NOSTALGIE CRIME BOARD
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Autor Thema: Der Kommissar (1968 - 1976)  (Gelesen 12276 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
The Saint
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« Antworten #90 am: 27. März 2026, 17:03:26 »

72. Drei Brüder     26.04.74

Diesmal eine Folge ohne viel Herzschmerz, sondern mit einem kniffligen Problem. Einer von drei Brüdern muss ein Mörder sein, aber alle geben sich gegenseitig ein Alibi. Der Wortführer der drei wird von Horst Frank gewohnt raubtierhaft gespielt. Normalerweise stellt Frank immer den Schurken dar, aber das wäre für den Zuschauer zu offensichtlich - oder ist er es gerade deswegen doch?  Grinsen


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« Antworten #91 am: 27. März 2026, 18:01:57 »

73. Tod eines Landstreichers     24.05.74

Diesmal klärt der Kommissar einen Kriminalfall, der gar keiner ist.  zwinkern



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« Antworten #92 am: 27. März 2026, 18:13:36 »

74. Mit den Augen eines Mörders     28.06.74

Ein biederer Bürger wird zum Mörder, weil er sich für einen Moment nicht unter Kontrolle hat. Zum Glück passiert das in der Realität etwas seltener als in den Reinecker-Drehbüchern.  zwinkern




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« Antworten #93 am: 27. März 2026, 18:55:43 »

75. Im Jagdhaus     12.07.74

Achja, die Probleme der Upper-Class. Man könnte meinen, Herbert Reinecker hätte das Drehbuch gemeinsam mit Rosamunde Pilcher geschrieben.  zwinkern



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« Antworten #94 am: 27. März 2026, 19:14:42 »

76. Sein letzter Coup     26.07.74

Für eine Weile verläßt der Kommissar die Welt der Psychodramen und wendet sich wieder ganz "normalen" Verbrechern und Mördern zu.

Einen Gastauftritt hat die amerikanische Sängerin Donna Hightower. Ihr wohl bekanntester Hit war 1971 This World Today is a Mess. Und was sollen wir dann heutzutage sagen?  Grinsen

Eva Pflug spielt diesmal ungewohnterweise eine Garderobiere. Sonst wurde sie meist als "Frau von Welt" besetzt oder sie nervte als Sicherheitsheitoffizier Tamara Jagellovsk Commander McLane von der Orionzwinkern







« Letzte Änderung: 17. April 2026, 23:06:05 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #95 am: 27. März 2026, 19:39:19 »

77. Ohne auf Wiedersehen zu sagen     09.08.74

Mich würde mal die Kriminalstatistik von München aus den 70er Jahren interessieren. Zumindest beim Kommissar reisen reihenweise junge Mädchen vom Lande nach München und segnen dort ziemlich abrupt das Zeitliche. Auf Anhieb fallen mir die Folgen Ein Mädchen meldet sich nicht mehr, Grauroter Morgen und Spur von kleinen Füßen ein und hier ist es erneut so.  Huch

Heinz Reincke spielt wieder sehr intensiv als Vater eines weiteren in München vermissten Mädchens.

Spoiler  :
Etwas eigenwillig ist die Kampfszene, in der der Fiesling "Herr Bender" einen Studenten verprügelt. Er behält eindeutig die Oberhand, ist dann aber für einen Moment abgelenkt und geht durch einen einzigen Schlag des plötzlich wieder aufstehenden Studenten in die Knie. So brauchen Kommissar Keller und seine Mannen den Burschen nur noch aufzusammeln.  Happy








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« Antworten #96 am: 27. März 2026, 20:51:14 »

78. Schwierigkeiten eines Außenseiters     30.08.74

"Seewolf" Raimund Harmstorf darf hier wieder mal mit den Muskeln spielen.  zwinkern



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« Antworten #97 am: 27. März 2026, 21:22:55 »

