NOSTALGIE CRIME BOARD
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Autor Thema: Der Kommissar (1968 - 1976)  (Gelesen 12273 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
The Saint
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« Antworten #105 am: 29. März 2026, 18:00:19 »

87. Der Mord an Dr. Winter     25.04.75

Auch diese Folge ist wieder ein Psycho-Drama. Bei der Wiederholung in 1982 gefiel sie mir ganz gut, aber an Details kann ich mich nicht mehr erinnern. Weil es seinerzeit eine Auseinandersetzung zwischen dem ZDF und dem Regisseur Johannes Schaaf gab, darf die Episode zwar im Fernsehen wiederholt, aber nicht anderweitig veröffentlicht werden. Da Johannes Schaaf inzwischen verstorben ist, wird sich daran wohl auch nicht mehr viel ändern.


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« Antworten #106 am: 30. März 2026, 08:42:29 »

88. Die Kusine     23.05.75

Ein fieser Möpp macht sich ein junges Mädchen hörig und setzt sie als Lockvogel für Raubmorde ein. Zum Ende soll sie sogar noch Selbstmord begehen, damit sie nicht als Belastungszeugin gegen ihn aussagen kann.  Hinterlistig  Glücklicherweise siegt bei Herbert Reinecker fast immer die Gerechtigkeit ...  Grinsen









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« Antworten #107 am: 30. März 2026, 09:09:04 »

89. Sturz aus großer Höhe     20.06.75

Ein solider Krimi mit dem Filmschauspieler Walter Giller. Zu seinen besten Rollen gehört die des Rudi Kleinschmidt in dem 1959 entstandenen Film Rosen für den Staatsanwalt, für die er zusammen mit Regisseur und Drehbuchautor den Bundesfilmpreis erhielt.






« Letzte Änderung: 30. März 2026, 10:42:05 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #108 am: 30. März 2026, 09:29:52 »

90. Noch zehn Minuten zu leben     25.07.75

Diesmal gibt es ähnlich wie in Anonymer Anruf und Das Komplott ein Krimi-Rätsel, wie die Tat ausgeführt wurde. Ansonsten gibt es nichts Besonderes an dieser Folge.




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« Antworten #109 am: 30. März 2026, 09:52:19 »

91. Tod des Apothekers     05.09.75

Eine Merkmal vieler Kommissar-Folgen sind Charaktere, die sich etwas weltfremd und eigenwillig verhalten. Diesmal ist es Josef Meinrad als Apotheker Lahuser und es ist die letzte Folge dieser Art. Bei Derrick hat sich Reinecker mit sonderbaren Charakteren aber wieder ausgetobt ...  zwinkern


« Letzte Änderung: 30. März 2026, 10:42:48 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #110 am: 30. März 2026, 10:19:01 »

92. Fährt der Zug nach Italien?     26.09.75

Insbensondere durch Derrick verbindet man mit Herbert Reinecker zahllose "Villenmorde" und Schilderungen moralischer Untiefen der Upper Class. Beim Kommissar spielen viele Episoden aber auch im nicht ganz so sonnigen Teil der Gesellschaft und diese Folge ist das letzte Sozialdrama der Serie.

Unter den Darstellern sind die Geschwister Anne und David Bennent (Die Blechtrommel), die auch im Film ein Geschwisterpaar spielen.


« Letzte Änderung: 30. März 2026, 17:13:31 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #111 am: 30. März 2026, 10:40:20 »

93. Ein Playboy segnet das Zeitliche     24.10.75

Wenn ich damals Programmkoordinator gewesen wäre, hätte ich diese Folge als Abschlussepisode gewählt, denn sie beinhaltet alles, was die besten Kommissar-Folgen ausmacht: Eine gute Krimihandlung ohne Schmalz und eine mit Helmut Lohner prominent besetzte interessante Charakterstudie. Die vier noch folgenden Fälle finde ich ganz okay, aber meines Erachtens sind sie eher Durchschnitts-Krimis.









