NOSTALGIE CRIME BOARD
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Autor Thema: Tatort - Schimanski (1981-1992 ; 1997 - 2015)  (Gelesen 21526 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
The Saint
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« Antworten #45 am: 25. Februar 2025, 21:47:53 »

2. (Tatort Episode 131) Grenzgänger     13.12.81

Die Story ist zwar recht interessant und diesmal hat Götz George mit Günther Maria Halmer einen markanten Gegenspieler, aber die Folge spricht mich trotzdem nicht an.


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« Antworten #46 am: 25. Februar 2025, 22:10:13 »

3. (Tatort Episode 134) Der unsichtbare Gegner     07.03.82    Sehr guter Film/Serie

Als ich diese Folge 1982 zum ersten Mal sah, konnte ich mich noch nicht so ganz daran gewöhnen, dass sie in einem eher schäbigen Milieu spielt, während zu der Zeit Derrick und Der Alte bevorzugt in Villen ermittelten.  laut lachen  Darüber hinaus ist die Story recht verwickelt und beim ersten Mal begriff ich noch nicht ganz, wer da wen umbringt.  Unentschlossen  Beim zweiten Anschauen wurde mir das schon etwas klarer und inzwischen gehört dieser Fall zu meinen Lieblingsfolgen. Außerdem hat Chiem van Houweninge seinen ersten Auftritt als "Hänschen". Mit seinem niederländischen Dialekt wurde er zu einem wesentlichen Mitglied des Teams. Schimmi behandelt ihn zwar oft nicht so besonders wertschätzend, bekommt dann aber gleich einen ironischen und treffsicheren Spruch zurück.  Grinsen

Spoiler  :
Ausgesprochen gut gefällt mir auch Reinhard Glemnitz, den Zuschauern bekannt als "scharfer Hund" im Team von "Kommissar" Erik Ode, der hier einen vormals "braven Bürger" spielt, der sich zu einem äußerst geschickten und eiskalten Berufsverbrecher entwickelt hat und Schimanski ans Leder will. Gut in Erinnerung geblieben sind mir seine genüßlichen Drohungen: "Heute wirst du bestraft, Schmuddelkommissar!"  Hinterlistig

« Letzte Änderung: 26. Februar 2025, 09:13:49 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #47 am: 26. Februar 2025, 09:13:28 »

4. (Tatort Episode 138) Das Mädchen auf der Treppe     27.06.82

Viel Beachtung erhielt die Performance der damals 19jährigen Jung-Darstellerin Anja Jaenicke, die neben "Schwergewichten" wie Günter Lamprecht und Jörg Hube spielte.

Darüber hinaus gibt es zum ersten Mal den stimmungsvollen Soundtrack der Band Tangerine Dream, einer Vorreiterin der Elektronischen Musik mit einem sehr individuellen Stil.

Außerdem kann man Götz George in einer Szene ganz ungewohnt im Smoking bewundern.  zwinkern






« Letzte Änderung: 28. Januar 2026, 18:01:08 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #48 am: 26. Februar 2025, 09:58:57 »

5. (Tatort Episode 143) Kuscheltiere     12.12.82      Geniale/r Film/Serie

In dieser Folge spielt Chiem van Houweninge nicht "nur" Hänschen, sondern hat auch das herausragende Drehbuch geschrieben mit einer Mischung aus Krimi, Drama, Humor und einem Schuß Melancholie.

Neben dem bunten Lokalkolorit von Amsterdam sind mir zahlreiche Momente in Erinnerung geblieben, z.B. wenn Thanner versucht, auf traditionelle Art einen Matjes zu essen.  laut lachen

Um Kinderhändler zu überführen, arbeitet Schimanski mit einer chamanten und attraktiven Amsterdamer Kollegin zusammen. Beide verstehen sich gut, aber als er sie auf seine etwas plumpe Art fragt, ob sie Lust auf ein außerdienstliches Abenteuer hat, erhält er doch einen Korb.  Grinsen

Und dann gibt Chiem van Houweninge den deutschen Zuschauern noch einen coolen Spruch mit. Als Schimmi irgendetwas Lästerliches über die Niederländer sagt, antwortet Hänschen "Ich habe auch nie verstanden, warum die Deutschen damals in Holland einmarschiert sind ..."  zwinkern

https://de.wikipedia.org/wiki/Chiem_van_Houweninge








« Letzte Änderung: 26. Februar 2025, 10:10:24 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #49 am: 24. Januar 2026, 08:07:17 »

6. (Tatort Episode 146) Miriam     03.04.83      3,5 Sterne

Diese Episode ist nicht ganz so eindrucksvoll wie ihr Vorgänger Kuscheltiere, aber mir gefällt sie trotzdem gut, vor allem wegen Paul Albert Krumm. Wie in Wikipedia zutreffend beschrieben, spielte er oft "zwielichtige, schwierige Charaktere, die etwas zu verbergen haben". Ab Anfang der 70er Jahre litt er an einer Herzkrankheit und musste längere Zeit pausieren.