79. Jähes Ende einer interessanten Beziehung     27.09.74

Nach drei Krimis gibt es diesmal wieder ein Psycho-Drama aus Reineckers Moralkiste. Der Mörder entpuppt sich als selbstgerechter Mensch, der "sein Leben in Einklang gebracht hat mit Anstand und Moral, die schließlich verteidigt werden müssen!"   zum Kotzen  Wie gewohnt nimmt der Kommissar diese Erklärung kommentarlos hin wie jemand mit viel Lebenserfahrung und dessen Beruf es ist, den "Müll" wegzuräumen.  Hinterlistig

Die Schlussszene hat zwar eine starke Wirkung, ist aber wie in Der Tennisplatz meines Erachtens zu plakativ und eindimensional. Mir gefallen Drehbücher besser, in denen die Charaktere vielschichtiger dargestellt werden, denn das reale Leben ist meist auch viel mehr als nur Schwarz oder Weiß.  zwinkern



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« Antworten #98 am: 29. März 2026, 09:34:39 »

80. Der Segelbootmord     25.10.74

Der Anfang der Folge wird begleitet von romantisch-verträumter Musik von Beethovens Für Elise, als der gediegene ältere Dr. Reger mit seiner jungen neuen Frau Alexa am Starnberger See eintrifft, wo er sie seinem im Edel-Internat lebenden Sohn Hans vorstellen möchte. Obwohl sie so lieb, nett, verständnisvoll und hübsch ist, möchte Hans sie aber nicht sehen. Immer noch von Beethovens Musik umschmeichelt beginnt Alexa einen Segelboot-Trip, der mit einem vermeintlichen Unglück endet. Erwin, der inzwischen schon etwas erfahrene neue Mitarbeiter des Kommissars, nimmt die Vermutungen des frisch gebackenen Witwers ernst, dass der Tod durch Ertrinken auch ein Mord gewesen sein könnte.

Nach langen Diskussionen mit Sohn und erster Frau entdeckt der Kommissar schließlich, dass es es sich tatsächlich um ein heimtückisches Verbrechen handelt, das etwas unbeabsichtigt zu einem Totschlag geführt hat. Das Motiv ist meines Erachtens etwas "far-fetched", weit hergeholt  zwinkern, aber der Moralist würde am Ende sagen: "So etwas passiert halt, wenn sich ältere Männer plötzlich wie Teenager benehmen und ihre Frauen verlassen."  Hinterlistig


« Letzte Änderung: 29. März 2026, 10:36:07 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #99 am: 29. März 2026, 09:49:17 »

81. Der Liebespaarmörder     29.11.74

Diese Folge ist mir noch gut in Erinnerung, weil mir im zarten Alter von 15 Jahren Reineckers Schreibstil schon sehr bewußt war. Nachdem ich die (etwas ausführlichere) Filmbeschreibung in der Fernsehzeitung gelesen hatte, tippte ich auf einen bestimmten Täter, dessen Motiv allerdings in keiner Weise angedeutet wurde. Zum Ende der Folge schien es, als wenn ich auf einem völlig falschen Dampfer gewesen wäre, aber kurz vor Schluss bekommt die Geschichte noch eine Wendung und es war genauso, wie ich es erwartet hatte.  Grinsen


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« Antworten #100 am: 29. März 2026, 10:33:07 »

82. Traumbilder     27.12.74

Auch in dieser Folge geht es um ein menschliches Schicksal, aber es kommen auch böse Buben zum Einsatz, die für Spannung sorgen. Gut gefällt mir Paul Hubschmid, der in der Vergangenheit schon mit dem Tiger von Eschnapur gekämpft hatte, als aalglatter Drogenhändler.  Hinterlistig

Gleich zu Beginn wird der Kommissar bei einer Schießerei durch Querschläger verwundet, muss im Krankenhaus das Bett hüten und auch in der nächsten Folge ist er noch damit beschäftigt, seine Verletzung auszukurieren. Meines Wissens war dies das erste Mal, dass in einer Serie, die ansonsten nur in sich abgeschlossene Handlungen zeigt, ein Erzählstrang fortgeführt wurde. Inzwischen ist die horizontale Erzählweise ein wesentlicher Bestandteil der meisten Serien. Bei den Zuschauern entsteht dadurch der Eindruck, dass sie an dem Lebem anderer teilhaben können, obwohl es tatsächlich nur fiktive Personen sind.  zwinkern