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« Antworten #112 am: 30. März 2026, 11:24:55 »

94. Mord nach der Uhr     21.11.75

Auf der Seite kommissar-keller.de finden sich bei zahlreichen Folgen im "inoffiziellen Teil" Zeitungsartikel aus dem Hamburger Abendblatt. Zu dieser Episode wird ein "Drama" geschildert. Die aktuelle Kommissar-Folge wurde parallel zum zweiten Teil des Krimi-Dreiteilers Der Strick um den Hals in der ARD ausgestrahlt.  Schockiert  Ein "Problem", von dem die Zuschauer nach Erfindung des Video-Recorders allmählich erlöst wurden und das die heutige Streaming-Generation wahrscheinlich überhaupt nicht mehr verstehen würde.  zwinkern

Bemerkenswert finde ich an diesem "Drama" zwei Aspekte. Zum einen die Aussage des damaligen stellvertretenden Programmdirektors und Chefs der Programmplanung beim WDR, dass "der Freitag nun einmal einer der im Programmschema festgelegten Fernsehspieltermine" sei. Außerdem hielt er es für "durchaus positiv, wenn der Zuschauer vor die Entscheidung gestellt wird, was er sich ansehen will."

Das ist eine der für öffentlich-rechtliche Sendeanstalten typischen hochherrschaftlichen Aussagen - und meistens wurden sie von "Herren" getätigt - für die ich sie immer noch teeren und federn könnte.  Grinsen  Allerdings muss man der Fairness halber sagen, dass auch noch in der heutigen Zeit bei vielen Themen das "Schema" deutlich wichtiger ist als der gesunde Menschenverstand.  zwinkern

Der andere Aspekt ist, wie furchtbar es für viele Zuschauer war, wenn sie bestimmte Sendungen nicht sehen konnten. (In meinem damaligen Krimiwahn schließe ich mich bei dieser Gruppe durchaus mit ein  Grinsen). Aber auch heute scheinen Inhalte insbesondere trivialer Fernsehsendungen häufig mehr Bedeutung zu haben als die Realität.  zwinkern



« Letzte Änderung: 30. März 2026, 11:30:14 von The Saint » Gespeichert
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« Antworten #113 am: 30. März 2026, 11:38:47 »

95. Eine Grenzüberschreitung     19.12.75

Inhaltlich ist die Episode für mich nichts Besonderes und keine "Grenzüberschreitung".  zwinkern  Ungewöhnlich ist, dass Claus Biederstaedt sowohl für diese Folge als auch für die nächste besetzt wurde.


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« Antworten #114 am: 30. März 2026, 12:23:56 »

96. Der Held des Tages     02.01.76

Einer der Darsteller ist Burkhard Driest, dessen Lebenslauf sich spannender als manche Kommissar Folge liest.  zwinkern  Zum Ende seines Jura-Studiums überfiel er eine Bank, saß einige Jahre im Gefängnis und wurde durch seinen Roman Die Verrohung des Franz Blum bekannt. Darüber hinaus arbeitete er als Schauspieler, Regisseur, Autor, Maler und Produzent. Legendär ist auch sein Auftritt in Dietmar Schönherrs Talk Show Je später der Abend, in der es vor der Kamera zu einem Flirt zwischen ihm und Romy Schneider kam.  zwinkern


 
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« Antworten #115 am: 30. März 2026, 17:10:40 »

97. Tod im Transit     30.01.76

Am vorletzten Januartag 1976 war es dann soweit. Nachfolger Stephan Derrick hatte in bisher 16 Folgen schon bewiesen, dass er die Mörder Münchens in Schach halten konnte, so dass Kommissar Keller in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen konnte. In dem letzten Programmhinweis ganz unten steht "Zum Schluß wird's nochmal richtig spannend". Ja, das stimmt. Es geht um böse Gangster und erst Walter und am Ende auch noch der Kommissar selbst geraten in Lebensgefahr, aber zum Glück ist Robert ein sicherer Pistolenschütze und es geht alles noch mal gut aus.  Grinsen