Reizvoll an dieser Folge ist auch das Katz- und Mausspiel zwischen Schimanski und der von Sunnyi Melles dargestellten Miriam. Anfänglich originell ist ebenfalls, dass der oberkorrekte Thanner von seiner Ehefrau Sylvia an die Luft gesetzt wird und "vorübergehend" bei Schimanski eingezogen ist, wo sich das "häusliche Leben" wie in der Serie Männerwirtschaft mit Tony Randall und Jack Klugman als Felix und Oscar entwickelt.  laut lachen  Diese Nebenstory zieht sich durch einige weitere Folgen, wird dann aber auch ein bißchen nervig.  ich werde verrückt

Der Fall selbst ist etwas ungewöhnlich und erinnert mich an die Kriminalromane von Ross Macdonald, in denen sein Held Lew Archer oft mörderischen Familiengeschichten auf die Spur kommt.








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« Antworten #50 am: 24. Januar 2026, 10:01:19 »

7. (Tatort Episode 156) Kielwasser     25.03.84      Sehr guter Film/Serie

Nach Miriam mussten die Zuschauer auf das nächste Schimanksi-Abenteuer ein Jahr warten, in dem es diesmal um Umweltkriminalität geht. Zum ersten Mal wurde das Thema im Tatort 1974 aufgegriffen, als der von Walter Richter gespielte Hamburger Hauptkommissar Trimmel sich mit illegal entsorgten Giftfässern beschäftigen musste. In dieser Folge werden Schimanski und Thanner mit dem für sie eher ungewöhnlichen Thema der Verklappung von Giftstoffen in den Rhein konfrontiert.

Interessant ist, wie sich das Thema Umwelt im Laufe von 40 Jahren verändert hat. Damals ging es vor allem um Umweltverschmutzung und Bedrohung unseres unmittelbaren Lebensraums durch Giftstoffe enthaltende Gewässer oder schadstoffbelastete Luft. Diese Probleme bekam man einigermaßen in den Griff, während heutzutage der "ein paar Ebenen" höher angesiedelte Klimawandel ein allgegenwärtiges Thema ist, der je nach politischer Ausrichtung unumkehrbar fortgeschritten bis gar nicht vorhanden ist. Da hatte es Schimanski in seinem "Früh-Öko-Krimi" noch mit einem vergleichsweise einfachen Fall zu tun.

Ich finde die Folge gut gelungen, als Video archiviert habe ich sie aber trotzdem nicht. Irgendwie ist mir das Ende zu traurig-trist.  Traurig








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« Antworten #51 am: 24. Januar 2026, 10:47:26 »

8. (Tatort Episode 159) Zweierlei Blut     22.07.84      Sehr guter Film/Serie

In dieser Folge dreht sich alles um den "König Fussball", einem wesentlichen Bestandteil des Ruhrgebiets-Lebens mit seinen zahlreichen Vereinen. Wie zu erwarten folgte auch prompt der übliche Medien-Krawall.  Grinsen  Vielen Schimanski-Fans wird wahrscheinlich seine "Nacktszene" in Erinnerung geblieben sein, als er sich unbekleidet auf dem Spielfeld eines Stadions wiederfindet.  laut lachen

Interessamt ist auch der Auftritt des jungen Dietmar Bär als trinkfestem Fußball-Fan. Anschließend dauerte es noch 13 Jahre, bis er als Freddy Schenk 1997 im Kölner Tatort zum ersten Mal für Recht, Ordnung und Tumult sorgen konnte.  Happy 








« Letzte Änderung: 24. Januar 2026, 10:52:51 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #52 am: 24. Januar 2026, 11:12:28 »

9. (Tatort Episode 164) Rechnung ohne Wirt     09.12.84      Guter Film/Serie

Die Folge ist zwar ganz solide gemacht, ist mir aber weder von der Handlung noch von den Charakteren her in markanter Erinnerung.






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« Antworten #53 am: 24. Januar 2026, 12:40:27 »

10. (Tatort Episode 167) Doppelspiel     31.03.85      Sehr guter Film/Serie

In den meisten Schimanski-Fällen spielen Frauen eine zentrale Rolle. Diesmal bereitet ihm Angelika Bartsch einiges Kopfzerbrechen.  Grinsen

Als dämonisch wirkender Sektenführer Gassmann ist Franz Buchrieser zu sehen. In den 70er Jahren war er einer der drei Kottan-Darsteller in der kultig-klamottigen "Krimi"-Serie Kottan ermittelt, der mir von den dreien am besten gefällt.

