwerksstadt. Lange fühlt er sich überlegen, bis ihm der Sheriff den Lauf seines Gewehrs gegen die Kehle drückt: "Sie sind ein harter Mann, Sam Cade." Ja, das ist er.  :D



The Saint

#67
3. Cade läuft in die Falle / Safe Deposit    (US: 03.10.71    D: 08.02.90)      :3,5 Sterne:

Die Folge hat zwar eine gewisse Dynamik, ist aber nicht so ganz nach meinem Geschmack. Mir gefällt es, wenn der "Held" die Handlung aktiv vorantreibt. Hier ist es aber so, dass Cade und Arlo von den Gangstern in eine Falle gelockt werden und erstmal zur Untätigkeit verdammt sind. Zwar versuchen sie, sich zu befreien und unternehmen einen Fluchtversuch, aber sie bestimmen nicht das Geschehen.

Parallel läuft der detailliert geplante Bankraub ab, der sich ebenfalls durch einen Großteil der Folge zieht. Martin Sheen gibt eine gute Performance als selbstsicherer Nachwuchs-Gangster, aber sowohl der Gefangenschafts- als auch der Raub-Part entwickeln sich ohne große Überraschungen. Dafür gibt's am Ende einen krachenden Showdown und die Bösen müssen einsehen, dass der geniale Plan doch schief gelaufen ist. Das hätte ich denen auch vorher sagen können ...  ;)




The Saint

4. Das Lügennetz / Crisscross    (US: 10.10.71    D: 12.01.73)      :4sterne:

Die Folge ist recht dynamisch und bietet einiges an Action, sowie mit James Gregory als Rancher einen markanten Gegenspieler für Sheriff Cade. Die Story um illegale Arbeiter und Drogenschmuggel passt auch ganz gut in die Umgebung.










The Saint

#69
5. Zwei Tage vor der Hinrichtung / Violent Echo    (US: 24.10.71    D: 15.02.90)]      :3,5 Sterne:

Eine recht ordentliche Folge, deren Spannung durch den Zeitdruck verstärkt wird. Allerdings ist Sheriff Cade nicht der erste Serienheld gewesen, der einen Unschuldigen im letzten Moment vor der Hinrichtung bewahrt. Von daher ist die Story nur mäßig originell.  ;)



The Saint

#70
6. Der Graue Wolf / Gray Wolf    (US: 31.10.71    D: 18.05.73)      :4sterne:

Diese Folge gehört für mich zu den besten, weil sie sehr gut in das Thema der Serie passt. Wie in dem oben schon mal eingefügten televisionheaven-Link wird die indigene Bevölkerung nicht klischeehaft, sondern differenziert dargestellt.

In dieser Episode steht der von Cameron Mitchell ("Onkel Buck" aus High Chaparral) eindrucksvoll gespielte Comanche Johnny Gray Wolf im Mittelpunkt, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, eiskalt über Leichen geht und früher sogar mal für Sheriff Cade als Hilfssheriff gearbeitet hat. Weitere Charaktere sind Chief Wild Horse, der Cade eine Sondererlaubnis erteilt, Gray Wolf in ein Gebiet zu verfolgen, das kein Weißer betreten darf, und der Fährtenleser Tom Running Man, der für den Flüchtigen Sympathien hegt und Cade nur widerwillig begleitet.

An der Story gefällt mir, dass sie nicht nur spannend ist, sondern dass sie sich mit dem Schauplatz auseinandersetzt und nicht auch in Los Angeles spielen könnte, wie das bei einigen anderen Folgen der Serie der Fall ist.










The Saint

7. Stirbt Madrid? / The Armageddon Contract    (US: 07.11.71    D: 22.02.90)      :3sterne:

Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie unterschiedlich Filme bewertet werden. Bei imdb gehört diese Folge zusammen mit Requiem für Miss Madrid mit dem Rating 7,8 zu den beiden besten Episoden der Serie.

Dan hat in seinem Post zu dieser Folge zahlreiche Beispiele aufgeführt, wie dilettantisch und dadurch auch unlogisch die angeblichen Topspione zu Werke gehen und dass die ganze Story keinen rechten Sinn ergibt.  :gaga:

Ich sehe das ähnlich. Es wird zwar leidlich spannend, weil unter Zeitdruck eine Katastrophe zu verhindern ist, aber viele Wendungen gibt es nicht und die Story ist ziemlich mager. Außerdem sieht die Perücke des Spions eher nach Karneval aus als nach einer geschickten Tarnung.  :D

Als weiteren Minuspunkt sehe ich es an, dass das Drehbuch für jede andere Polizei- oder Agentenserie hätte genutzt werden können und nichts mit der Serien-Location zu tun hat.

Ich sehe William Shatner als Gaststar immer recht gerne, darum gebe ich noch einen Stern mehr als Dan.  ;)



The Saint

8. Die Mustangfänger / The Mustangers    (US: 14.01.71    D: 01.03.90)      :3sterne:

Positiv finde ich an dieser Episode, dass die Story um die Mustangfänger zum Thema der Serie passt. Darüber hinaus gibt es mit George Maharis, John Quade und Charles Dierkop bekannte Gaststars, wobei mir vor allem wieder Brenda Scott am besten gefällt.  ;)

Allerdings ist die Folge für mich keine "Wohlfühl-Episode". Dass der junge Ehemann im Krankenhaus an seinen Verletzungen stirbt, kam für mich unerwartet und bürstete mich ein bißchen gegen den Strich. ???  Auch die raue Welt der Mustangfänger, in die Sheriff Cade undercover für kurze Zeit eintaucht, finde ich ungemütlich. Ich hätte es lieber etwas kuscheliger gehabt, aber die Wirklichkeit ist ja auch nicht immer kuschelig.  ;)



Browser-ID: smf (is_webkit)
Vorlagen: 6: index (default), TopicRatings (default), Display (default), GenericControls (default), smfhacks_templates/global-hf (default), smfhacks_templates/global-hf (default).
Untervorlagen: 8: init, html_above, body_above, global_hf_above, main, global_hf_below, body_below, html_below.
Sprachdateien: 14: index+Modifications.english (default), index+Modifications.german (default), TopicRatings.english (default), TopicRatings.german (default), QuickSpoiler/.english (default), QuickSpoiler/.german (default), Post.english (default), Post.german (default), Editor.english (default), Editor.german (default), Drafts.english (default), Drafts.german (default), QuickSpoiler/.english (default), QuickSpoiler/.german (default).
Stylesheets: 6: index.css, attachments.css, topicratings.css, quick_spoiler.css, jquery.sceditor.css, responsive.css.
Aufgerufene Hooks: 576 (zeigen)
Instanzen erstellt: 1 (zeigen)
inkludierte Dateien:45 - 1479KB. (zeigen)
Speicherverbrauch: 6652KB.
Token: post-login.
Abfragen verwendet: 18

[Zeige Abfragen]