Als letztes Jahr die von mir sehr geschätzte Krimiserie Der Staatsanwalt mit Rainer Hunold zu Ende ging, meinte der Drehbuchautor oder wer ihn damit beauftragt hatte, den Titelhelden in einer völlig schwachsinnigen Szene erschießen zu lassen. Ich weiß, es ist nur ein Film, aber was bezwecken die Produzenten damit, wenn die vom Publikum geliebten Hauptfiguren am Ende abgemurkst werden? Will man dem Zuschauer den Abschied und das Vergnügen noch einmal so richtig schön versauen? Oder ist man heutzutage der Meinung, dass ein Krimi nur dann gut ist, wenn er eine extrem düstere Stimmung verbreitet und das Publikum möglichst deprimiert zurückläßt?  ich werde verrückt  Jedenfalls war es nett, den Kommissar und sein Team auch in der 97. Folge am Leben zu lassen.  zwinkern   

Auch wenn das Finale spannend ist, ist es keine typische Kommissar-Folge. Auffällig ist, dass es fast eine reine Männer-Story ist und alle Beteiligten geschäftsmäßig zu Werke gehen. Frauen, interessante Charaktere und das menschliche Miteinander, das ein wesentliches Merkmal der Serie ist, fehlen. Wie schon geschrieben, wäre die 93. Folge Ein Playboy segnet das Zeitliche meines Erachtens der bessere Abschluss gewesen. Aber mit fast allen Folgen auf Youtube oder in DVD-Boxen kann ja heutzutage jeder seine Reihenfolge selbst bestimmen.  zwinkern

Auf der kommissar-keller.de Seite findet sich ein etwas merkwürdiger Artikel einer Redakteurin des Hamburger Abendblatts zum Ende der Serie. Die Dame behauptet darin, dass die Serie anfangs ein "überwältigender Erfolg", am Ende die Anhängerschar aber "längst zu einem Grüppchen zusammengeschmolzen" war und es "mit dem Kommissar zuletzt ständig bergab" ging. Bei der 94. Folge beklagte ein anderer Redakteur des Hamburger Abendblatts, daß der Zuschauer vor die grausame Wahl gestellt wurde, entweder den Kommissar oder den Krimi im ersten Programm zu sehen. Der Ruhrgebietler würde dazu sagen: "Ja, wattennuh?" Entweder hatte die Serie noch eine große Fangemeinde oder nicht. Beides gleichzeitig geht nicht.   Grinsen

In dem Artikel zur letzten Folge schrieb die Dame auch noch "Erik Ode geht. Er hinterläßt keine Lücke und keine trauernde Gemeinde." Ich glaube, dass sie nur für sich sprach und nicht für die ganze Welt.  zwinkern   

Am Ende nimmt der Kommissar von Erwin eine Zigarette an, zeigt ein leichtes Lächeln und sagt zu seinen "Jungs": "Ich danke euch für alles."  Geniale/r Film/Serie

Auch wenn mir viele Folgen zu melodramatisch sind, ist die Serie für mich der Klassiker des deutschen Fernsehkrimis. Von daher danke auch ich dem Kommissar, Walter, Robert, Harry, Erwin, Helga, Franziska und natürlich auch Fräulein Rehbein, die ihrem Chef schon mal einen Cognac bringen musste, wenn es zu stressig wurde.  Grinsen

Obwohl dieses Forum sich hauptsächlich auf englischsprachige Serien konzentriert, hatte die Kommissar-Seite nach Abzug meiner eigenen Clicks in den letzten drei Wochen rund 1.500 Aufrufe. Offenbar scheint es auch für deutsche Serien ein großes Interesse zu geben, so dass ich mich weiterhin auch heimischen Produktionen wie Derrick oder der unendlichen Geschichte des Tatort widmen werde.  zwinkern
















« Letzte Änderung: 01. April 2026, 08:22:44 von The Saint » Gespeichert
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