Durch Zufall habe ich gerade eine Fan-Seite zu Der Kommissar entdeckt, die sehr viele und ausführliche Informationen zu der Serie beinhaltet. Bzgl. Traumbilder findet sich dort der Hinweis, dass die Folge lange vom ZDF gesperrt war, weil der Wirt eines französischen Restaurants sie als geschäftsschädigend bezeichnet hatte.  ich werde verrückt

https://www.kommissar-keller.de/

Insbesondere in den 70ern kam es häufig vor, dass sich Angehörige einer bestimmten Berufs- oder sonstigen Gruppe beschwerten, wenn in einem Krimi einer der ihren als Täter entlarvt wurde. Als z.B. in der Tatort-Folge Tote brauchen keine Wohnung von 1973 das Thema Entmietung und Gentrifizierung behandelt wurde, beklagten einige Personen, die sich angegriffen (oder entlarvt) fühlten über die Darstellung, so dass der "verantwortungsbewußte" Bayerische Rundfunk die Episode für Jahrzehnte in den Giftschrank sperrte.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich inzwischen in Rente bin und in einigen Kommissar-Folgen die Untaten von Rentnern begangen werden. Ich werde jetzt erstmal einen Brief ans ZDF aufsetzen ...  Grinsen
 




« Letzte Änderung: 29. März 2026, 15:50:00 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #101 am: 29. März 2026, 16:35:46 »

83. Das goldene Pflaster     10.01.75

Diese Episode fand ich 1975 gut gelungen und spannend. Sie ist bis heute im "Giftschrank" verschwunden, weil der türkische Staat sich damals darüber beschwert hatte, dass einer der Täter ein türkischer Botschaftsangehöriger ist. Vor einiger Zeit war die Folge mal auf Youtube zu sehen, d.h. jemand hat sie noch.  zwinkern

In einer Szene sitzt der Kommissar in einem Park und liest einen Krimi: Ron Goulart - Einsam nur ins letzte Bett. Von Goulart habe ich bisher noch nie etwas gehört, obwohl er über 180 Bücher veröffentlicht haben soll. Gebraucht gibt es den Krimi auch heute noch zu kaufen. Wenn der Kommissar den schon gelesen hat, dann muss er ja gut sein ...  Grinsen







« Letzte Änderung: 29. März 2026, 16:42:19 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #102 am: 29. März 2026, 17:17:36 »

84. Am Rande der Ereignisse     31.01.75

In dieser Folge hat Maria Schell ihren dritten Kommissar-Auftritt. Die Story ist ein solider Krimi mit etwas Spannung, aber meines Erachtens nicht besonders bemerkenswert.


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« Antworten #103 am: 29. März 2026, 17:25:06 »

85. Warum es ein Fehler war, Beckmann zu erschießen     14.02.75

Ähnlich wie die vorangegangene Folge ganz nett und routiniert, aber kein großer Wurf.


 
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« Antworten #104 am: 29. März 2026, 17:43:59 »

86. Ein Mord auf dem Lande     14.03.75

Nach einigen "echten" Krimifolgen jetzt wieder ein typischer Reinecker: Es geht um nette Menschen, die sich nicht so richtig wehren können und zwei ekelhafte "Kotzbrocken", die von Walter Sedlmayr und Werner Kreindl gespielt werden. Da möchte man am liebsten in den Bildschirm springen und die beiden Herren vermöbeln.  Megasauer   Kein Wunder, dass es zu Mord und Totschlag kommt ...  Hinterlistig



« Letzte Änderung: 29. März 2026, 17:45:54 von The Saint » Gespeichert
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