Auch in dieser Folge gibt es natürlich wieder einiges an Trouble und Action.  Grinsen








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« Antworten #54 am: 24. Januar 2026, 18:16:15 »

11. (Tatort Episode 171) Das Haus im Wald     18.08.85      Sehr guter Film/Serie

Die Folge hat ein bißchen was von einem Western, nur ohne Pferde ...  Grinsen  Unser Held Schimi bekommt es ähnlich wie Roger Moores Simon Templar zunehmend mit attraktiven Frauen zu tun, die ihn in spannende Abenteuer verwickeln. Diesmal ist es Christiane Lemm als die etwas mysteriöse junge Ulla, durch die er in einem abgelegenen Haus in einen regelrechten Belagerungszustand gerät. Ich glaube, die Folge ist relativ selten wiederholt worden und ein Kommentar bei TV-Spielfilm lautete einmal "Nein, kein Glanzlicht der Reihe - dafür ist der Krimi zu unglaubwürdig und zu bleihaltig geraten." Zur Zeit dieses Kommentars gab es wahrscheinlich noch keine Tatorte mit Ulrich Tukur als Felix Murot ...  Grinsen  Heutzutage habe ich bei fast jedem Tatort das Gefühl, dass man keine Krimis im klassischen Sinne mehr zeigen will, sondern Experimente oder Extremfälle mit Charakteren, die überwiegend eine oder ganz viele Schrauben locker haben. Im Vergleich dazu sind Schimanskis "Grenzüberschreitungen" eher brav gewesen.  zwinkern

Darüber hinaus weist die Folge einige interessante Gastdarsteller auf. Dominic Raacke ist hier noch ein pazifistisch eingestellter junger Mann. Einige Jahre später wurde er als Berliner Tatort Kommissar Till Ritter zum Großstadt-Macho mit Cowboy-Stiefeln.  Grinsen

Gut gefällt mir auch Andras Fricsay als unberechenbarer und leicht durchgeknallter Anführer einer Drogendealer-Bande und Rolf Zacher spielt wieder mal in seinem ganz persönlichen Stil.  zwinkern






« Letzte Änderung: 24. Januar 2026, 18:18:06 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #55 am: 24. Januar 2026, 19:09:21 »

12. (Tatort Episode 180) Der Tausch     13.04.86      Sehr guter Film/Serie

Die Zeiten von Kollege Thanner als nervigem Untermieter und "Haushälterin" sind vorbei und Schimanski kann sich ganz seiner neuen Freundin widmen, dem Fotomodell Veronique, gespielt von der Belgierin Yolande Gilot. Natürlich hält die Idylle nicht lange und finstere Schurken entführen Veroniques kleinen Sohn, um mit ihm einen inhaftierten Physiker freizupressen. Wie immer sorgt Schimi in Rambo-Manier dafür, dass alles wieder in Ordnung kommt.  zwinkern






« Letzte Änderung: 25. Januar 2026, 20:39:26 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #56 am: 24. Januar 2026, 19:59:38 »

13. (Tatort Episode 184) Schwarzes Wochenende     10.08.86      3,5 Sterne

Bei Wiederholungen wird diese Episode um die tödliche Fehde zweier Familien immer als sehr gut bewertet, verbunden mit dem Hinweis, dass dies der erste Tatort-Beitrag von Dominic Graf als Drehbuchautor und Regisseur war. Manchmal frage ich mich, wie die Bewertungen wohl wären, wenn die Folge nicht von Graf geschrieben und inszeniert worden wäre. Die meisten Schimanski-Geschichten sind für mich sehr individuell und unverwechselbar. Bei dieser und bei Rechnung ohne Wirt vergesse ich den Inhalt immer wieder. In Erinnerung bleibt mir nur, dass es reichlich Action und mehrere Leichen gibt. Aber vielleicht ist die Episode doch große Kunst und ich habe es noch gar nicht gemerkt ...  zwinkern

Einer der Gastdarsteller ist Siegfried Wischnewski in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle. In den 60er und 70er Jahren war er gefühlt jede Woche in einem anderen Fernsehspiel zu sehen. Außerdem ist Dieter Pfaff in einer frühen Rolle mit dabei.







« Letzte Änderung: 25. Januar 2026, 20:40:13 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #57 am: 24. Januar 2026, 20:25:54 »

14. (Tatort Episode 188) Freunde     28.12.86      Sehr guter Film/Serie

Diese Folge ist mal wieder etwas ganz Besonders, in der Götz George und Klaus Wennemann als Gegenspieler auftreten. Wennemann war der Sohn eines Bergmanns aus dem Ruhrgebiet und zu der Zeit sehr populär als ebenfalls unkonventioneller Ermittler Hannes Faber in der Vorabendserie Der Fahnder, die es von 1984 bis 1993 auf 91 Folgen brachte. In dieser Serie hatte der auch im Ruhrgebiet geborene Dieter Pfaff, der in der vorangegangenen Episode Schwarzes Wochenende mitspielte, eine feste Rolle.

Jedenfalls hat Schimi in seinem alten Kumpan Frieder einen ebenbürtigen Gegener und es ist bis zum Schluß nicht abzusehen, wer die Oberhand behalten wird.  Grinsen






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